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Kaum hat Israels Ministerpräsident Ehud Olmert seinen Rückzug erklärt, bringen sich seine Nachfolger schon in Stellung. Zu den aussichtsreichen Kandidaten zählen Außenministerin Zipi Liwni und Transportminister Schaul Mofas.
Trotz internationaler Kritik hat Israel Baugenehmigungen für 455 neue Wohnungen im Westjordanland erteilt. Die Palästinenser sehen darin eine "Kampfansage", da sie erst an den Verhandlungstisch zurückkehren wollen, wenn Israel den Siedlungsbau stoppt.
Israels Premierminister Ehud Olmert tritt, wie angekündigt, von seinem Amt zurück, nun muss seine designierte Nachfolgerin Zipi Livni eine neue Regierung bilden. Viele erwarten von ihr, die Friedensgespräche in der Region voranzubringen - wie Syrien, das sich per Zeitungsartikel an die Ministerpräsidentin in spe wandte.
Ministerpräsident Ehud Olmert hat seinen Rückzug angekündigt. Zunächst will er nicht mehr für den Vorsitz seiner Partei kandidieren. Wenn ein Nachfolger gefunden ist, will er auch von der Regierungsspitze abtreten. Mögliche Nachfolger stehen schon bereit. Der Friedensprozess im Nahen Osten soll wie geplant weiterlaufen.
In Berlin haben Delegationen aus mehr als 40 Ländern über die nächsten Schritte im Nahost-Friedensprozess. Im Zentrum der Konferenz stehen konkrete Maßnahmen für die palästinensische Justiz. stern.de beantwortet die wichtigsten Fragen zur Konferenz.
Auf der internationalen "Sicherheitskonferenz Palästina" in Berlin geht es um den Aufbau eines Polizei- und Justizwesens in den Palästinenser-Gebieten. Außenminister Frank-Walter Steinmeier hat 15 Millionen Euro für den Aufbau staatlicher Strukturen zugesichert.
Säbelrasseln gegen Teheran: Der stellvertretende israelische Regierungschef Schaul Mofas hat Iran offen mit einem Angriff gedroht, sollte der Nachbarstaat sein umstrittenes Atomprogramm nicht beenden. Die internationalen Sanktionen hätten nichts bewirkt, deshalb gebe es keine Alternative zu einem Militärschlag.
Boykott-Aufruf im israelischen Parlament: Mindestens fünf Abgeordnete wehren sich gegen die deutsche Rede von Angela Merkel in der Knesset. Man müsse Rücksicht auf die "verletzten Seelen" der Holocaust-Opfer nehmen. Indes hat die Kanzlerin Wirtschaftshilfe für die Palästinenser angekündigt.
Bei den israelischen Angriffen im Gazastreifen kamen allein am Samstag 60 Palästinenser ums Leben. Mehr als 200 wurden verletzt, darunter auch Kinder. Die UN verurteilte die Eskalation der Gewalt. Die Palästinenserführung sagte die Friedensgespräche mit der israelischen Regierung ab.
Ausgerechnet die US-Geheimdienste haben herausgefunden, dass das Atomwaffenprogramm des Iran seit 2003 gestoppt ist. Peinlich für US-Präsident George W. Bush, aber: Was nun? Amerikaner, Russen und Deutsche wollen den Druck aufrecht erhalten. Der Iran verhöhnt den Westen.
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