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Der frühere Chef des Industrieverbands BDI, Hans-Olaf Henkel, sieht die Europäische Union durch die Krise um den Euro ernsthaft gefährdet.
BDI-Chef Hans-Peter Keitel, Sprachrohr für 100.000 deutsche Unternehmen, ermahnt seine Klientel. Bei den Rufen nach dem Staat müsse es "Schamgrenzen" geben, sagte Keitel im stern-Interview. Auch den Fall Opel sieht der Verbandschef kritisch und macht bei einigen Unternehmern eine Bedienmentalität aus.
Während der Finanzkrise mussten Arbeitnehmer Einbußen hinnehmen, während sich andere die Taschen vollstopften. Ist das gerecht? BDI-Chef Keitel liefert im stern.de-Interview erstaunliche Einsichten.
Das Sprachrohr für 100.000 Unternehmen mahnt zur Selbstdisziplin: Bevor die Firmen den Staat um Hilfe riefen, sollten sie versuchen, ihre Probleme allein zu lösen. Im stern-Interview äußert Hans-Peter Keitel seinen Ärger über kurzfristige Gewinnmaximierung und die Konsequenzen.
Könnten die Freien Wähler alle politikverdrossenen Nichtwähler für sich gewinnen, würde es endlich Demokratie in Deutschland geben: Mit großen Worten begründete Ex-BDI-Chef Hans-Olaf Henkel nun in Berlin seinen Entschluss, künftig die Bundesvereinigung zu unterstützen.
Industriepräsident Hans-Peter Keitel hat als Konsequenz aus dem geplanten Atomausstieg die deutschen Ziele in der Klimapolitik in Frage gestellt.
Noch heute will die EU weitere zwölf Milliarden Euro freigeben, um Griechenland vor dem Bankrott zu bewahren. Neben den deutschen Banken signalisiert auch die deutsche Wirtschaft Hilfsbereitschaft. Investoren finden sich bisher allerdings noch nicht.
Nach Bekanntwerden von Äußerungen des Bundeswirtschaftsministers Rainer Brüderle (FDP) zum Atommoratorium der Bundesregierung bei einem Treffen des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) tritt Verbandschef Werner Schnappauf zurück.
Sein offener Brief hat den designierten BDI-Geschäftsführer Norbert Röttgen den sicher geglaubten Job gekostet und den neuen Präsidenten Jürgen Thumann beschädigt. "Es ging um die Zukunft des BDI", rechtfertigt sich Henkel gegenüber stern.de
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