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Die Börsen hat Berlusconis Rücktrittsankündigung kalt gelassen. Sie befürchten taktische Spielchen, denn eine Übergangsregierung lehnt der "Cavaliere" ab. Nun befindet sich auch Italien im Leerlauf.
Notregierung statt Neuwahlen: Italien will Europa keine Phase der politischen Unsicherheit zumuten. Deshalb ist Ex-EU-Mann Mario Monti als neuer Regierungschef im Gespräch. Selbst Silvio Berlusconi spricht sich für ihn aus.
Wenn es für Silvio Berlusconi schwierig wird, kommt dem Cavaliere der Duce in den Sinn. So auch jetzt. Wieder einmal fühlt er sich Italiens faschistischem Führer Benito Mussolini nahe.
Silvio Berlusconis Rücktritt war überfällig. Viel zu lange hat er Italien und dann auch Europa zu Geiseln seiner Eitelkeit, seines Geldes und seines Unterleibs gemacht.
Italiens Premier Berlusconi will bei Neuwahlen nicht wieder kandidieren und schlägt bereits einen möglichen Kandidaten vor. Die Börsen reagieren positiv auf die Neuigkeiten.
Der Druck war am Ende zu groß: Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat seinen Rücktritt angekündigt. Er will sein Amt aufgeben, sobald das Parlament seinen Sparplänen zugestimmt hat.
Die Abstimmung gab ihm den Rest: Beim Parlamentsvotum über den Rechenschaftsbericht 2010 verfehlte Berlusconi am Nachmittag die absolute Mehrheit. Auf einem Zettel machte er dabei entlarvende Notizen.
Keine Atomkraft, keine Privatisierung der Wasserversorgung, keine Sonderrechte vor Gericht - Silvio Berlusconi hat bei der Volksabstimmung nur Ohrfeigen kassiert. Eigentlich müsste er zurücktreten.
"In Europa gibt es nichts Besseres als mich", behauptet gerne Silvio Berlusconi. Was seine Regierung nun vorhat, ist selbst für italienische Verhältnisse atemraubend. Die Medien befürchten einen "finalen Betrug an der Demokratie".
Pasta, Champagner und ein gelöst wirkender Regierungschef, der sich sichtlich um Schadenbegrenzung bemüht: Die italienische Regierung lud am Wochenende 50 internationale Journalisten mit Sitz in Brüssel nach Rom ein.
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