Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Zwar zieht sich Vertriebenen-Chefin Erika Steinbach nach dem Eklat um ihre Äußerungen um den Beginn des Zweiten Weltkrieges aus der CDU-Spitze zurück. Die Kritik an ihr reißt dennoch nicht ab. Die SPD nennt sie "Giftmischerin" und auch die polnischen Medien gehen hart mit Steinbach ins Gericht.
Sie habe schon in der Sommerpause entschieden, nicht mehr für den CDU-Parteivorstand zu kandidieren, sagt Erika Steinbach zu stern.de. Die aktuellen Querelen hätten sie nur darin bestätigt. Fakt ist: Um Steinbach wurde es schon längere Zeit einsam.
Erika Steinbach steht im CDU-Vorstand alleine da. Sagt sie - und kandiert daher nicht mehr für das Gremium. Damit dürften die Debatten um ihre Weltkriegs-Theorien aber nicht verstummen.
Unmittelbar vor ihrem Bundesparteitag in Stuttgart versucht die Union, die Wogen im Steuerstreit zu glätten. Der CDU-Vorstand stellte sich nahezu einhellig hinter die Absage von Kanzlerin Angela Merkel an schnelle Steuersenkungen. Nur eine Abweichlerin verweigerte der Parteichefin die Gefolgschaft.
Die Regierung und die Opposition wollen heute über den Zeitplan für einen möglichen Atomausstieg beraten. Die Stadtwerke haben angekündigt, Ersatz für 17 Atomkraftwerke bauen zu wollen.
Die schwarz-grüne Koalition in Hamburg ist gescheitert. Sind damit auch weitere Bündnisse zwischen den Grünen und der Union ausgeschlossen? Nicht unbedingt, meint Grünen-Chef Chem Özdemir. In der Hansestadt habe die GAL lediglich auf die Regierungsunfähigkeit der CDU reagiert.
Erika Steinbach steht unter Druck. Erst die Äußerungen zur Mobilmachung Polens vor dem Krieg, dann die Anfeindung gegen den Deutschland-Beauftragten Bartoszewski. Die SPD bezeichnet Steinbach als Giftmischerin für die deutsch-polnischen Beziehungen.
Bei der heutigen Klausur der CDU-Spitze sitzt die Angst mit am Tisch. Die Angst vor einer neuen konservativen Partei rechts von der Union. Davor warnen Meinungsforscher - und auch der CSU-Chef.
Der CDU kommen die Konservativen abhanden - doch die Partei nach rechts zu rücken, kommt für Chefin Angela Merkel nicht in Frage. Und die Richtungsdebatte ist nur eine von vielen Baustellen bei den Christdemokraten.
Auch ohne Ole von Beusts Rückzug hat Angela Merkel bei der Rekrutierung von neuem Spitzenpersonal schon genug zu tun. Drei Stellvertreter müssen gesucht werden, die Suche läuft bereits auf vollen Touren.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Anja Hajduk Atomkraft CDU-Parteitag Erika GAL Große Koalition Hamburg Kanzlerin Koalitionsverhandlungen Kristina Mindestlohn Polen Schwarz-Grün Steinbach Stuttgart Vertriebene
Angela Merkel Annette Schavan Christian Wulff Dieter Althaus Edmund Stoiber Erika Steinbach Franz Müntefering Gerhard Schröder Guido Westerwelle Horst Seehofer Jürgen Rüttgers Karl-Josef Laumann Kurt Beck Laurenz Meyer Olaf Scholz Ole von Beust Roland Koch Ronald Pofalla Volker Kauder Wolfgang Bosbach
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".
17:56 US-Showmaster Richard Dawson gestorben
11:23 ZDF-Krimi mit Kommissarin Lucas ist Quotengewinner
16:03 Regisseur Detlev Buck mag Märchen
14:47 ARD und ZDF weisen Vorwürfe der Dokumentarfilmer zurück
14:35 Einschaltquoten im Mai: Das ZDF überholt RTL
10:38 Deutsche Elf gewinnt Spiel und Quotenrennen
18:19 Die Jagd nach dem weißen Gold
17:34 20 Jahre «Punkt 12»