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Sie waren gekommen, um die schrecklichen Wahrheiten des Krieges zu dokumentieren. Der Tod der Fotografen Tim Hetherington und Chris Hondros zeigt, wie gefährlich die Arbeit für Reporter in Libyen ist.
Der preisgekrönte US-Fotograf Chris Hondros, der während seiner Arbeit in der umkämpften libyschen Küstenstadt Misrata schwer verletzt wurde, ist gestorben.
Er war in diesem Jahr für den Henri Nannen Preis des stern nominiert: Der Kriegsfotograf Tim Hetherington ist ebenso wie sein Kollege Chris Hondros in der belagerten libyschen Stadt Misrata von Gaddafis Truppen getötet worden.
Die USA wollten nur eine Rolle im Hintergrund spielen, unterstützen jetzt aber die Rebellen mit Hilfslieferungen. Im belagerten Misurata starb heute ein oscarnominierter, britischer Kriegsreporter.
Als die USA vor zwei Jahren den Irak angriffen, hatten Kriegsgegner gewarnt, der Einmarsch werde Hunderttausenden das Leben kosten. Was einst als Dramatisierung gescholten wurde, ist Realität geworden.
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