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Auf einem Computer des mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning sind zusätzlich zu den bereits bekannten diplomatische Depeschen des US-Außenministeriums 10.
Die Medienpartner von Wikileaks haben die Veröffentlichung ungeschwärzter US-Diplomatendepeschen durch die Enthüllungsplattform scharf verurteilt.
Sollte Julian Assange für lange Zeit in Haft bleiben oder ihm etwas zustoßen, will der Wikileaks-Gründer dafür sorgen, dass sämtliche US-Depeschen veröffentlicht werden. Stück für Stück passiert das bereits: Die aktuelle Depesche handelt von Nicolas Sarkozy und einem dubiosen, afrikanischen Unterstützer.
US-Präsident Barack Obama hat die Enthüllungen der Internetplattform Wikileaks über die US-Diplomatie bedauert.
Wenn US-Botschafter Philip Murphy seine vertraulichen Depeschen nach Washington kabelt, geht er hart mit den deutschen Politikern ins Gericht. Sein Urteil: unberechenbar, aggressiv und selten kreativ. Entschuldigen will sich Murphy nicht.
Afghanistans Präsident Karsai von "Paranoia" getrieben, Russlands Premier Putin ein "Alpha-Rüde": Die US-Depeschen im Besitz von Wikileaks bergen höchst Unschmeichelhaftes über die Mächtigen der Welt.
Wikileaks-Gründer Julian Assange hat per Satellit auf der Medienwoche in Berlin gesprochen. Seine angeschlagene Enthüllungsplattform konnte er dabei nicht retten.
Kurz vor der Veröffentlichung der mehr als 250.000 US-Depeschen war die Homepage von Wikileaks nicht mehr zu erreichen. Die Enthüllungsplattform sprach von einer Cyber-Attacke. Aber auch das konnte die Veröffentlichung nicht verhindern.
Westerwelles Büroleiter muss es gewesen sein: Der Mann, der Unvorteilhaftes über den FDP-Chef den Amerikanern verriet, heißt Helmut Metzner. Und ist dank Wikileaks nun seinen Job los.
Wikileaks sorgt für Wirbel im transatlantischen Verhältnis. Es wird debattiert, ob es rechtens ist, die Regierung so vorzuführen. Doch eigentlich geht es um etwas Wichtigeres. Ein Kommentar von Manuela Pfohl
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