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Linke will Spitzeneinkommen deckeln

Ab 40.000 Euro im Monat ist Schluss mit lustig: Linken-Chefin Katja Kipping fordert radikale Steuereinschnitte für Spitzenverdiener in Deutschland. Abgeguckt hat sie sich die Idee in Frankreich.

  Linkspartei-Chefin Katja Kipping fordert einen Steuersatz von 100 Prozent für Spitzenverdiener

Linkspartei-Chefin Katja Kipping fordert einen Steuersatz von 100 Prozent für Spitzenverdiener

Die neue Linkspartei-Chefin Katja Kipping will Einkommen von mehr als 40.000 Euro pro Monat mit einem Steuersatz von 100 Prozent belegen. "Kein Mensch braucht mehr als das Vierzigfache des Mindesteinkommens", sagte Kipping der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Ab 40.000 Euro im Monat gebe es ohnehin "kein Mehr an Lebensgenuss", sagte sie. "Wenn es dann noch Einkommenszuwächse gibt, fließen sie in die Beeinflussung von politischen Entscheidungen durch Bestechung - oder in zerstörerische Finanzspekulationen."

Kipping, die Anfang Juni gemeinsam mit dem baden-württembergischen Gewerkschafter Bernd Riexinger an die Spitze der Linkspartei gewählt worden war, bezog sich mit ihrer Forderung auf die Debatte im Nachbarland Frankreich. Dort hatte der Linkskandidat Jean-Luc Mélenchon im Präsidentschaftswahlkampf für Jahreseinkommen von mehr als 360.000 Euro einen Steuersatz von 100 Prozent gefordert. "Er war damit sehr erfolgreich", sagte Kipping.

Ihr eigener Vorschlag würde, ohne Weihnachts- und Urlaubsgeld gerechnet, bei einem Jahreseinkommen von 480.000 Euro greifen. Im Programm für die Bundestagswahl 2009 hatte die Linke gefordert, den Spitzensteuersatz auf 53 Prozent anzuheben und zwar ab einem Jahreseinkommen von 65.000 Euro. Kipping plädierte in der Zeitung für ein staatliches Grundeinkommen von 1050 Euro für alle. Das werde aber selbst in ihrer Partei kontrovers diskutiert: Ko-Chef Riexinger sei dagegen.

kmi/AFP/DPA/DPA
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