Bislang hat Althaus nach Auskunft seiner Ärzte vom Montagvormittag "keine Erinnerung an das Unfallgeschehen". Er wisse weder, was kurz vor, noch was nach dem Unfall geschehen sei. Nach seiner Unfallgegnerin habe er sich noch nicht erkundigt. Die Ärzte wollen den 50-Jährigen derzeit keinen massiven Belastungen aussetzen, sondern ihn langsam und vorsichtig in die Wirklichkeit zurückholen.
Althaus' Gesundheitszustand habe sich positiv entwickelt, so das Ärzteteam. Er habe seine Orientierung zwar noch nicht voll wiedergefunden und liege noch auf der Intensivstation, sei aber ansprechbar und habe keine Schmerzen. Die Ärzte seien optimistisch, dass der Ministerpräsident keine relevanten bleibenden Schäden zurückbehalten werde. Es werde bereits über eine Verlegung in die Universitätsklinik Jena beraten, einen Zeitpunkt gebe es dafür aber noch nicht.
Die Aufgabe der Staatsanwaltschaft wird das alles nicht leichter machen. Allerdings berichtete die Behörde am Montag, dass es nun doch einen Zeugen gebe, der den Skiunfall beobachtet hat. "Ein Skifahrer hat sich zwei Tage nach dem Unglück bei der Polizei gemeldet. Er wurde bereits befragt", sagte Staatsanwalt Plöbst.
Ferner habe die Obduktion der toten Slowakin ergeben, dass sie an einer massiven Schädelverletzung starb. Die Gutachten der Sachverständigen, die den Unfallhergang klären sollen, werden derzeit erstellt. Ob sie auch die Schuldfrage klären können, wird erst in etwa vier Wochen feststehen.

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