. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
11. Juli 2009, 18:14 Uhr

Die graue Macht

Wählerschaft, Wähler, Rentner, Rentner-Demokratie

Von Helmut Kohl über Gerhard Schröder bis Angela Merkel - jeder Kanzler hat Walter Hirrlinger, 83, Ehrenpräsident des Sozialverbands VdK Deutschland, Zeit für Vieraugengespräche gewährt© Timmo Schreiber

Es ist schon wahr: Es gab in den vergangenen Jahren manche Entscheidungen der Politik, die den zuvor gehätschelten Rentnern wehtaten. Nullrunden, höhere Krankenkassenbeiträge und Praxisgebühr unter Rot-Grün und Mehrwertsteuererhöhung unter der Großen Koalition haben auch die Rentnerinnen und Rentner viel gekostet. An Geld und an Vertrauen. Und so haben viele von ihnen das Gefühl bekommen, ungerecht behandelt zu werden. Ausgemustert. An den Rand gedrückt. Ausgeliefert.

Dass Altersarmut fast verschwunden ist, dass heute alleinerziehende Mütter und ihre Kinder arm dran sind, dass es noch nie einer Seniorengeneration so gut ging - davon wollen viele nichts wissen.

Hektische Rettungsaktion

Der Mann, der qua Amt für die Besänftigung der deutschen Rentner zuständig ist, heißt Olaf Scholz, SPD-Minister für Arbeit und Soziales. Als eines Montagmorgens im April die Medien meldeten, in Zeiten der globalen Krise könnten die Löhne sinken und damit auch die Renten, deren Höhe an die Lohnentwicklung gekoppelt ist, da wurde der sonst so besonnene Olaf Scholz ungewöhnlich hektisch. Stimmte sich rasant mit der ebenfalls alarmierten Kanzlerin ab und ließ flugs ein neues Gesetz formulieren, dass Rentenkürzungen ein für allemal ausschließt. Das kostet mal so eben, haben Professoren ausgerechnet, 46 Milliarden Euro.

Eine Woche nach der Hauruck-Renten-Rettungsaktion empfängt Olaf Scholz in seinem Ministerium in Berlin-Mitte, und man lauscht den wortreichen Erzählungen über seinen Kampf um die Herzen der Rentner. Dass es zehn Jahre dauern würde, das verlorene Vertrauen in die Rente wiederherzustellen. Dass es in Zeiten, in denen die Wirtschaft Billionen bekommt, auch ein starkes Signal an die armen Alten brauchte! Doch eines, so sagt er und zieht die Augenbrauen streng zusammen, eines weise er mit aller Abscheu zurück: "Dass das etwas mit Wahlkampf zu tun hatte! Unglaublich! Das hätte ich zu jeder Zeit genauso entschieden!"

In den vergangenen Jahren haben sich in ganz Deutschland kleine Parteien und Interessengruppen gebildet, die sich für die Belange der Alten starkmachen. Die Grauen, 50plus Das-Generationenbündnis, die Rentner-Partei-Deutschlands, Polzers RRP. Bei der Europawahl erreichten die vier Rentnerparteien zusammen zwar gerade einmal 1,7 Prozent. Doch in Zeiten knapper Mehrheiten können 1,7 Prozent schon über Macht oder Ohnmacht einer Kanzlerin entscheiden. Und so glauben Experten wie Manfred Güllner vom Meinungsforschungsinstitut Forsa zwar nicht daran, dass eine neue Partei den Zorn bündeln und das Parteiengefüge durchwirbeln könnte - doch der Einfluss der älteren Generation in den bestehenden Parteien wird größer. "Keine Partei kann es sich leisten, die Älteren zu verärgern. Themen wie Rente oder Gesundheit sind inzwischen gefährlich", sagt Güllner.

Keine unangenehmen Wahrheiten

Dabei zeigt sich der Einfluss der Alten weniger in konkreten Versprechen. Die Macht der Senioren ist diffuser. Sie schwelt im Untergrund. Sie schmerzt in den Köpfen der Regierenden und lässt sie in Wahlkampfzeiten vorsichtig durch mögliche Minenfelder lavieren. Nur ja keine unangenehmen Wahrheiten! Der demografische Wandel? Nicht mehr als eine spannende Herausforderung! Die Rente? Sicher! Die Krise? Aber doch nicht für euch!

Walter Hirrlinger, erster Alten-Lobbyist der Republik, Ehrenpräsident des mächtigen Verbands der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands (VdK), hat bei seinen zahlreichen Auftritten oft den Eindruck, die Alten stünden bald auf der Barrikade: "So viel Unzufriedenheit!", sagt er. "Wenn die Deutschen ein bisschen mehr zur Revolution neigen würden, dann hätte ich schon manches Mal den Funken dazu säen können." Er will das bis heute nicht. Stattdessen schreibt er lieber Briefe an "die verehrte Frau Bundeskanzlerin" oder "den lieben Herrn Müntefering" und legt darin seine kostspieligen Wünsche dar. Massage am Arbeitsplatz zur Gesundheitsvorsorge zum Beispiel. "Steter Tropfen höhlt den Stein. Glauben Sie`s mir", sagt er.

Vor allem bei der Union bemüht man sich sehr um die Gunst der Alten. Während noch bei der jüngsten Bundestagswahl die Sorge der Parteistrategen den jungdynamischen Hipstern im Großstadtmilieu galt, beschäftigt sich CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla inzwischen mehr mit der Frage: Wie kann die Union die Senioren erreichen? 2005 kam sie in ihrer wichtigsten Wählergruppe nur noch auf 43 Prozent. Ganze acht Prozent weniger als 1990. Gerade genug, um ins Kanzleramt zu kriechen.

Die Alten umschmeicheln

Doch wie kann man um die Alten buhlen, die doch nichts mehr verachten, als zu Alten gestempelt zu werden? Pofallas Strategen ertüftelten eine unauffällige Variante der Rentner-Mobilisierung. Nette Festreden der Kanzlerin wie auf dem Leipziger Seniorentag. Inszenierung von Familienministerin Ursula von der Leyen als Opa-Liebling. Und als besonderes Schmankerl sollen erprobte Schlachtrösser wie Heiner Geißler und Norbert Blüm wieder die Wahlkampfbühnen rocken.

Dumm nur, dass gerade die alten Haudegen ein bisschen starrköpfig geworden sind. Wenn man den früheren Arbeitsminister Norbert Blüm ("Die Rente ist sicher") in seiner alten Stadtvilla in Bonn besucht, sagt er Sätze wie: Ich rede gern vor Publikum, aber nur noch über das, was ich für richtig halte. Und was er für richtig hält, daran lässt er keinen Zweifel, das hat oftmals wenig mit den Vorstellungen seiner Partei zu tun. Erst das Hohelied der Privatisierung, und jetzt soll der Staat wieder blechen?! Nein, Norbert Blüm ist der falsche Mann, um frustrierte oder gar erzürnte Alte für die Union an die Urnen zu locken. Er ist selbst erzürnt.

Ein anderer alter Herr dagegen ist wild entschlossen, die Rentnerherzen für die Kanzlerin zu gewinnen: Professor Dr. Otto Wulff. Vorsitzender der 56.000 Unions-Senioren. Ein zuvorkommender Herr, stets landadelig gekleidet, der formvollendet den Handkuss beherrscht.

Hitzige Reaktionen

Es gab schon Jungspunde, die sich mit ihm und seiner grauen Armee angelegt haben. Philipp Mißfelder, den Chef der Jungen Union, der 85-Jährigen die Hüftgelenke vorenthalten wollte. Wüste Protestbriefe und Morddrohungen schockten auch seine Eltern. Oder den CDU-Abgeordneten Jens Spahn, der sich bei der Rentenerhöhung zu Wort meldete und sagte: "Es geht nicht, jedes Jahr willkürlich in die Rentenformel einzugreifen." Nicht schrill. Nicht böse. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Doch die silberne Welle der Wut brach sofort über seinem Kopf zusammen: Briefe, Faxe, Mails, Anrufe und schließlich die dröhnende Reaktion von Leonhard Kuckart, dem Vorsitzenden der nordrhein-westfälischen Senioren-Union: "Ich kann nur hoffen, dass die CDU Spahn ungespitzt in den Boden rammt!"

Trotz dieser Irritationen soll im Wahlkampf die vorgelebte Generationen-Liebe vom alten Wulff und jungen Mißfelder ein Bühnenschlager werden. Landauf, landab. An einem Dienstagmorgen im Frühling steht das Duo in der Werkhalle einer Papenburger Werft, im Rücken das Skelett eines neuen Kreuzfahrtschiffs. Der Herr Professor ist in Topform, er schaut seinen jungen Parteifreund an, ein bisschen liebenswürdig, ein bisschen listig, und fragt plötzlich: "Herr Mißfelder, wissen Sie überhaupt, warum Stahl schwimmt?" Und der, immerhin auch schon 29 Jahre alt, schrumpft zum Enkel: "Hm, ja, hm, warum eigentlich?" und zuckt verschämt die Schultern. "Sehen Sie, Ihnen bleibt gar nichts anderes übrig, als von uns Alten zu lernen", sagt da der Alte mit breitem Grinsen zum Jungen. Und schlagartig ist klar, wer hier Koch ist und wer Kellner - nicht nur in der CDU.

Übernommen aus ... Stern Stern
Ausgabe 28/2009

Von Franziska Reich
1 2
weiter  
 
 
KOMMENTARE (10 von 64)
 
utospatz (12.09.2009, 14:30 Uhr)
Wenn ich daran zurückdenke,
als ich als 6jähriger den Knobelbechern von Nazis beim Weg zum Luftschutzbunker ausweichen musste, um nicht TOT zu werden, wird mir in der heutigen Parteienlandschaft klar, was mit einem verdummten Volk geschah! Schaff mein 3.tes Auto nicht ab, sonst gräbst du meines 2.ten Sohnes Grab.! Was für ein Volk! Wenn in einem Land 80millionen Deppe leben, die wissen, wir haben keine Kohle, wir haben kein Erz, wir haben kein Gold und kein Uran, kein Erdöl und kein Gas, jedoch fördern wir unsere Nachkommen nicht,"Das Wartz" Was für ein christlich, soziales Land! =Hartz!"
Hat irgendwann den Clement oder Schrödipus gefrag? Was an Intelligenz dir nicht nachwächst, kann dir im nächsten Leben niemals den Kontostand anheben!
utospatz (12.09.2009, 13:58 Uhr)
Die graue Macht sollte eigentlich
Leuten vorbehalten sein, denen bewusst , dass Nazi-Stiefel als Blockwart in sämtlichen Parteien nach 1949 hochgejubelt wurden. Dagegen ist Merkel ein Waisenkind! Was für eine verblödete Republik! ( öffentlich rechtlich?)
gokahe (14.07.2009, 06:50 Uhr)
schwarz-gelb ein bißchen Schroederrot
Die graue Macht, was ist das schon im Vergleich mit der schwarzgelben (ein bisserl Schroederrot) hier Sternenmacht (besser deutschen schwarzgelben Medienmacht).
gruß gokahe
Nirvana (13.07.2009, 22:57 Uhr)
Anhörung im Bundestag. . .
. . . hat folgendes erbracht:
„Beamtenpensionen doppelt so hoch wie RENTE“
Beamte bekommen bei gleichem Lohn doppelt so hohe Pensionen wie Arbeitnehmer Rente!
Das haben Beamtenrechts-Experten der Gewerkschaft Ver.di bei einer Anhörung im Innenausschuss des Bundestages aufgezeigt. An vier Beispielen verglichen sie die Pensionsansprüche eine Beamten für eine bestimmte Dienstzeit mit den Rentenansprüchen, die der Beamten im gleichem Zeitraum bei gleichem Gehalt erarbeitet hätte.
Die Ergebnisse :
Ein Obersekretär(44), verheiratet, ein Kind, der 1982 in den Dienst eingetreten ist, hätte für die 27 Dienstjahre einen Pensionsanspruch von 1251,40 Euro im Monat. Sein Rentenanspruch für die gleiche Zeit wäre aber nur 627, 72 Euro.
Eine Amtfrau (38), verheiratet, 3 Kinder, Diensteintritt 1990 (3 Jahre Erziehungsurlaub) hätte bisher einen Pensionsanspruch von 1391,16 Euro. Für die gleiche Dienstzeit erhielte sie nur 652,87 Euro Rente.
Ein lediger, kinderloser Oberrat der Bundesregierung (46), der seit 1987 Beamter ist, würde für die bisherige Dienstzeit 1955, 34 Euro Pension, aber nur 972, 15 Euro Rente bekommen.
Ein lediger Kriminalmeister (30), Beamter seit 1997, hat bisher 448, 10 Euro Pension sicher, bei Rente wären es nur 260, 81 Euro.
Es geht nicht darum, dass ihnen das nicht gegönnt wird, aber wenn in allem Medien aus allen Rohren gegen Rentner die zum großen Teil mit Mini-Renten auskommen müssen, geschossen wird, dann bitte auch das Thema Pensionen, denn die müssen von denen erarbeitet werden, die später diese jämmerlichen Renten erhalten.
Im Übrigen ist der Stern-Artikel grottenschlecht recherchiert.
Nirvana (13.07.2009, 22:42 Uhr)
Informationen sind möglich!
Wer bereit ist, etwas mehr als eine DIN A 4 Seite zu lesen und Fakten über die Rentenversicherung, den versicherungsfremden Leistungen u.s.w. wissen will, der findet auf den Seiten der Aktion Demokratische Gemeinschaft(ADG), oder rentenreform-alternative.de oder flegel-g.de oder den Nachdenkseiten jede Menge Fakten und deren Quellen. Sehr anzuraten, damit hier einigen, wirklich grobe Unsinnigkeiten, Paroli geboten wird.
Der Herr Polzer plädiert auf seinen Seiten auch für die private Rente, somit ist er nach meiner Meinung gekauft. Denn wie hier schon richtig erwähnt wurde, von was soll die finanziert werden? Zumal diese Gelder dann dem freien Spiel der Finanzmärkte überlassen bleiben und bisher in keinem Staat funktioniert hat, wo das schon der Fall war, sind alle Gelder verzockt. Keine private Altersversorgung kann so kostengünstig und soviel leisten wie die gesetzliche, solidarische, friedenssichernde Rentenversicherung.
Im Übrigen leistet jeder Rentner, so er eine auskömmliche Rente hat, sehr vieles, unterstützen der Kinder, der Enkel z.B. Studiengebühren, konsumieren u.s.w. Wenn das alles wegfällt, dann fallen auch viele Arbeitsplätze, die sich gerade an der älteren Generation fett saugen!
Auch allein mehr Kinder ändern gar nichts, denn an Kindern mangelt es nicht, schon jetzt ist dieses dicht besiedelte Land nicht in der Lage, allen Kindern eine anständige Bildung mit ebensolchen anständig bezahlten Arbeitsplätzen zu geben. Es kommt allein auf die Verteilung des erwirtschaften BSP an, nicht auf mehr Kinder. Und 10 Mio. weniger Menschen in diesem Land kann auch nicht schaden- im Gegenteil. Eine niedrige Geburterate ist eher ein Glücksfall auf einer ohnehin überbevölkerten Erde.
Freigeld (13.07.2009, 12:34 Uhr)
Grausamer artikel
Dieser Artikel macht einfach wütend. Bei diesem Thema ist Stern kein bisschen besser als der Spiegel.
Hier wird die teilweise Rücknahme von Greueltaten der letzten Jahre als Wohltaten dargestellt. Man tut den Rentnern also einen Gefallen, indem man aufhört, sie zu prügeln. Dafür prügelt man sie aber in den Medien weiter, wie in diesem Artikel.
Was soll z.B. die Behauptung, die Rentenkasse sei “eigentlich schon heute pleite”? Weil sie keine Rücklagen hat, um alle zukünftigen Rentenansprüche zu bezahlen? Hat die Autorin das Wesen eines Umlageverfahrens nicht verstanden, oder täuscht sie absichtlich? Oder schreibt sie das, weil der Staat etwas zuschießen muss. Es ist aber nicht richtig so, dass der Staat Beitragsausfälle, die hauptsächlich mit Arbeitslosigkeit, Unterbeschäftigung und Niedriglöhnen zu tun haben, ausgleicht, anstatt diese den Rentnern aufzubürden? Das der Staat zuschießen muss, ist eine Folge der Wirtschafts- und Sozialpolitik, nicht weil die Rentner zu mächtig sind. Doch die Autorin kennt nur die abgenutzte Demographie-Demagogie.
Besonders unverschämt ist die Darstellung der Rentner als “Generation S-Klasse”. Selbstverständlich gibt es wohlhabende Rentner, genauso wie es wohlhabende Arbeitnehmer gibt. Aber so zu tun, als handele es sich hier hauptsächlich um wohlbetuchte Leute - jene “zickigen” Menschen, die “brav” zur Wahl gehen, damit sie durch ihre Macht an der Wahlurne die jüngeren Generationen schamlos ausplündern können - ist einfach dreist.
Nichts lässt die Autorin aus, um den angeblichen Generationenkonflikt anzustacheln: Die Rentner seien vor den Reformen “gehätschelt”, den Rentnern gehe es besser als nie zuvor - während alleinerziehende Mütter arm dran sind. Es würden “kostspielige Wünsche” verlangt, wie Massage am Arbeitsplatz (welcher Arbeitsplatz denn? Ich denke, es gehe hier um Rentner, und nicht um aktive Arbeitnehmer). Professoren (welche denn?) sollen ausgerechnet haben, dass das Versprechen, die Renten auch bei sinkenden Löhne nicht zu senken 46 Milliarden Euro koste (woraus berechnet?).
Also neben Arbeitslosen werden weiterhin Rentner als Schmarotzer der Nation dargestellt. Diejenige, die dieses Bild pflegen, wie etwa Philipp Mißfelder (”keine Hüftgelenke ab 85), lässt die Autorin als missverstandene Realisten erscheinen. Man braucht nur noch zu warten, bis wieder jemand vorschlägt, Alten und Arbeitslosen das Wahlrecht zu entziehen. Und dann (…)
jomimo (12.07.2009, 20:46 Uhr)
Ist angekommen über einen Beitrag
zu dem garnichts mehr zu schreiben war - Graue Eminenz -
. wie kommt das alles zustande bei dem!! Magazin freier deutscher West -und Ostbürger
zusammen ??
Herr Osterkorn, Sie sind nichts als ein Büttel für die hochsubventionierte Finanzwirtschaft.
Henry Nannen hätte Ihnen bereits eine Lokalredaktion entzogen.
jomimo (12.07.2009, 19:54 Uhr)
Ja, Rentner und Pensionäre darf ein seröser ...
... Journalist nicht in einen Topf werfen und auch sonst niemand hier im Forum.
.
Erstere sind bevormundet durch den Staat. Die Sozialzwangsabgaben werden vom Lohn abgezogen. ZU unserem besten natürlich.
Mit den Summen aus GRV, GKV, GALV + GPV kann die Regierung vortrefflich jonglieren ohne echte externe Kontrolle.
.
Die Pensionszahlungen - 13 x im Jahr - kommen allein aus
kommen allei aus Steuergeldern.
Angel_of_Mercy (12.07.2009, 14:55 Uhr)
Schwachsinniger Artikel
Er vermischt Renten und Rentner mit Pensionen und Pensionären und beteiligt sich am Schüren von Generationenkonflikten.
Ehemalige Beamte, wie dieser Polzer, die in ihrem Leben nie etwas für die gesetzliche Altersvorsorge getan haben, benutzen Rentner, die GRV zahlten und Steuern für die Pensionen der Beamten, nur damit ihrereins ja nie zur Kasse gebeten werden wird, um sich an der Altersversorgung zu beteiligen.
Und die Jungen lassen sich benutzen und gegen Rentner aufhetzen, nicht aber gegen Pensionäre. Ihnen wir das Bild des S-Klasse fahrenden Alten vorgehalten, aber nicht gesagt, dass es sich eher um einen Pensionär, denn einen Rentner handelt.
Abgesehen davon soll verhindert werden, dass sich Junge und Alte verbünden, um sich ihr Geld wiederzuholen, von denen, denen es die Regierungen in den Hintern geblassen haben, nämlich Banken, Konzerne und Großvermögenden.
Mauro (12.07.2009, 14:09 Uhr)
@Nostradamus (12.7.2009, 13:18 Uhr)
Ich habe noch nie so einen Schwachsinn gelesen!
.
Renten Subventionen Lohn eines Polizisten - alles Gleich.
Renten sind nicht 1/3 Steuergeleder + 2/3 aus Beiträgen der jungen Generation bezahlt.
Und der Polizist würde für seinen Lohn Sie nicht vor meiner Wut wegen Ihres schwachsinnigen Beitrags schüzten! Er bringt ja keine Gegenleistungen für seinen Lohn!
-
"Mich persönlich kotzt das insbesondere deshalb an, weil ich es geschafft habe 50 Jahre meines Lebens ohne staatliche Alimentierung auszukommen" schreiben sie.
Nun, lesen, schreiben vielleicht nicht, aber Ihr Wirtschaftsverständniss haben sie sich offensichtlich selber beigebracht und an keiner deutschen Schule oder Universität gelernt. Denn dann wären sie schon ebenfalls ein Asozialer, denn sie haben vom Staat profitiert. Ebenso haben sie nie eine Straße genutzt. Im Falle eines Einbruchs/ Diebstahls würden sie auch nicht dieHilfe der Polizei beanspruchen...
Keiner der in Deutschland lebenden Personen wird nicht in irgendeiner Art und Weise vonm Staat. Das geht nicht!
-
Ziehen sie nach Durban, Südafrika - dann sehen Sie den Unterschied zwischen Staatsmacht und der Macht der Straße - laufen sie da mal in der Nacht quer durch die Stadt!
Dann hätten wir einen hirnfreien Kommentator weniger.
MEHR ZUM ARTIKEL
Rentenstreit in der SPD Steinbrück poltert gegen Scholz

Volle Breitseite gegen einen Parteigenossen: Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hat die von Arbeitsminister Olaf Scholz in die Wege geleitete Rentengarantie scharf kritisiert. Der jetzigen Rentnergeneration gehe es "so gut wie niemals einer zuvor". Die Gekniffenen seien die 25- bis 35-Jährigen, die Kinder in die Welt setzen wollen. mehr...

Rentenerhöhung Herzog warnt vor "Rentnerdemokratie"

Angesichts der außerplanmäßig beschlossenen Rentenerhöhung hat Alt-Bundespräsident Roman Herzog vor einer "Rentnerdemokratie" gewarnt. Alle Parteien nähmen überproportional Rücksicht auf die Älteren. mehr...

Rentenerhöhung Aller Lasten Anfang

Die Rentenerhöhung spaltet das Land. Doch es geht um mehr als um einen Konflikt der Generationen. Ohne Not hat die Koalition ein Schlachtfeld eröffnet, auf dem seit einiger Zeit Ruhe herrschte. Die Folgen sind gravierend: Die Rente ist wieder unsicher. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe