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9. November 2009, 17:45 Uhr
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Angriff auf den Schutzwall

Am Abend des 9. November 1989 versuchten DDR-Grenzschützer zunächst noch die Besetzung der Mauer am Brandenburger Tor zu verhindern - vergeblich. Nur wenig später machten sich die ersten Menschen daran, dass Symbol der deutschen Teilung zu zertrümmern.



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KOMMENTARE (10 von 17)
 
p.matt (10.11.2009, 17:15 Uhr)
passend zum Thema...
http://www.youtube.com/watch?v=Tmfi2epotgM
raptor-xl (10.11.2009, 11:18 Uhr)
wer hat denn gekämpft???
viele von denen, die da gestern reden geschwungen haben, hatten doch erst mit der karriere begonnen, als die mauer schon gefallen war.
sie zum einsturz brachten doch andere.

aber wie das so ist: frau merkel ist kanzlerin, war aber keine glühende gegnerin der ddr.
teile der alten parteibonzen der sed machen heute wieder politik, lügen sich ihre vergangenheit gerade und kassieren gute gehälter und pensionen.
und die ehemaligen aktivisten des widerstandes, vorrangig aus umwelt- und kirchengruppen, sind völlig aus dem blickfeld verschwunden.

man erinnert sich dann an die mauertoten, aber selbst die werden schon in abseits gedrängt und die widerstandskämpfer von damals will man nicht mal mehr in den medien haben... nein, nein, die ddr war gar nicht so böse und als diktatur eigentlich doch ganz nett. darauf haben sich heute viele geeinigt und so lacht man herzhaft beim biss in die spreewälder gurke... und tut, als sei nichts gewesen.

die folge: keiner redet davon, dass der mauerfall auch das ende einer menschenverachtenden diktatur war. man tut ja so, als sei die wiedervereinigung halt so ein gerade passierendes, menschliches bedürfnis gewesen.
und daher glauben viele im osten (vor allem junge leute), ach hätten wir die mauer nur behalten, dass soll ja früher alles ohne den westen viel schöner gewesen sein...

tja, man hat nach dem dritten reich nicht aufklären und aufarbeiten wollen, man hat es bei der ddr wieder verpasst.

bisschen gauck & fertig. und dazu permanent der ruf von irgendeinem: "jetzt muss mit der vergangeheit mal schluss sein" - "jetzt macht doch mal die stasiakten zu"
Kroko (10.11.2009, 08:52 Uhr)
Was für ein Glück..
Angela Merkel neben Gorbatschow und Walesa.....
Das ist ihr Platz in der Geschichte...hat sie doch ganz persönlich wahrhaft großes geleistet für die Wiedervereinigung.

Falls diese Frau sich seehr anstrengt, wird sie eventuell einen gaaanz kleinen Teil beitragen. Kaum einer in Deutschland, der weniger dazu getan hätte, als die.
Meine Güte, sowas darf uns regieren---es ist eine Schande....
Prologo (09.11.2009, 20:29 Uhr)
Ab sofort Solidartätssteuer zum Abbau der Staatsverschuldung benützen.
Wie wir wissen ist der Staat mit 1.600 Milliarden verschuldet.
Wie wir wissen, wurden mit dem Soli in zwanzig Jahren 1.600 Milliarden in den Osten gepumpt

Also nennen wir den Soli ab sofort Staatsverschuldungstilgung!!!!!!

Dann sind unsere Kinder in zwanzig Jahren Schuldenfrei, und die Regierung kann nicht mehr plärren, wir haben kein Geld weil wir sonst unsere Kinder noch mehr verschulden.

Und die große Ausrede, der Staatsver-schuldung für die Nachkommen ist damit auch dahin.

Diese Ausreden-Lügerei jeder Regierung
kotzt mich schon seit 30 Jahren an.

MfG,
Tobi
Eisenbaer (09.11.2009, 20:18 Uhr)
9. November 1918
Der Tag, warum der 9. November, als Tag des Falls der Deutschen Mauer nicht hatte Nationalfeiertag werden dürfen: Reichskanzler Maximilian von Baden verkündet eigenmächtig die Abdankung von Kaiser Wilhelm II. und betraut Friedrich Ebert mit den Amtsgeschäften. Der Sozialdemokrat Philipp Scheidemann ruft vom Reichstagsgebäude aus die ?deutsche Republik? aus. Begonnen hatte es mit dem Kieler Matrosenaufstand und war die erste deutsche Revolution "von unten" die ein totalitäres Regime stürzte.
andre1971germany (09.11.2009, 19:20 Uhr)
Danke auch an die "andere" Seite
Zu Recht wird hier den Staatsmännern Gorbatschow, Bush und Kohl für Ihre Rolle bei der Wiedervereinigung gedacht.

Trotzdem sollte man auch mal denen in verantwortlicher Stelle im ehem. Osten Dank aussprechen. Der Grenzkommandierende der nicht am 09.11. hat schießen lassen. Der Kommandierende der Streitkräfte der seinen Truppenteil nicht hat schießen lassen... Auch Herrn Schabowski würde ich Dank aussprechen. Ein Mann der sicherlich im Leben Fehler gemacht hat, aber am Ende doch bereut.
quakenderfrosch (09.11.2009, 18:29 Uhr)
Echtes 'Trümmerweib'
Den Westen aus den Nachkriegstrümmern wieder mitaufgebaut ,
die Mauer weggerissen ,
Zaun um Heiligenhafen gezogen ,
die Polkappen neu vereist
und alles was das Merkel sonst so bewerkstelligte . Ob das der grosse Bringer war ? Wer es nicht weiss könnte glatt vor Neid erblassen .

Hingegen sind Michail Gorbatschow und Lech Walesa jederzeit gerne willkommen - das sind wenigstens Macher , die ganz ohne permanente Selbstbeweihräucherung Anerkennung verdienen !
Aquarius2 (09.11.2009, 18:26 Uhr)
Schluss mit Wirtschaftspolitik nach Himmelsrichtung
Der neue Verkehrsminister kann wahrscheinlich sein "Blockdenken" nicht ablegen. Wir haben eine Bundesregierung für Deutschland und nicht für Westdeutschland und ein Beitrittsgebiet. Dort, wo es erforderlich ist, müssen Straßen gebaut, Infrastruktur entwickelt und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen initiiert werden. Egal, wo in Deutschland!
Für Maßnahmen des Bundes aus dem Steueraufkommen muss es einheitliche Maßstäbe geben, dann funktioniert es auch. Vielleicht fällt nun 20 Jahre nach dem politischen Mauerfall auch die Mauer in den Köpfen etlicher Politiker. Die normalen Menschen waren und sind schon viel weiter. Aber manche kalten Krieger können es nicht lassen, die Mauer immer wieder zu instrumentalisieren, um ihre Dummheit zu kaschieren, sich zu profilieren oder ihre Klientel zu bedienen.
Shakra (09.11.2009, 18:04 Uhr)
@Wessi-Nörgler
Wer hier im Westen über den nach wie vor notwendigen Aufbau-Ost mault, sollte dabei einige Fakten nicht aus dem Auge verlieren.

Zum Einen die um 30% geringeren Gehaltniveaus im Osten Deutschlands
--> Jaaaa, die Komunen im Osten haben einfach weniger Geld

Zum Anderen sind die Gründe für den noch nicht erreichten wirtschaftlichen Anschluss der Ostbundesländer in Westdeutscher Politik zu finden. Man erinnere sich an die "Arbeit" der Treuhand, die mit staatlichen Finanzhilfen die Demontierung fast sämtlicher Industriestandorte wie auch kleinerer Unternehmen durch westdeutsche und internationale Firmenkonsortien bewerkstelligen half.
Die "Suppe" löfffelt heute noch der einfache Steuerzahler aus den Geberländern aus. Also wenn Beschwerden dann bitte an die richtigen Addressen, was in diesem Falle wohl insbesondere die Regierung Kohl wäre. Einige Mitglieder von damals sind ja immer noch in verantwortlichen Positionen (zB Herr Schäuble)...

Um es mal überspitzt zusammen zu fassen: "Der Westen" wählt mehrheitlich immernoch die Parteien, welche den superteuren Ab- und Aufbau-OST zu verantworten haben. Nörgler also bitte an die eigene Nase fassen...
Malt (09.11.2009, 17:55 Uhr)
Dafür hat es sich gelohnt zu kämpfen und einzutreten
Und was hat die Merkel am Tag des Mauerfalls gemacht? Sie war in der Sauna... DAFÜR hat ihr Kampfgeist auf jeden Fall noch ausgereicht ^^
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