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Wahrlich eine historische Woche: Erst 20 Jahre Mauerfall feiern, nur ohne die Leichtigkeit von damals. Dann einem verwandelten Hau-Drauf-Steinmeier im Bundestag zuschauen. Und schließlich noch Münte Adieu sagen. Zeit für den Abwasch.
Egal, ob die SPD nach der Wahl in der Opposition landet oder noch einmal in der Großen Koalition unterschlüpfen darf: Sie muss sich programmatisch und strategisch neu aufstellen. Ein Plädoyer für eine Re-Sozialdemokratisierung der SPD.
Die Siegerlaune von SPD-Kanzlerkandidat Steinmeier schien Beobachtern arg übertrieben. In der SPD jedoch freuen sich viele. Man darf wieder hoffen, Juniorpartner in einer Großen Koalition zu werden.
Es war schon fast beängstigend: Über Monate hinweg blieb es in der SPD ruhig. Doch jetzt treibt die Partei wieder ihren Lieblingssport - Linke prügeln Rechte und umgekehrt. Dabei hilft ein neugegründeter Rebellentrupp mit dem provokanten Namen "Sozialdemokraten in der SPD". Mit dabei: ein Ex-Minister.
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