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Verkehrsminister Dobrindt plant Milliardenprogramm gegen Schlaglöcher

Er nennt es die "kräftigste Modernisierungsoffensive, die es je gegeben hat". Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will ein Sanierungspaket von 2,7 Milliarden Euro schnüren, um deutsche Straßen auf Vordermann zu bringen.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt blickt in die Ferne, im Hintergrund die Autobahn A 8

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt verspricht große Sanierungs- und Neubaumaßnahmen

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will nach einem Medienbericht mit einem milliardenschweren Programm den Zustand von Autobahnen, Bundesstraßen und Brücken verbessern. Dobrindt werde am Montag ein Neubau- und Sanierungspaket in Höhe von 2,7 Milliarden Euro vorstellen, berichtet die "Bild am Sonntag". Davon stünden 1,5 Milliarden Euro für Lückenschlüsse bei Autobahnen und Bundesstraßen, 700 Millionen Euro für Neubauprojekte und 500 Millionen Euro für Modernisierungen bereit. Zusätzlich werde das bestehende Brückenprogramm auf 1,5 Milliarden Euro erhöht.

Dobrindt sagte der Zeitung: "Mit diesem Investitionspaket starten wir die kräftigste Modernisierungsoffensive, die es je gegeben hat." Die wichtigsten Projekte sind die Autobahn 7 zwischen Hamburg-Stellingen und Hamburg-Nordwest (achtstreifiger Ausbau für 181,1 Millionen Euro), die Autobahn 99 zwischen München-Nord und Abschnitt Aschheim (achtstreifiger Ausbau für 60 Millionen Euro), die Autobahn 61 zwischen Rheinböllen und Hunsrück (sechsstreifiger Ausbau und Modernisierung für 51 Millionen Euro) sowie die Bundesstraße 6n zwischen Köthen und der Autobahn 9 (Verbindungsstraße für 44 Millionen Euro). Auch die Gelder für den Erhalt von Bundesfernstraßen steigen von 2,5 Milliarden Euro im Jahr 2013 auf rund 3,9 Milliarden Euro im Jahr 2018 an.

kgi/DPA

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