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Knapp drei Jahre nach dem tödlichen Skiunfall des damaligen Thüringer Ministerpräsidenten Dieter Althaus (CDU) sind die Schadenersatzverhandlungen zwischen der Althaus' Versicherung und den Hinterbliebenen der bei dem Unfall getöteten Frau abgeschlossen.
Der frühere thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus wechselt zum Opel-Bieter Magna. Althaus werde ab Februar bei dem Autozulieferer als Vizepräsident für den Großkunden Volkswagen und Kontakte zu öffentlichen Stellen in Deutschland zuständig sein, teilte Magna am Freitag mit.
Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus hat seine Amtsgeschäfte wieder aufgenommen. Auf einer Pressekonferenz räumte er erstmals öffentlich seine Schuld an dem tödlichen Skiunfall ein, bei dem am Neujahrstag eine 41 Jahre alte Frau ums Leben gekommen war. "Das belastet mich, ich trage schwer daran", so Althaus.
Wochenlang schwieg sie - jetzt hat sich Katharina Althaus im stern das erste Mal öffentlich geäußert: Ihr Mann wolle "zu 100 Prozent in sein Amt zurück", sagt die Frau von Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus. Sie berichtet vom Ski-Unfall des CDU-Politikers, seinen Fortschritten bei der Heilung und dem Halt, den sie im christlichen Glauben findet.
Das Schnellverfahren gegen Dieter Althaus ist auf Kritik gestoßen. Ein Sprecher der österreichischen Strafverteidiger sprach von einer "keineswegs üblichen Vorgehensweise". Die Thüringer CDU hält trotz Althaus' Verurteilung an ihrem Spitzenkandidaten für die Landtagswahl fest - obwohl er auch in Deutschland als vorbestraft gilt.
Überraschend schnelles Urteil im Prozess gegen Dieter Althaus: Das Bezirksgericht Irdning hat den thüringischen Ministerpräsidenten wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von 33.000 Euro verurteilt. Althaus und seine Partei reagierten prompt.
Mitschuld ja, volles Schuldeingeständnis nein: Der Anwalt von Dieter Althaus hat der Darstellung der Staatsanwaltschaft widersprochen, dass sein Mandant die volle Verantwortung für den tödlichen Ski-Unfall übernommen habe. Die thüringische CDU stellte sich trotz Anklage wegen fahrlässiger Tötung voll hinter ihren Spitzenkandidaten.
Ein offizielle Stellungnahme gab es bisher zwar nicht, doch im Kabinett ist man sich offenbar einig: Dieter Althaus soll die CDU Thüringen trotz der Anklage gegen ihn in den Landtagswahlkampf führen. Wie groß seine Schuld am Tod der Skifahrerin Beata Christiandl ist, wird weniger diskutiert als die Frage, ob Althaus den Anforderungen der Politik noch gewachsen ist.
Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus muss sich wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht verantworten. Und das vollkommen zu Recht. Wer sich wie ein Pistenrowdy benimmt, muss auch so behandelt werden. Althaus' Partei, die CDU, muss nun aus der Anklage Konsequenzen ziehen.
Der Skiunfall von Dieter Althaus hat ein juristisches Nachspiel: Sieben Wochen nach dem Zusammenstoß, bei dem eine 41-Jährige starb, hat die österreichische Staatsanwaltschaft Anklage gegen Thüringens Ministerpräsidenten erhoben. Althaus hatte zuvor die Verantwortung für den Tod der Frau übernommen.
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