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4. Januar 2009, 10:55 Uhr
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"Mein Mann hat mich sofort erkannt"

Die Ehefrau des thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus hat sich nach dem ersten Gespräch mit ihrem Mann erleichtert über dessen Genesungsfortschritt geäußert. "Mein Mann hat mich sofort erkannt und auch gleich die Namen unserer Töchter genannt", sagte Katharina Althaus in einem Zeitungs-Interview.

Ein sportlicher Typ: Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus setzt sich einen Motorradhelm auf© Jens-Ulrich Koch/DDP

Die Ehefrau des thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus hat sich erleichtert über dessen Genesungsfortschritte geäußert. Katharina Althaus hatte am Samstag kurz nach seinem Aufwachen aus dem Koma am Krankenbett im österreichischen Schwarzach mit ihm gesprochen. Danach sagte sie der "Bild am Sonntag" zufolge: "Ich bin unendlich erleichtert, froh und glücklich. Mein Mann hat mich sofort erkannt und auch gleich die Namen unserer Töchter genannt. Er braucht noch ganz viel absolute Ruhe."

Der thüringische Bauminister Gerold Wucherpfenning besuchte Althaus am Samstag ebenfalls am Krankenbett. Er sagte über den Zustand seines Parteifreundes: "Er kann noch nicht viel sprechen. Katharina Althaus hat auf mich gezeigt und ihren Dieter gefragt: Kennst du den? Der Ministerpräsident hat Ja gesagt. Dieter Althaus hat noch nicht nach der Frau gefragt, mit der zusammengestoßen ist. Darüber bin ich froh."

Nach dem Skiunfall des thüringischen Ministerpräsidenten Dieter Althaus (CDU) in der Steiermark nahm die österreichische Justiz Ermittlungen gegen den Politiker auf. Es sei routinemäßig ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet worden, sagte der zuständige Staatsanwalt Walter Plöbst aus der Stadt Leoben.

Althaus war am Neujahrstag auf der Piste mit einer 41-jährigen gebürtigen Slowakin zusammengeprallt; die Frau verstarb auf dem Weg ins Krankenhaus. Der genaue Unfallhergang ist bislang noch ungeklärt. Ungeachtet der Ermittlungen könne Althaus in ein Krankenhaus nach Erfurt verlegt werden, sobald sein Gesundheitszustand es erlaube, sagte Plöbst weiter.

"Wir sind sehr dankbar, dass der Ministerpräsident wieder ansprechbar und auf einem guten Weg ist", erklärte Finanzministerin Birgit Diezel in Erfurt. "Ich danke besonders auch den behandelnden Ärzten im österreichischen Schwarzach für ihren bisherigen Einsatz." Diezel ist stellvertretende Ministerpräsidentin und führt derzeit die Amtsgeschäfte von Althaus.

AP/AFP
KOMMENTARE (10 von 13)
 
Nuechternheit (05.01.2009, 23:00 Uhr)
Gehässige Hobbyrichter ?
Man kann sich nur wundern, wenn man einige gehässige Beiträge liest, deren Verfasser für den vorligenden traurigen und tragischen Unglücksfall den Richter spielen möchten.
Beide Skiefahrer hatten die Gelegenheit den anderen zu sehen und rechtzeitig auszuweichen, beide haben das verpasst. Die Getötete hatte leider keinen Helm getragen, der Helm aber rettete Herrn Althaus das Leben.
Es fehlen nur noch die Spinner, die behaupten möchten, das beide einen Selbstmord geplant hatten.
Niemand sollte vergessen, dass unter diesen oder anderen Umständen und in allen Lebenslagen ein ählicher Unfall jederzeit jeden treffen kann. Es muss keine Skiepiste sein, es reicht auch ein Fußweg, Fahrradweg, eine Straße, ein Stadion, eine Schwimmhalle oder jede andere erdenkliche Örtlichkeit, um Unfälle zu erleiden, für die niemand direkt haftbar gemacht werden kann.
Ich wünsche dem Überlebenden schnelle und vollständige Genesung, den Hinterbliebenen der tödlich Verunglückten Mutter und Ehefrau, viel Kraft, neuen Mut und neue Hoffnung.
Nüchternheit
Clearde (05.01.2009, 14:00 Uhr)
Aufgebauscht
Hallo Leute,
klar gibt es jede Menge Dinge über die man hier diskutieren kann oder auch sollte. Althaus, Gaza und und und...DAnn tut es doch auch ohne euch gegenseitig Vorwürfe zu machen.
Sicher ist auf jeden Fall dass das Thema Skiunfall total aufgebauscht und damit versucht wurde einen Politiker in ein positiveres Licht zu rücken.
Auch ich schliese mich absolut der Meinung vieler hier an ...was ist mit der Frau ??? Vorverurteilung hin oder her, es wurde kein Gerichtsmedizinisches Gutachten hierzu bekannt gegeben. Daraus liese sich sehrwohl der Nachweis erbringen wer nun wirklich der schuldige ist.
Anhand der bisher gezeigten Videos ist dies ja wohl schon eindeutig zu sehen und erklärt sich wohl auch von selbst.
Fragen wir uns also wann endlich der Tag kommt an dem sich jemand hinstellt und seine Erklärung abgibt.
Meine Gedanken jedenfalls sind jedenfalls bei allen Angehörigen und Betroffenen.
Frohes neues Jahr.!
CommentManNRW (04.01.2009, 20:44 Uhr)
@aaron71
ja, die stadtstaaten, saarland, was die ganzen wahlkämpfe kosten, so ein desaster wie in hessen > abschreckend...
aber es geht ja um noch mehr:
ard, zdf,
die halbstaatlichen geldabschneider wie handwerkskammern, IHK,
das alles kostet viel-zu-viel. da ist dringender bedarf an neuen strukturen.
die unzahl der gestzlichen krankenkassen mit ihren teuren wasserköpfen (sprich verwaltungen) werden sich ja wohl dieses jahr erheblich gesundschrumpfen:
*zwinker > gut für eine krankenkasse...
Ginnungagap (04.01.2009, 19:44 Uhr)
Achtung Leseratte
nicht das man dich mit der Nazikeule verkloppt^^
Leseratte79 (04.01.2009, 19:20 Uhr)
Overload
In den letzten Tagen war echt ein bischen viel Musik im Radio zu hören zwischen den Beiträgen über Althaus. Mir tut das ja alles furchtbar leid für die tote Frau, die Familie, Herrn Althaus usw- aber es reicht wirklich... Es ist schon schlimm das ein verletzter Politiker wichtiger zu sein scheint als die vielen Toten im Gazastreifen, usw. Die sensationsgeile Presse sollte sich echt schämen einen "Skiunfall" so aufzubauschen!
Aaron71 (04.01.2009, 17:48 Uhr)
@commentMan
Da haben Sie recht. Es täten auch 3 Bundesländer. Aber genau so ein Witz sind Stadtstaaten wie Bremen oder Hamburg.
CommentManNRW (04.01.2009, 17:24 Uhr)
noch anderes gibt zu denken...
zunächst wünsche ich den betroffenen sehr, mit den schwerwiegenden folgen fertig zu werden.
zwei aspekte beschäfrigen mich:
zum einen, mit welcher inbrunst die politik zB durch die neuen strafen für autofahrer in 2009 vorgeht, wobei es hier in 2008 weniger als 5000 tote gab:
zum vergleich gibt es in den haushalten ca. 20.000 tote jedes jahr, aber da ist wohl schwer was zu kassieren.
zum anderen war ich erschrocken, dass die landesregierung in thüringen nur 2,3 millionen menschen "regiert", was für ein unbezahlbarer aufwand, wo viele grosstädte mehr einwohner haben. übrigens leben in den 5 "neuen bundesländern" weniger menschen als in nordrheinwestfalen. da ist mE dringend eine reform nötig.
Aaron71 (04.01.2009, 16:34 Uhr)
...davon mal ganz abgesehen
ist die Althaus-Hofberichterstattung im Stern wirklich langsam übertrieben. Was kommt morgen: Althaus hat sich im Bett rumgedreht? Athaus kann allein aufs Klo? Althaus Skianzug nur leicht beschädigt?...
Jaynay (04.01.2009, 16:06 Uhr)
Too much Althaus
Ist ja nett, dass ein (relativ) bekannter Politiker aus dem Koma aufwacht, aber wieso verdrängen gefühlte eintausend Nachrichtenbeiträge, Kommentare darüber - andere Themen ?
So interessant ist das nun auch nicht.
Was hat der Stern davon, diesen Fall so zu pushen?
Ich würde gerne noch andere Beiträge sehen, ausser zu dem Koma-Skifahrer.
Vielen Dank.
dreicon (04.01.2009, 16:04 Uhr)
@JuergenDI
Wieso so empfindsam? Wenn irgendein Hinderniss, Skilifmast, Begrenzungspfahl odgl. in der nähe der Unfallstelle gewesen wäre, wüßten wir es mit Sicherheit. Wenn zwei Menschen zusammenstoßen und einer stirbt dabei, wurde er vom anderen getötet. Das hat mit Schuldzuweisung weder im moralischen noch im juristischen Sinne etwas zu tun. Es ist lediglich eine Tatsachenfeststellung. Und daß Althaus lebt, und die Frau tot ist, werden Sie wohl nicht bestreiten wollen. Oder?
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