. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
23. April 2009, 14:23 Uhr

Jeder Schüler soll einen Laptop bekommen

Bundesbildungsministerin Annette Schavan möchte künftig jeden Schüler mit einem Laptop ausstatten. Damit soll ein besserer Umgang der Kinder mit Internet und Technik gefördert werden. Wie das Projekt finanziert werden soll, weiß sie allerdings noch nicht.

Annette Schavan, Bildungsministerin, Laptop, Schüler, Lehrer

Annette Schavan will den klugen und kritischen Umgang mit Internet und Technik fördern© Wolfgang Kumm/DPA

Damit Kinder frühzeitig lernen, wie sie am besten mit dem Internet und der dazugehörigen Technik umgehen, soll auf Wunsch von Bundesbildungsministerin Annette Schavan künftig jeder Schüler einen Laptop zur Verfügung gestellt bekommen. Das hat eine Sprecherin des Ministeriums am Donnerstag erklärt und damit einen Bericht des Politmagazins "Cicero" bestätigt. Woher das Geld für die tragbaren Computer kommen soll, sei allerdings noch unklar, Modelle hierfür müssten noch gefunden werden.

Außerdem mahnte Schavan, dass auch mehr Geld für die Aus- und Weiterbildung von Lehrern ausgegeben werden müsse. Es dürfe "nicht weniger investiert werden als bei Piloten", so ihre Forderung. Genauso müsse bei den Pädagogen "Leistung belohnt werden - also all das möglich sein, was in vielen anderen Berufen selbstverständlich ist."

AP
 
 
KOMMENTARE (10 von 22)
 
Helmut_Hullen (26.04.2009, 09:36 Uhr)
Wirtschaftsförderung
Die Daten müssen wandern, nicht die Hardware. Für das, was nach Meinung von Frau Schavan erreicht werden soll, reicht ein USB-Stick aus.
Aber vielleicht will auch sie ihren Beitrag zur Wirtschaftsförderung leisten. In Niedersachsen ist ihr Modell immer noch sehr beliebt, jedenfalls bei den Notebook-Herstellern und bei den kreditgewährenden Banken. Für die Eltern ist das Modell nur ein weiteres verkapptes Schulgeld, und der Nutzen der Laptops für die Schüler ist immer noch unbewiesen. Aber wer traut sich schon, Nein zu sagen, wenn er befürchten muss, dass sein Kind schlechtere berufliche Chancen haben könnte?
Da wird die Sorge der Eltern schlicht als Verkaufsargument missbraucht.
pitiplatsch (25.04.2009, 07:36 Uhr)
Und jeder Politiker
zwei Mercedes. Wie doof ist dieses Weib.
audio001 (24.04.2009, 07:12 Uhr)
Danke Frau Schavan!
Es gibt Vorschläge die sind super,- manche nicht ganz so toll aber müssen scheinbar vor der Wahl gemacht werden, um sich als Politikerin - von der man sonst fast nichts hört - wieder in Erinnerung zu bringen!
Westerle.Merkwelle (23.04.2009, 21:30 Uhr)
Frau Schavan,
Bildung und Forschung sind finanziell ausgetrocknet und jetzt wagen Sie es auch noch, Lobbypolitik für die PC Industrie zu treiben. Welche Marke darfs denn sein? Gleichzeitig setzen Sie sich mit Vehements für den Fluch des Jahrhunderts ein: Den Genmais vom Giftmischerkonzern Monsanto, der die Menschen in aller Welt krank macht.
Liebe Sternleser, schreiben Sie dieser eifigen Lobbyistin doch mal einen netten Brief. Hier gibt es das passende Forum:
http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_annette_schavan-650-5555.html
talkingkraut (23.04.2009, 18:19 Uhr)
Idiotisch
Frau Schavan war nie Lehrerin, allenfalls in der Erwachsenenbildung, sie hat zwar ein geisteswissenschaftliches Studium absolviert, aber keine PH oder ein Lehramtsstudium. Schule kennt sie nur von außen, oder weil sie selbst mal Schülerin war. Worin der pädagogische Nutzen bestehen soll, wenn jeder Schüler einen Laptop hat, kann sie auch nicht sagen.
Für einen so idiotischen Vorschlag sollte man diese Frau endlich in die Wüste schicken.
Dirk_37 (23.04.2009, 18:16 Uhr)
@Smithwicks
Sorry, einen wesentlichen Punkt scheinen Sie zu übersehen: wie soll das alles finanziert werden? Sollen lieber 1200 Schüler jeweils ein Laptop erhalten oder ist es nicht realistischer, 50 Computer stationär in der Schule einzurichten?
Das Hauptaugenmerk muß wieder auf die elementaren Bereiche gelegt werden, die wenigsten Schüler sind heutzutage in der Lage, einfachste Rechenaufgaben im Kopf zu überschlagen! Die meisten haben bereits zu Hause Zugang zu den neuen Medien, die von Ihnen berechtigt eingewandten Argumente setzen ein Laptop nicht zwingend voraus, ja nicht mal einen Computer im allgemeinen! MfG Dirk
Smithwicks (23.04.2009, 16:34 Uhr)
Vermittlungspflicht!
Non scholae, sed vitae discimus! Die Schlue steht in der Pflicht neben Erdkunde (nota Aurum: Isar ) auch den Umgang mit neuen Medien zu schulen. Fuer mich steht allerdings mehr der kritische Umgang mit Hard- und Software bzw. Nutzung des Internetangebotes im Vordergrund, die Bedienung des Computers koennen die kleinen (zumindest meine) sicherlich besser als so mancher Lehrer. Vielmehr muss den Schuelern vermittelt werden, dass das Internet nicht von Microsoft erfunden wurde, dass es Angebote jenseits von Windows Vista gibt, dass ein Witz dadurch nicht besser wird, dass er in einem ppt steckt... Ausserdem muessen die Kids erlernen, dass wikipedia.de manipulierbar ist, wie man phishing erkennen kann und dass Datenschutz schon bei StudiVZ anfaengt. Um das den Kindern beizubringen braucht es Lehrer, die etwas von IT verstehen und diese sehe ich nirgendwo auf Baeumen wachsen. Vielmehr muesste man IT Fachkraefte als Dozenten in die Schule bringen, die dann zusammen mit einem erfahrenen Paedagogen die Inhalte vermitteln koennten. Ein Laptop ist mit gutem Willen und nicht ganz taufrischer Technik fuer 300-400 Euro zu bekommen.
Reality (23.04.2009, 16:33 Uhr)
Ach ja...
da ist ja noch die kinderlose Tante Schavan.
Die Frau von der Leyen hat es schon schwer mit ihrer Werbung für mehr Kinder in unserer Gesellschaft, wenn selbst Spitzenpolitiker/inen sich einem eigenen Kind verweigern aus Machtgier oder Karrierestreben.
Unsere Kanzlerin und auch Frau Schavan stehen hier als nicht besonders leutende Beispiele ganz oben an.
terrax (23.04.2009, 16:31 Uhr)
Finanzierung ganz einfach
beendet den unsinnigen Krieg in Afghanistan gegen die Al-Kaida die es eh nicht gibt und ihr habt Geld für Laptops. Und vielleicht ist sogar noch Geld übrig für Steuersenkungen. Eigentlich nicht schwer. Nur wenn man dem Amerikanischen Hochfinanz immer in den A* kriechen muß, dann hat man halt für nichts mehr Geld....
hevosenkuva (23.04.2009, 16:24 Uhr)
Thema verfehlt, mangelhaft.
Laptop, Google, Wikipedia, fertig ist die Bildung?
Weit gefehlt.

Oder geht es nur um Wirtschafts-Subvention wie bei der "Umwelt" bzw. Abwrackprämie?
MEHR ZUM ARTIKEL
Annette Schavan Niemand hört die Kanzlerflüsterin

Bundesbildungsministerin Annette Schavan regiert am Durchschnittsbürger vorbei. Ihren Ulmer Wahlkreis hat sie nur mit Ach und Krach gewinnen können. Doch wie ein weiblicher Wolfgang Tiefensee ignoriert sie diese Niederlage - und übt sich lieber weiterhin im Beflüstern der Bundeskanzlerin. mehr...

Energie Schavan will Atomforschung stärker fördern

Forschungsministerin Annette Schavan will trotz des vereinbarten Atomausstiegs mehr Geld in die Kernforschung stecken. Zudem solle auch die Ausbildung junger Nuklearwissenschaftler verbessert werden. Deutschland, so die Ministerin, dürfe sich auf diesem Gebiet keinen Kompetenzverlust leisten. mehr...

Kommentar Macht Eure Hausaufgaben!

Bildungsministerin Annette Schavan dringt auf ein bundesweites Zentralabitur. Keine schlechte Idee, findet stern-Redakteurin Catrin Boldebuck. Für das Zaudern einiger unionsregierter Länder hat sie deshalb kein Verständnis. Zumal es noch eine viel größere, gemeinsame Herausforderung gibt. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe