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Es ist die politische Überraschung der Woche: SPD und CDU in Hessen liegen in einer Forsa-Umfrage gleichauf. Forsa-Chef Güllner erklärt im stern.de-Interview, warum: "Es ist eine Anti-Koch-Stimmung entstanden." Güllner benennt auch die Gründe für die Aufholjagd von Herausforderin Ypsilanti.
"Koch muss weg." Unter diesem Schlachtruf rotten sich SPD, Grüne und Linke in Hessen erneut zusammen. Sollte Ypsilanti Ministerpräsidentin werden, hätte sie jedoch keine stabile Regierung. Die Linkspartei will über jedes Projekt einzeln verhandeln. Ein Albtraum für die Sozialdemokraten.
Kaum hatte der Wahlleiter bestätigt, dass die CDU mit 0,1 Prozentpunkten Vorsprung stärkste Kraft bleibt, jubelten sich die Konservativen im Fraktionssaal die Kehlköpfe wund. Das ändert indes nicht die politische Diagnose: Roland Koch wird in die Geschichte eingehen - als bester Wahlkampfhelfer der SPD.
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