. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
16. September 2011, 11:19 Uhr

Röslers I-Wort hilft der FDP

Philipp Röslers Gedankenspiele über eine Insolvenz Griechenlands sorgen zwar bei den Kollegen und Ökonomen für Empörung, dem Wahlvolk scheint es aber zu gefallen: Laut ARD-Deutschlandtrend verbessert sich die FDP um zwei Prozentpunkte.

Philipp Rösler, FDP, Umfrage, Deutschlandtrend, Insolvenz,

Schelte von den Kollegen, Pluspunkte bei den Wählern: Philipp Rösler© Tobias Schwarz/Reuters

Der härtere Kurs der FDP-Spitze in der Euro-Politik scheint sich auszuzahlen: Nach den Äußerungen von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) über eine mögliche Insolvenz Griechenlands hat seine Partei in der Wählergunst deutlich zugelegt. In dem am Freitag veröffentlichten ARD-Deutschlandtrend verbesserten sich die Liberalen um zwei Punkte auf fünf Prozent.

Die Union verschlechterte sich dagegen um zwei Punkte und kam auf 33 Prozent. Die SPD erreichte 30 Prozent, die Grünen legten einen Prozentpunkt zu und kamen auf 19 Prozent. Die Linke erhielt sieben Prozent, die sonstigen Parteien kamen auf sechs Prozent. Rot-Grün käme somit auf eine deutliche Mehrheit von 49 Prozent

Rösler hatte in der Euro-Debatte die Möglichkeit einer geordneten Insolvenz ins Gespräch gebracht und sich damit Kritik der CDU und führender Ökonomen eingehandelt.

Unzufrieden zeigten sich die Befragten mit dem Agieren der Koalition in der Euro-Krise. 65 Prozent äußerten die Meinung, die Bundesregierung habe falsche Entscheidungen getroffen. 27 Prozent sagten, die Entscheidungen der Regierung seien richtig gewesen. Anfang September dachten dies noch 29 Prozent, im Dezember 2010 waren es 47 Prozent und im Mai 2010 waren 56 Prozent dieser Meinung.

fw/AFP/Reuters
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Äußerungen zu Griechenland-Insolvenz Top-Ökonomen greifen Rösler an

Führende Ökonomen haben Philipp Röslers Gedankenspiele über eine Insolvenz Griechenlands kritisiert. Das sei "der Stoff, aus dem Finanzmarktkrisen entstehen". Die SPD empfiehlt seine Entlassung. mehr...

Euro-Kurs der Union Droht Merkel Mitgliederbefragung?

Die "Euro-Rebellen" in der FDP machen es vor: Nun fordern auch Politiker von CDU und CSU Mitgliederbefragungen zu Merkels Euro-Rettungskurs und sind sich sicher: Sie bekämen eine satte Mehrheit. mehr...

Griechenland und die geordnete Insolvenz Röslers Pleite

Mit seiner Analyse zur Zukunft Griechenlands handelt sich Philipp Rösler nicht nur Ärger ein, sondern auch Zweifel an seinem Sachverstand. Ordnung und Pleite, wie soll das zusammenpassen? mehr...

Euro-Streit in der Koalition Merkel watscht den Falschen ab

Angela Merkel weist ihren Wirtschaftsminister in die Schranken, dabei kämpft der berechtigterweise für seine Partei. Das größte Problem liegt sowieso im Kanzleramt selber. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe