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18. Juni 2009, 10:18 Uhr

"Die Regierung lässt die Armen im Stich"

Slums in Deutschland? Für den Armutsforscher Christoph Butterwegge ein vorstellbares Krisen-Szenario. Im stern.de-Interview geht der Experte auch deshalb mit der Bundesregierung hart ins Gericht und erklärt, was gemacht werden muss, damit Deutschland wieder ein echter Sozialstaat wird.

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Armutsforscher Christoph Butterwegge fordert, dass Hartz IV auf mindestens 450 Euro im Monat plus Miet- und Heizkosten angehoben wird© Picture Alliance

Herr Butterwegge, fahren Sie lieber Fahrstuhl oder Paternoster? Ich weiß, worauf Sie anspielen. Natürlich würde ich gerne zusammen mit der ganzen Gesellschaft im Fahrstuhl nach oben fahren. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus: In unserer Gesellschaft geht es wie im Paternoster für die einen abwärts, während die anderen nach oben fahren.

In Ihrem neuen Buch behaupten Sie ebenfalls, dass in Deutschland immer mehr Menschen verarmen. Die offiziellen Armutsberichte sprechen eine andere Sprache: Der Bundesregierung zufolge ist die Armutsquote seit zehn Jahren lediglich um ein Prozent gestiegen, in den letzten fünf Jahren sogar gefallen. Das liegt daran, dass die Bundesregierung bei ihrem jüngsten Armutsbericht die Berechnungsgrundlage verändert hat. Im Jahr 2005 galt als arm, wer weniger als 938 Euro netto im Monat zur Verfügung hatte, im Jahr 2008 wurde die Grenze auf 781 Euro gesenkt. Dass die offizielle Armutsquote in den letzten zehn Jahren kaum gestiegen ist, liegt nur an diesem statistischen Trick. In Wahrheit ist die soziale Lage von Millionen Menschen alarmierend schlecht.

Wer ist schuld an der Entwicklung? Ein neoliberales Konzept, das dem Markt bei uns zu viel Raum gibt und immer mehr Bereiche unserer Gesellschaft kommerzialisiert. Bis Mitte der 1970er Jahre war die Bundesrepublik ein sozialstaatliches Musterland. Darauf waren die Deutschen damals auch stolz. Seitdem wird der Sozialstaat ab- und umgebaut. Das gipfelte unter der Regierung Schröder in den Hartz-Gesetzen, die nur noch das Existenzminimum absichern. Die Große Koalition hat Hartz IV sogar noch verschärft, auch deshalb haben wir heute mehr Armut.

Die Große Koalition hat aber auch das Kindergeld um zehn Euro angehoben, einen Zuschuss zum Schulbedarf eingeführt und das Wohngeld erhöht. Das Kindergeld war zuvor jahrelang nicht erhöht worden. Die zehn Euro, die jetzt dazukommen, gleichen nicht mal die Inflation aus. Auch die 100 Euro aus dem Schulbedarfs-Paket für die Kinder von Bedürftigen sind bei weitem nicht genug. Weil das Kindergeld auf die Hartz-IV-Leistungen angerechnet wird, bekommen die Kinder der Ärmsten nun sogar 20 Euro weniger im Jahr als ihre Altersgenossen. Das nach Jahrzehnten erstmals wieder erhöhte Wohngeld entlastet viele Rentner-Haushalte, ist aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Unterm Strich ändert das nichts an der Tatsache, dass die Bundesregierung die Armen im Stich lässt.

Haben die Armen im Bundeskabinett keine Stimme? Die SPD regiert doch mit. Im Einzelnen ist von Außen schwer zu beurteilen, wer für was verantwortlich gewesen ist. Generell lässt sich aber sagen, dass sich die SPD häufig für den Machterhalt entschieden und der Union gebeugt hat, sich also ebenfalls unsozial verhalten hat. Ein Beispiel dafür ist die Reform der Erbschaftssteuer, wo besonders die CSU den Sozialdemokraten die Daumenschrauben angelegt hat. Auch beim Schulbedarfspaket wollte die SPD ursprünglich 200 Euro durchsetzen, das hat die Union verhindert.

Dafür hat die CDU für die Erhöhung des Kindergeldes gesorgt. Ja, aber das Kindergeld ist problematisch! Über den Steuerfreibetrag bekommen die Großverdiener pro Kind 240 Euro im Monat, die Angehörigen der Mittelschicht erhalten 164 Euro, und die Ärmsten der Armen gehen leer aus, weil alles auf ihre Sozialleistungen angerechnet wird. Das bedeutet: Reiche werden gefördert, Arme bleiben auf der Strecke! Zur Armutsbekämpfung taugt das Kindergeld wenig.

Was hätte die Koalition denn Ihrer Meinung nach beschließen sollen? Für mich gibt es drei armutspolitische Schlüsselforderungen: Erstens ein gesetzlicher Mindestlohn, wie es ihn in 20 europäischen Ländern bereits gibt. In Frankreich beträgt er neun Euro die Stunde, daran könnten wir uns orientieren. Zweitens brauchen wir eine soziale Grundsicherung, die den Namen verdient - Hartz IV muss auf mindestens 450 Euro plus Miet- und Heizkosten steigen. Drittens muss zur Finanzierung die Vermögensteuer wieder eingeführt und die Erbschaftssteuer auf große Vermögen erhöht werden.

Im Moment sieht es so aus, als ob CDU und FDP gute Chancen haben, ab Herbst die neue Bundesregierung zu stellen. Was erwartet uns dann? In diesem Fall wird sich die Schere zwischen Arm und Reich weiter öffnen. Dadurch verschärft sich auch der Zerfall der Städte in Luxusviertel und soziale Brennpunkte. Vielleicht gehören Slums nach der Wirtschaftskrise auch bei uns zur Normalität. Und die Armen müssten sich wärmer anziehen, weil der Druck auf sie unter einer schwarz-gelben Regierung erheblich zunehmen dürfte.

Wieso? Irgendjemand muss schließlich die Zeche dafür zahlen, dass die Banken saniert werden. Aus meiner Sicht sind es die Arbeitnehmer, die Mittelschicht und die Armen. Zwar ist bei den Letzteren nicht mehr viel zu holen. Aber ich kann mir vorstellen, dass die Regierung in der nächsten Legislaturperiode auf die Idee kommt, dass ein Armer auch mit 150 Euro im Monat gut leben kann.

DGB-Chef Michael Sommer und die ehemalige SPD-Präsidentschaftskandidatin Gesine Schwan haben gewarnt, dass die Wirtschaftskrise zu "sozialen Unruhen" führen könnte. Teilen Sie diese Befürchtung? Nein, die Deutschen neigen eher zur Friedhofsruhe. Viel wahrscheinlicher ist, dass die Menschen der Politik den Rücken zukehren, was für eine Demokratie verheerend ist. Oder sie wenden sich den Rechtsextremisten oder den Rechtspopulisten zu, was in anderen Ländern schon geschieht, wie die Europawahl gezeigt hat. Das könnte uns auch bevorstehen, denn erfahrungsgemäß sucht das deutsche Kleinbürgertum, wenn es Angst vor dem sozialen Abstieg hat, eher am rechten Rand als links nach Lösungen.

Zur Person Professor Christoph Butterwegge lehrt Politikwissenschaft an der Kölner Universität. In den vergangenen Jahren schaltete er sich mit Veröffentlichungen zu den Themen "Kinderarmut in Ost- und Westdeutschland", "Krise und Zukunft des Sozialstaates" sowie "Kritik des Neoliberalismus" in die öffentliche Debatte ein. Am 18. Juni erscheint sein neues Buch "Armut in einem reichen Land - Wie das Problem verharmlost und verdrängt wird".

Wer ist arm? In der Wissenschaft unterscheidet man drei Arten von Armut. Fachleute sprechen von subjektiver Armut (der Betroffene fühlt sich arm, ist es aber nicht), absoluter Armut (wenn es ums reine Überleben geht) und relativer Armut (das Leben ist gesichert, das soziokulturelle Existenzminimum aber nicht).

In Entwicklungsländern misst man zumeist die absolute Armut: Einer Definition der Vereinten Nationen zufolge zählt derjenige als arm, der weniger als einen US-Dollar am Tag zum (Über-)Leben hat. In vollentwickelten Industriestaaten wie Deutschland interessiert hingegen die relative Armut. Gemäß EU-Definition lebt in relativer Armut, wer weniger als 60 Prozent des Durchschnittseinkommens verdient.

Konkret ist dem jüngsten Armutsbericht der Bundesregierung zufolge arm, wer in Deutschland als Single weniger als 781 Euro netto im Monat zur Verfügung hatte. Laut dieser Definition lebten im vergangenen Jahr 13 Prozent der Bundesbürger in Armut.

Interview: Christoph Schäfer
 
 
KOMMENTARE (10 von 153)
 
mutti1 (20.06.2009, 09:25 Uhr)
Gehirnwäsche
@vegefranz, wisen sie das von der vr nordkorea oder glauben sie es ?es giubt auch ein nord-und südvietnam, oder süd unf nordjemen, immer eins von beiden kapital.besetzt von nato oder usa,geht es denen da besser? oder nur denen, die sich ausbeuten lassen.übrigens,nord-korea hat einen zuwachs von 12 millionmen auf 24 millionen in kurzer zeit verkraften müssen, mit dem kalten krieg und WIRTSCHAFTS- embargos kennen sie sich namentlich aus ?warum unterstützen die USA KOMISCHER WEISE DAS NEW KOMMER LAND HONGKONG? SIND DOCH AUCH asiaten...................
vegefranz (19.06.2009, 11:44 Uhr)
warum beglückt der nicht die Nordkoreaner mit seiner Kapitalismuskritik?

vielleicht, weil da keiner etwas zu Essen hat?
Deutschland - Deine "Wissenschaftler"
ganzbaf (19.06.2009, 08:49 Uhr)
Ahlener Programm / CDU 1947:

"Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. (…) Inhalt und Ziel (einer) sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein. Durch eine gemeinschaftliche Ordnung soll das deutsche Volk eine Wirtschafts- und Sozialverfassung erhalten, die dem Recht und der Würde des Menschen entspricht, dem geistigen und materiellen Aufbau unseres Volkes dient und den inneren und äußeren Frieden sichert."
.
;-)
ganzbaf (19.06.2009, 08:44 Uhr)
Ja, Halodrie...

Aber hier kommen wir ja auch zum Kernproblem, gerade der BRD. Nämlich der immensen Ungleichverteilung von Reichtum!
Die Zahlen sind ja soweit bekannt, dass (aus der Erinnerung), wenn man alle Vermögenswerte zusammen rechnet, lediglich ca. 5% der Menschen über 90%(!) eben dieser Vermögenswerte verfügt.
Was den Intentionen des Grundgesetzes und der sozialen Marktwirtschaft klar zuwider läuft.
.
Der Staat hat für eine angemessenen Re-Umverteilug der akkumulativen Vermögen/Werte/leistungslosen Einkommen zu sorgen.
Über höher (Lohn/Erbschafts/Vermögens-) Steuern für dieses Klientel, über Einführung guter Mindstlöhne und über den Abbau von Arbeitslosigkeit durch Verkürzung der allgemeinen Arbeitszeit. (Zuletzt in den 60er Jahren, lange vor Computerrevolution etc.)
.
Seit Kohl hat sich eine Art lobbygesteuertes und grundgesetzwidriges Unrechtssystem in der realen Politik etabliert, das Reiche immer reicher macht, Werktätige übermäßig belastet und nichts (Effektives) gegen immer weiter zunehmende Massenarbeitslosigkeit und damit Armut unternimmt.
(Und Armut fängt eben nicht erst bei Obdachlosigkeit und (Ver-)Hungern an. Das dürfte ja wohl klar sein.)
.
Pfui, CDU. Pfui SeeheimPD und Pfui Feudal-Partei Deutschlands. (FDP.)
))-:
Skillet4 (19.06.2009, 01:56 Uhr)
Lies nicht so viel Bildzeitung, das gibt eine Sechs in Deutsch!
Welche Lobby hat verhindert, dass Behörden nicht effektiv kontrollieren?
Es sollte Ihnen bekannt sein, dass Arme in diesem Staat gar keine Lobby haben.
Der Begriff Armut (in Industriestaaten wie der BRD) ist exakt definiert.
Wenn relative Armut Ihrer Meinung nach nicht mit Bedürftigkeit gleichzusetzen ist, dann erläutern Sie wenigstens, was Sie unter Bedürftigkeit verstehen !
Halodri73 (18.06.2009, 22:38 Uhr)
@sedanon
wo beginnt denn für Sie echter Reichtum?
Und zweitens:
Woher wissen Sie denn wie reich ich bin???
Vielleicht verteidige ich mich selbst?
;-)
sedanon (18.06.2009, 22:23 Uhr)
Ich verstehe nicht,
wie man echten Reichtum derart verteidigen kann, wie es viele hier tun ohne selbst davon zu partizipieren.
Für keinen hier im Forum sind die versprochenen Steuersenkungen im Grunde gedacht. Sie dienen denjenigen, die ihre Lobbyvertreter im BT, in den Verbänden und Instituten sitzen haben. Einzig der willkommene Nebeneffekt, dass sich die vermeintlichen Leistungsträger und die Armen um die Krümel balgen, die am Telerrand herunterfallen, wird wohlwollend abgenickt.
-
Indem ihr gedankenlos "Armen-Bashing" betreibt, spielt ihr das Spiel der Börse und der Megavermögen, ohne selbst einen signifikanten Vorteil zu erhalten. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen. Denn letztendlich wird es auch die "Leistungsträger" erwischen. Es ist nicht vorgesehen, dass ihr oder die Armen am Wohlstand der Mächtigen teilhabt. Die nächste Welle rollt schon auf euch zu.
-
Ihr schützt Verbrecher. Wie schon Honoré de Balzac wußte : "Hinter jedem großen Vermögen steht ein Verbrechen."
Halodri73 (18.06.2009, 22:08 Uhr)
@ganzbaf zum 2.
Lustig, in einigen Punkten stimmen wir sogar überein.
Nur das mit der Grundgesetzänderung kriegen Sie nur im Kommunismus durchgesetzt, also Gott sei Dank (noch) nicht hier in Deutschland.
:-)
Die auseinanderklaffende Schere ist in der Tat ein Thema, dem sich die Gesellschaft zu stellen hat! Wenn es allen gut geht, gibt es zwar auch Neid, aber keinen Hass.
Momentan gibt es einfach zu viele, die zwar arbeitswillig und -fähig, aber ohne echte Chance sind. Da liegt das Problem.
Niemand im Porschewerk neidet Hernn Wiedeking seine Millionen, alle haben profitiert, es gab üppige Boni - auch für den Mann am Band!
Pfeifen wie Herr Dr. Middelhoff sollten für schlechte Zahlen nicht auch noch belohnt werden! SO wird ein Schuh draus. Wenn der Herr Manager mit eigenem Geld in der Company steckt, wird er viele Entscheidungen wohl zweimal überdenken.
Ich plädiere für die Pflicht, Eigenkapital mit einzubringen,wenn man Vorstandsposten einnimmt.
So wäre das Thema am elegantesten gelöst und die Neiddebatte vom Tisch.
Bis ich Menschen wie Mutti1 erklärt habe, wie eine 75-Stunden Arbeitswoche funktioniert bin ich alt und grau. Aber viele Arbeitnehmer wünschen sich doch Boni für gute Leistungen. Die müssen auch kürzungen hinnehmen, wenn es nicht läuft oder bei Fehlern. Warum also nicht das Top Management?????
DAS wll mir nicht in den Kopf...
Abschießend eine Frage: Wer entscheidet eigentlich, wieviel ein Mensch verdienen und behalten darf? Sie?
Halodri73 (18.06.2009, 21:57 Uhr)
@ganzbaf
Ich hab mir kurz die Mühe gemacht, Ihre Quelle zu lesen.
Stimmt! Diese Menschen leisten nur 13,7% des gesamten Einkommensteueraufkommens.
Es sind aber auch nur 0,34% der Einkommensteuerpflichtigen!!
15% ( alle über 50.000€ p.a.) Zahlen übrigens 65,2% der gesamten Einkommensteuer.Die bösen Besserverdienenden.
Kennen Sie das Gleichnis der 10 Menschen die immer zusammen Essen gehen und sich die Rechnung teilen?
Lesen Sie mal...
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4562&Alias=Wzo&cob=278536&Page14951=3
Und solche beleidigenden Kommentare von hasszerfressenen Mitmenschen wiee Mutti1 werde ich mal besser nicht kommentieren.
Forentrolle gibt es ja nun überall, leider auch auf Stern.de
ganzbaf (18.06.2009, 21:51 Uhr)
Wir haben ein Problem....

bei der grundgestzlich gewollten Verteilung von Arbeit, Einkommen und Reichtum = Soziale Marktwirtschft.
Das könne auch keine fehlgeleitete konservennaiven Spinner hier wegdiskutieren ;-)
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Wenn es faules Fett abzuschneiden gibt, dann in der prosperierenden Schicht müßiggängerisch veranlagter Millionäre, Banker und Aktionäre.
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RE-Umverteilung ist das Gebot der Stunde. Die Schere der Vermögensverteilung klafft immer weiter auseinander.
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Die private Macht enormer Geldvermögen muß auf grundgestzliches Niveau herunter gebrochen, die Eigentumsverpflichtung wieder ernst genommen werden.
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Vermögenssteuer, Luxussteuer, Steuerhinterziehungssteuer und Erbschaftssteuer von 95% auf Privatvermögen von über 5 Millionen würden hier helfen.
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Waidmannsheil... (O;
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