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24. Oktober 2007, 16:39 Uhr

Lafontaine ein "nationaler Sozialist"

Der konservative Historiker Arnulf Baring warnt bei einer Rede zum Gedenken an die Opfer der RAF vor einem "nationalen Sozialisten" und nennt einen Namen: Oskar Lafontaine. Und überhaupt, so der umstrittene Forscher, gehe die wirkliche Gefahr nicht von rechts aus.

Der Historiker Baring fiel in der Vergangenheit immer wieder mit provokanten Wortmeldungen auf© DPA

Der Berliner Historiker Arnulf Baring, 75, hat den Vorsitzenden der Linken, Oskar Lafontaine, als "nationalen Sozialisten" kritisiert. "Wir haben einen nationalen Sozialisten im Land", sagte Baring bei der Gedenkveranstaltung an die Opfer der Roten Armee Fraktion (RAF) in Berlin und nannte den Namen Lafontaine. Insgesamt werde die Bedrohung, die von links für die Gesellschaft ausgehe, unterschätzt. Baring kritisierte, die SPD lasse sich von Lafontaine in ihrer Politik beeinflussen.

"Wirkliche Gefahr kommt von links, nicht von rechts"

Weiter sagte Baring: "Die wirkliche Gefahr kommt von links, nicht von rechts." So gebe es weniger Aufregung um eine linke Gruppe, die in Berlin Autos angezündet habe, als um die rechtsextreme NPD, wenn diese Flugblätter verteile.

Baring hatte im vergangenen Jahr für Aufregung gesorgt, als er im Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus von einer "beklagenswerten Entgleisung" gesprochen hatte. Später betonte er, er habe keine Verharmlosung beabsichtigt, sondern zugleich von "Katastrophe" gesprochen.

DPA
 
 
KOMMENTARE (10 von 13)
 
artefaktum (27.10.2007, 12:24 Uhr)
Arnulf Baring ist in der INSM ...
... und vertritt somit Lobbyinteressen. Vor diesem Hintergrund hat man seine Äußerungen auch zu verstehen. Letzlich vertritt Baring, der sich hier als aufgeklärter Historiker gibt, eine persönliche, ideologische Meinung. Nicht mehr und nicht weniger.
German_by_nature (26.10.2007, 21:24 Uhr)
SPD ...
"Liebe Landsleute!
Im Gegensatz zur NPD kann die SPD an diesem Wochenende ihren Programmparteitag ungehindert abhalten. Im Gegensatz zur NPD wird dort nicht mehr Sozialpolitik eine Rolle spielen, welchen den Namen verdient, sondern den Menschen eine heile Welt vorgegaukelt und Anträge beraten werden, welche die Globalisierungs-, Einwanderungs- und Multikulti-Politik bestätigen werden und von der sozialen Not unseres Volkes ablenken sollen.
Wir erinnern:
Sozialdemokraten und Gewerkschafter waren es, die freudig zusahen, wie in den sechziger Jahren Hunderttausende von Ausländern als „Gastarbeiter“ ins Land strömten, um langsam aber sicher die Deutschen vom Arbeitsmarkt zu verdrängen. Ihre Aufgabe wäre es schon vor Jahrzehnten gewesen, auf diese Fehlentwicklung hinzuweisen und durch Tarifverträge und Gesetzesinitiativen darauf hin zu wirken, daß den „Gastarbeitern“ schon bei der Einreise klar ist, daß sie „Gäste“ sind und eines Tages wieder nach Hause müssen. Selbst als die Zahlen der deutschen Arbeitslosen und der „Gastarbeiter“ in die Millionen gingen, stellten sich die angeblichen „Arbeitnehmervertreter“ niemals gegen die stärker werdenden „Einwanderungsbewegungen“ und auch nicht schützend vor die Arbeitsplätze deutscher Arbeitnehmer.
Statt dessen freuten sich die Genossen über neue Mitglieder, die man leichter als die Deutschen manipulieren konnte. Als Deutsche millionenfach arbeitslos wurden, wäre es die Pflicht deutscher Gewerkschafter und der Sozialdemokratie gewesen, die Rückführung der „Gastarbeiter“ in ihre Heimatländer zu fordern. Doch man beschimpfte im Gegenteil verantwortungsbewußte weitsichtige nationale Politiker als „ausländerfeindlich“ oder „faschistisch“, die sich gegen weitere Zuwanderung und Integration der Ausländer aussprachen. Solche Genossen haben ihre Daseinsbestimmung und die Interessen deutscher Arbeitnehmer längst verraten.
Nun, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist und unser gesamtes Sozialsystem auch durch Mißbrauch und Überlastung durch Einwanderer und deren Angehörigen zusammengebrochen ist, glauben die Genossen durch überzogene Lohnforderungen ihre Daseinberechtigung beweisen zu müssen. Dabei liegt es auf der Hand, daß die Überfremdung des Arbeitsmarktes und die von ihnen nie ernsthaft bekämpfte Globalisierung für den unaufhaltsam scheinenden sozialen Abstieg in Deutschland verantwortlich sind.
Wir verdanken den Genossen die Ausbeutung des deutschen Arbeiters und der sozial Entrechteten durch die Hartz I- IV Gesetze der Agenda 2010. Heute tun sie sich leicht, Nachbesserungen von Regelungen zu verlangen, die schon damals sozial ungerecht waren und von den Sozi´s selbst verbrochen wurden. Sie fordern und fordern und haben doch selbst erst die derzeitigen a-sozialen Zustände in unserem Land zu verantworten.
Wir nennen das Betrug und ihr Genossen werdet einmal dafür bezahlen müssen. Davor habt Ihr Angst und wollt die nationale Opposition verbieten.
Die Verhältnisse in der BRD des Jahres 2007 sind unverändert von starken sozialen Verwerfungen gekennzeichnet.
Während die Reallöhne seit Jahren sinken, haben die Konzernprofite Rekordniveau erreicht. – Das Volk blutet und das Kapital kassiert!
Die tatsächliche Zahl der Arbeitslosen unter Einbeziehung aller derjenigen Personen, die mit Tricks aus der Statistik entfernt wurden, liegt zwischen sechs und sieben Millionen.
Die von Euch verbrochenen Hartz-Gesetze sind sozial ungerecht und bedeuten staatlich verordnete Armut per Gesetz. All das sind die „Erfolge“ der Sozialdemokraten, der etablierten Globalisierungsparteien und der Gewerkschaften. Sie allesamt tragen für diese katastrophale Entwicklung die Verantwortung!
Hinter solch anonymen Zahlen verbergen sich Einzelschicksale. Menschen, die einem wichtigen Element ihrer Daseinsbestimmung beraubt werden. Familienväter, die ihre Familie nicht durch eigene Arbeit versorgen können sondern auf staatliche Almosen angewiesen sind, um die nötigsten Dinge des täglichen Lebens beschaffen zu können. Sowie unzählige Deutsche mit Fähigkeiten, die sie nicht einsetzen können. Neben der materiellen Not ruft die Arbeitslosigkeit auch große psychische Not hervor.
Dies alles kümmert auch die etablierten Politiker der SPD längst nicht mehr, denn sie bestimmen ja ihre Diäten selbst, sind nach nur 5 Jahren Abgeordnetentätigkeiten bereits rentenberechtigt und selbst nicht von Arbeitslosigkeit oder sozialen Nöten bedroht.
Die Hauptursachen der sozialen Mißstände liegen in die Politik der Globalisierung und der multikulturellen Überfremdung, die vor allem von den Sozi`s, gefördert werden.
Die Globalisierer zerstören die Mechanismen, die ein Staat benötigt, um eine eigenständige Wirtschaftspolitik zum Wohle des Volkes zu betreiben. Durch Freihandel und Wegfall der Zölle, tritt der deutsche Arbeiter in direkte Konkurrenz zu den ausgebeuteten Arbeitern in der ganzen Welt. Er muß mit Arbeitern konkurrieren, die kein soziales Netz kennen, für das somit auch keine Kosten anfallen, deren Fabriken billiger produzieren können, weil sie ihre hochgiftigen Abfälle direkt in die Natur entsorgen.
Er muß mit Arbeitern konkurrieren, welche Worte wie Umweltschutz, Arbeitsplatzsicherheit und soziale Absicherung noch nie gehört haben.
Am Ende dieses Prozesses wird eine Welt stehen, in der die Arbeiter zum bloßen Produktionsfaktor degradiert werden, der gerade so viel verdient, daß er überleben kann, der keine soziale Absicherung erfährt und an hochriskanten Arbeitsplätzen in einer verseuchten Natur arbeiten muß.
Er wird in einer Welt arbeiten, in der Menschen wie Maschinen dorthin verschoben werden, wo sie gebraucht werden, um ein Überangebot an Arbeitskräften zu schaffen, um so die Lohnkosten zu senken. Diese Verschiebung trägt dann zur Entsolidarisierung der Bevölkerung bei, die dann aus ethnisch völlig unterschiedlichen Gruppen ohne Bindung bestehen und für die unter dem Stichwort „Multikulturelle Gesellschaft“ auch noch geworben wird.
Wir Nationaldemokraten streiten für eine lebenswerte Zukunft unseres deutschen Volkes in einer Welt selbstbestimmter Völker, in der der Mensch als Mitglied der Gemeinschaft in seiner ganzen Persönlichkeit geachtet und gefördert wird und nicht zum bloßen Konsum- und Produktionsfaktor degradiert wird.
Die Globalisierung muß gestoppt werden! An ihre Stelle muß die raumorientierte Volkswirtschaft treten, die Arbeitsplätze, soziale Sicherheit und eine gesunde Natur gewährleistet.
Die Politik muß dafür sorgen, daß die Menschen in ihrer Heimat Arbeit finden. Wir sehen in der seit Jahrzehnten gesteuerten Überfremdung das Instrument der Globalisierer zur Zerstörung unseres Volkes, der Vernichtung sozialer Errungenschaften und der Lohnsenkung zur Gewinnmaximierung.
Anstelle des von allen Bundestagsparteien, allen voran die SPD, mitgetragenen Zuwanderungsgesetzes, fordern wir das „Gesetz zur Ausländerheimführung“.
Wir fordern soziale Gerechtigkeit, Vollbeschäftigung für alle Deutschen, z.B. durch die Einführung von Schutzzöllen auf Waren, die in fremden Ländern produziert werden. Deutsche Unternehmen, die im Ausland Produktionsstätten errichten und solche in Deutschland schließen, müssen fiskalisch bestraft und die, die im Inland produzieren, gefördert werden.
Der menschenverachtenden Globalisierung setzen wir das Konzept einer am Menschen, dem Volk und seinem Lebensraum orientierten nationalen Volkswirtschaft durch Nationalisierung der Betriebe und Entflechtung des raumfremden Spekulations- und Einflußkapitals entgegen.
Unsere Forderung lautet unnachgiebig: Arbeit für Deutsche!
Die SPD befindet sich heute auf einem Tiefpunkt – und, das ist gut so!
Die Wähler lassen sich von die sozialen Mogelpackung nicht länger verarschen, sie wissen es und wir rufen es heute frei heraus:
Wer hat uns verraten? – Sozialdemokraten!
Hamburg, den 26.10.2007"
Blahblub (25.10.2007, 23:53 Uhr)
So ein Scheiß
"Wenn Linke ein paar Autos anzünden ist dies gefährlicher als wenn ein paar NPDler Flugblätter verteilen."
Völlig inkompetent dieser Mann..sicherlich darf man den linken Extremismus nicht unterschätzen, aber die NPdler verteilen nicht nur artig Flugblätter und geben sich bieder, nein sie hetzen, jagen und verkloppen. Etwas mehr Differenzierung hätte man hier ja mal erwarten können...
ganzbaf (25.10.2007, 17:26 Uhr)
Wir reden hier von linken und rechten Regierungen
Und die SPD ist links und "sozialistisch"! (Die Willy Brand Regierung allemal.)
Zuletzt hätte man das Wörtchen zwar beinahe aus dem Parteiprogramm genommen - wegen der ganzen Verräterregierung durch Schröder etc. Jetzt kommt aber glücklicherweise die Neu- und Rückbesinnung.
...Und dass du nicht zugeben magst, dass die meisten linken Regierungen in Südamerika z.Zt. zumindest besser für die Bevölkerung sind, als die rechten Militärjuntas davor, zeigt, wessen Geist DU in Wirklichkeit bist.
the_Nick (25.10.2007, 13:35 Uhr)
Sowas...
@ganzbaf
Zwischen Sozialismus und Sozialdemokratie liegen Welten...
Bolivien als Beispiel... kein Kommentar...
Das zeigt aber wessen Geistes Kind du bist...
ganzbaf (25.10.2007, 12:33 Uhr)
Ach ja, und - wie gesagt - die Linksregierung von Willy Brand war sogar hausgemachter Erfolg
...einer deutschen Regierung.
Besser als alles, was danach kam.
ganzbaf (25.10.2007, 12:11 Uhr)
Stimmt nicht
In skandinavischen Ländern waren und sind Links(mit)regierungen sehr erfolgreich, auch in Frankreich unter Mitterand, oder jetzt in Italien.
Sogar in Bolivien und Venezuela sind die Linksregierunhgen über alles gesehen weit besser, als der konservative Müll davor.
"Freiheit und Sozialismus" passen sogar sehr gut zusammen!
Schließlich haben wir ja ein "freiheitlich sozialistisches Grundgesetz demokratischer Prägung"! (Mit Eigentumsverpflichtung und "Verstaatlichungsartikel".) ;-D
the_Nick (25.10.2007, 11:36 Uhr)
Ganz falsch ist das nicht...
Naja, ich kenne den Herren nicht...
Aber es gibt und gab noch keinen Staat der durch eine Linke, sprich sozialistische Politik Erfolg hatte oder hat.
Erfolg haben nur Länder die von Ideologie freien Regierungen regiert werden.
Aus dieser Perspektive sind die Linken eine Gefahr...
Demokratie wollen die ganz sicher nicht.
Dort wird das ganze nur rhetorisch besser verpackt...
Freiheit und Sozialismus passen nicht zusammen...
Deutschland ist auch nie von einer „Rechten“ Regierung regiert worden.
Es war immer die Mitte. Alles Andere ist nicht Mehrheitsfähig. Und das ist gut so...
ganzbaf (25.10.2007, 10:14 Uhr)
Überhaupt: Man sollte auch nicht vergessen, ...
...dass es in Deutschland seit nun schon seit elendig langen 25 Jahren durchgehend rechts-konservennaive Regierungen hat. Erst die haben Deutschland zum gesellschaftlichen und sozialen Schlusslicht in Europa gemacht! WER ist hier also "hochgefährlich"?...
Und, nein, Schröder war kein Linker Kanzler. Nur der verlängerte Arm von Mafia-Kohl.
Den letzten Linken den wir in der Position hatten war Willy Brand. Der einzig Unbestechliche, den wir nach dem 2. Weltkrieg hatten... (!)
Wird ZEIT, dass es endlich mal wieder einer schafft: ein richtig Linker mit Visionen!
Denn nur wer als Politiker die nicht mehr hat, sollte dringend mal den Arzt aufsuchen... ;~P
PS: Eine 100% Direktdemokratie wäre allerdings auch eine feine Sache.
Die Bevölkerungsmehrheiten zu wirklich sehr vielen Themen sind "ziemlich" Links! Leider gibt es eine zu starke Parteienbindung bei vielen Leuten.
Volksabstimmungen auf allen Ebenen und zu allen wichtige Fragen sollten zur Pflicht werden. Das ist die Zukunft: Volksabstimmungsdemokratie.
cobdet (24.10.2007, 20:32 Uhr)
Und wer ist Baring ?
wer nimmt diesen selbstverliebten Tattergreis eigentlich ernst ?
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