Der gierige Peer, der crazy Horst, der böse Rainer: Die Politiker boten am politischen Aschermittwoch eine vorzügliche Angriffsfläche, teilten aber auch aus. Eine Auswahl der besten Verbalattacken.
Der bayerische Ministerpräsident in Siegerpose: Horst Seehofer sparte in seiner Rede zum politischen Aschermittwoch in der Passauer Dreiländerhalle nicht mit Häme gegen den politischen Gegner, das CSU-Publikum dankte es ihm mit Applaus und Gelächter. Eine Auswahl seiner einfallsreichsten Kalauer, die vor allem gegen die Sozialdemokraten gerichtet waren: "Sein Lebensmotto ist offensichtlich: Jedem das Seine und mir das meiste" - diese Spitze war natürlich gegen den SPD-Kanzlerkandidaten und Nebeneinkünfte-Spezialisten Peer Steinbrück gerichtet.
Auch gegen die Grünen teilte Seehofer aus: "Ich warte nur noch drauf, dass sie unser bayerisches Schnitzel verbieten." Doch auch sein Vorgänger Edmund Stoiber bekam sein Fett weg: "Du hast gesagt, du willst weitermachen. Wenn das nicht klappt, wird die Pension geschmälert."
Dabei war Seehofer nicht der einzige Phrasendrescher am Aschermittwoch ...