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Im Atomkraftwerk Brunsbüttel hat es ein Leck im Kühlsystem des Antriebs einer Kühlpumpe gegeben.
In einem Atommüllzwischenlager am Akw Brunsbüttel in Schleswig-Holstein sind stark verrostete Fässer mit schwach- und mittelradioaktiven Abfall entdeckt worden.
Bis 20. September muss Betreiber Vattenfall erklären, ob tatsächlich in Brunsbüttel nicht ähnliche Probleme, wie im schwedischen Reaktor Forsmark auftreten können. Die Deutsche Umwelthilfe verlangt die Stilllegung des Reaktors.
Zwölf Jahre werden Atomkraftwerke im Schnitt länger laufen als bisher geplant. Vermutlich aber bleiben sie länger am Netz. Denn die Laufzeit ergibt sich aus der noch zu produzierenden Strommenge - und die lässt sich manipulieren.
In Atomkraftwerken und Wiederaufbereitungsanlagen in aller Welt kommt es immer wieder zu gravierenden Störfällen. Die wichtigsten finden Sie hier dokumentiert.
Bundesumweltminister Gabriel hat nach den jüngsten Störfällen offenbar die Nase voll: Innerhalb eines Jahres sollen AKW-Betreiber nachweisen, dass sie ein modernes Sicherheitsmanagement installiert haben. Außerdem blockte er ein Begehr von Vattenfall.
Für den Stromkonzern Vattenfall geht es ans Eingemachte, der Lizenzentzug droht. Das Unternehmen sei unzuverlässig und täusche die Öffentlichkeit, so die in Kiel für Reaktorsicherheit zuständige Ministerin Trauernicht. Zudem sollen AKW-Betreiber künftig die Sicherheit ihrer Kraftwerke nachweisen.
Im Streit um Sicherheitsmängel im vermeintlichen "Schottreaktor" Brunsbüttel haben Vertreter der Deutschen Umwelthilfe die zuständige schleswig-holsteinsche Landesministerin Gitta Trauernicht attackiert. Mit der Sicherheit des Atomkraftwerks seien taktische Spielchen getrieben worden, lautete der Vorwurf.
Als Reaktion auf die Pannen in den Atomkraftwerken Krümmel und Brunsbüttel hat Umweltminister Sigmar Gabriel die Betreiber zu einem Treffen eingeladen. Der Minister will die Restlaufzeiten älterer Kraftwerke auf neuere übertragen. Nach ihrem PR-Desaster geißelt sich die Industrie selbst.
Fast eine Woche nach dem Feuer am Atomkraftwerk Krümmel östlich von Hamburg haben Mitarbeiter der Reaktorsicherheit festgestellt, dass es zu weit mehr Störungen gekommen ist als bisher angenommen. Auch das Reaktorgebäude wurde vom Brand beschädigt.
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