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Neue Widerstände gegen Gorleben: Gasvorkommen könnten das Aus für die Atomendlager-Pläne bedeuten. Nach stern-Recherchen kam es sogar schon zu einer tödlichen Gasexplosion in der Nähe des niedersächsischen Ortes.
Zehn Jahre ruhten die Erkundungsarbeiten, jetzt werden sie wieder aufgenommen. Bis zum Jahr 2017, so Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), solle geklärt werden, ob Gorleben als Endlager für hochradioaktiven Atommüll taugt. Politiker von SPD und Grünen sowie Umweltschützer kritisierten die Entscheidung heftig.
Unbegründet, unbewiesen, unredlich: Mit scharfer Kritik hatte Kanzleramtschef Thomas de Maizière auf Vorwürfe reagiert, die Regierung Kohl habe Gutachten zum Atommülllager Gorleben verändern lassen. Nun will die Bundesregierung den Fall doch aufarbeiten lassen.
Neu aufgetauchte Belege zeigen Wirkung: Das Kanzleramt will nun prüfen, ob die Kohl-Regierung tatsächlich ein Gutachten zur Eignung des Standorts Gorleben als Atommüll-Lager massiv beeinflusst hat. Sollten sich Unregelmäßigkeiten zeigen, will die Regierung die Angelegenheit neu beurteilen.
Der strahlende Müll hinterlässt seine Spuren: Erneut ist radioaktive Salzlösung im Atomlager Asse gefunden worden, wie das Bundesamt für Strahlenschutz mitteilte. Eine Gefahr für die Anwohner soll aber nicht bestanden haben.
Der strahlende Müll hinterlässt seine Spuren: Erneut ist radioaktive Salzlösung im Atomlager Asse gefunden worden. Eine Gefahr für Anwohner soll nicht bestanden haben. Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz spricht jedoch von unzumutbaren Zuständen in Asse.
Das Atommülllager Asse löst sich langsam auf. Wasser sickert ein, die Behälter in denen die radioaktive Lauge lagert sind zum Teil korrodiert und zudem werden dort auch noch Arsen und Blei aufbewahrt. Als Endlager war das Bergwerk nie geeignet.
Das umstrittene Atommülllager Asse in Niedersachsen wird nun doch nicht geflutet. Um die Anlage dennoch schließen zu können, werden jetzt andere Möglichkeiten geprüft. Asse hatte durch eine Pannenserie für Aufregung gesorgt.
Alles nur ein Zufall? Der neue Umweltminister Peter Altmaier hat das Atommüll-Problem im maroden Lager Asse zur Chefsache erklärt. Prompt kommt die Sache in Gang.
Aus Anlass des Wechsels an der Spitze des Bundesumweltministeriums hat Bundespräsident Joachim Gauck dem entlassenen Minister Norbert Röttgen (CDU) demonstrativ Respekt bekundet.
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