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27. Mai 2009, 10:20 Uhr

Der Stellvertreter-Streik

Deutschlandweit streiken Erzieher in Kindertagesstätten - offiziell geht es um einen besseren Gesundheitsschutz. Der Streik nervt nicht nur Eltern, sondern rührt auch an einer der zentralen bildungspolitischen Fragen: Wenn uns Kinder und deren frühkindliche Erziehung so wichtig sind, warum bezahlen wir die Erzieher dann schlechter als Müllmänner? Eine Bestandsanalyse. Von Axel Hildebrand

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Die Erzieherinnen legen sich quer: In kommunalen Kitas wird gestreikt© Volker Hartmann/DDP

Rekorde werden gewöhnlich gefeiert, bestaunt, sind Anlass für eine huldvolle Betrachtung des Torschützen, Weitspringers oder Marathonläufers. Eltern von Kleinkindern haben in diesen Tagen eine etwas andere Sicht auf einen Rekord der unüblichen Art. Die kommunalen Kitas sind dicht, hier wird gestreikt. Glaubt man der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, dann beteiligten sich an den Protesten am gestrigen Dienstag mehr als 25.000 Erzieherinnen und Sozialarbeiter. Das ist der bisherige Rekord in einem Streik, der Eltern in fast allen Bundesländern vor Probleme stellt. Sie müssen sich selber um die Kinder kümmern.

Vordergründig geht es für die rund 220.000 Kita-Mitarbeiterinnen im öffentlichen Dienst um einen besseren, tariflich abgesicherten Gesundheitsschutz, zu dem die Arbeitgeber gezwungen werden sollen. Doch der wahre Grund ist die miese Bezahlung. "Das ist ein Stellvertreter-Streik, eigentlich geht es um die Bezahlung und Anerkennung einer wichtigen Arbeit", sagt Anke Wagner, Projektleiterin für frühkindliche Bildung bei der Robert-Bosch-Stiftung.

Gestreikt wird nicht wegen des Gehalts - zumindest offiziell

Aber ein offener Streik für mehr Geld für die staatlichen Erzieher ist im Moment nicht möglich. Da für den Gehaltstarifvertrag noch die Friedenspflicht besteht, beziehen sich die Streiks nur auf die Forderung nach einem besseren Gesundheitsschutz. "Die Frage des Gehalts schwingt aber mit", sagt Norbert Hocke, Vorstandsmitglied der GEW.

Denn bei den Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und den Gewerkschaften, die am heutigen Mittwoch weitergehen, geht es um die Bezahlung: eine neue Entgeltstruktur wird verhandelt. Die schlechte Bezahlung wurmt eine Arbeitsgruppe, die sich inmitten eines politischen Trends befindet, die ihr eigentlich zugute kommen müsste.

Die Anforderungen sind gestiegen

Die Anforderungen an den Beruf sind in den vergangenen Jahren enorm gestiegen. Immer spezifischer geschulte Fachkräfte dringen in einen Markt, in dem immer noch bezahlt wird, als ob die Kinder mit ein bisschen Basteln und Sandburgbauen beschäftigt werden. Doch die Ausbildung wird besser, mittlerweile gibt es sogar über 50 Studiengänge zur Frühkindpädagogik in Deutschland. Die Zeiten der Sandburg sind vorbei. Deshalb fühlen sich die Erzieherinnen ungerecht behandelt.

Das Einstiegsgehalt für eine Erzieherin liegt nach dem Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes bei 1922 Euro brutto. Für eine 28 Jahre alte, kinderlose Grundschullehrerin geht es dagegen bei 2800 Euro los, eine Fachkraft am Gymnasium bekommt 3200 Euro - als Beamtinnen müssen beide zudem keine Rentenversicherungsbeiträge abführen.

Lieder singen - das war gestern

"Es gibt keinen Grund, warum eine Erzieherin schlechter ausgebildet wird als eine Grundschullehrerin", sagt Wagner. Dementsprechend sei die jetzige Bezahlung nicht angemessen. "Die Rahmenbedingungen müssen sich ändern."

Denn von einer Erzieherin werden heute ganz andere Leistungen erwartet als noch vor wenigen Jahren. "Viele Verantwortliche in den kommunalen Arbeitgeberverbänden haben noch den Kindergarten der Siebziger Jahre vor Augen, in dem man mit Kindern aus geordneten Verhältnissen bis mittags um zwölf Uhr basteln, malen und Lieder singen konnte. So ist es heute nicht mehr", sagte Norbert Hocke, Vorstand für Jugendhilfe und Sozialarbeit bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GWE) kürzlich der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Heute müssen die Erzieherinnen die Kleinen individuell fördern, ausländischen Kindern Deutsch beibringen, friedliche Konfliktlösungen trainieren, ein wenig das Zahlenverständnis anregen und erste naturwissenschaftliche Grundlagen mitgeben. "Kitas sind heute eine Bildungseinrichtung", sagt Expertin Wagner.

Was will die Gesellschaft?

Diese erhöhten Anforderungen, dazu eine Ausbildung, die bis zu fünf Jahre dauert, und die hohe Verantwortung rechtfertigen einen höheres Gehalt, argumentieren die Gewerkschaften. Letztlich läuft alles auf eine zentrale Frage hinaus: Was will eine Gesellschaft für eine Aufgabe investieren, die sie als enorm wichtig betrachtet?

Wissenschaftliche Studien belegen, dass sich Bildungsausgaben an Kleinkindern langfristig rechnen. Auch sollen Frauen nach der Geburt eines Kindes, so der Wunsch der Politik, schneller in den Beruf zurückkehren. Doch dafür müssen mehr Betreuungsplätze für Kleinkinder her. Familienministerin Ursula von der Leyen hat den Ausbau der Betreuungsplätze deshalb zum Politikum gemacht hat: Bis 2013 sollen für mehr als ein Drittel der unter Dreijährigen Betreuungsplätze zu Verfügung stehen. Wegen des Krippenausbaus werden in den kommenden Jahren nach Schätzungen der Berufsverbände rund 50.000 Erzieher benötigt - am besten gut ausgebildete.

Die Kommunen haben wenig Geld

Und das ist spätestens die Stelle, an der die Arbeitgeber kontern: Das können wir nicht leisten. Denn Träger der Kitas sind zur Hälfte Kirchengemeinden, Caritas, die Diakonie und andere Wohlfahrtsverbände, zur anderen Hälfte aber die Kommunen. Und die haben derzeit - auch bedingt durch die massive Wirtschaftskrise - erhebliche Schwierigkeiten, Geld bei Unternehmen und Bürgern einzusammeln. Nach der jüngsten Steuerschätzung kommen auf Bund, Länder und Kommunen bis 2012 Einnahmenausfälle von 316 Milliarden Euro zu.

Die Forderungen der Gewerkschaften seien angesichts der jüngsten Steuerschätzung und der Milliardenbeträge, die die Kommunen in den Ausbau der Kleinkinderbetreuung stecken müssten, nicht realisierbar, sagt denn auch der Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Christian Schramm.

"Wir streiken so lange, wie es nötig ist"

Die Gewerkschaften gehen selbstbewusst in die Verhandlungen. "Wir streiken so lange, wie es nötig ist", sagte Verdi-Chef Frank Bsirske. Sollte es heute keine Entscheidung geben, werde der Streik fortgesetzt.

Ursula von der Leyen, sonst nicht als flammende Gewerkschaftlerin bekannt, ist da ganz auf seiner Seite.

Lesen Sie im eltern.de-Interview, wie sich Familienministerin Ursula von der Leyen Familienpolitik in der Krise vorstellt.

Von Axel Hildebrand
 
 
KOMMENTARE (10 von 21)
 
Angel_of_Mercy (27.05.2009, 20:41 Uhr)
Was ist nur aus vielen Kindergärten geworden?
Ich kann den vorhergehenden Kommentaren nur zustimmen.
Ich bin eher ein Anhänger Fröbels und seiner Pädagogik des lernens durch spielen, stimme aber auch manchen Montessori Methoden zu. Das beste wäre ein gesunder Mix aus beidem.
Wenn dann die Kindergärtner/innen ihrer Eignung nach ausgewählt, hervorragend ausgebildet und gerecht entlohnt werden, dann klappts auch mit kindgerechter Erziehung und Betreuung im Kindergarten.
Trotzdem stehen die Eltern in vorderster Verantwortung. Die Blagen einfach vor den Fernseher hocken oder den Computer, um seine Ruhe zu haben ist nicht. Spielen, (vor)lesen, (vor)singen, musizieren, Gutenachtgeschichten und vor allem klare und verständliche Aussprache und nicht, "hutschi, butschi".
Das nächste ist, dass Eltern und Erzieher aufhören sich gegenseitig für mangelnde Kinderbetreuung und -erziehung verantwortlich zu machen.
Sie müssen zusammen arbeiten um eventuelle Missstände zu beseitigen. Außerdem müssen Erzieher, Lehrer und Eltern zusammen den Staat, Länder und Kommunen dazu veranlassen, vernünftige Rahmenbedingungen zu schaffen. Geld dafür ist mehr als genug vorhanden. Es wird nur falsch ausgegeben und verteilt.
ganzbaf (27.05.2009, 18:33 Uhr)
Der...
es sich leisten kann ;-?
.
Selbst ist die Putze.
raptor-xl (27.05.2009, 17:47 Uhr)
solche überlegungen sind doch albern...
dienstleistungesberufe sind meist immer gering bezahlt. das liegt einfach daran, dass die dienstleistung auch attraktiv oder günstig angeboten werden soll. ob pizzabote oder kellner, ob putzfrau oder erzieherin. eine kindergarten gruppe hat 10 kinder. sechs zahlen 120 euro, vier übernimmt die stadt, weil hartzIV oder sonst was. dazu übernimmt der stadt das gebäude, die instandhaltung, wasser, strom, etc...
wenn eine erzieherin nun das doppelte verdienen sollte, dann bezahlen vier immer noch nichts und die anderen müssten dann 240 euro. von den sechs können sich das dann 3 nicht mehr leisten und gehen raus. die einnahmen werden für den kindergarten noch kleiner. die stadt muss noch mehr dazuzahlen und die last wird unerträglich. was soll dann kommen? steuererhebung für günstige kindergärten oder schliessung?
und wem ist dann geholfen? das preis-/leistungsverhältnis muss stimmen. ich gönne einer putzfrau ja auch gerne 35 euro die stunde. nur wer hat denn dann eine???
kralli19 (27.05.2009, 15:36 Uhr)
Warum ? Darum....
@ kunoo: Danke, Volltreffer.
Und warum das System so ist ? Ist doch klar, man muss das mal wirtschaftlich sehen, Kinder bringen keinen Gewinn ein. Nix Rendite oder so, bringen nur Kosten. Sind Kinder da nicht sowas wie Sozialschmarotzer ? Sollte man Kinderarbeit in Deutschland nicht wieder einführen und legalisieren ? Dann könnten ja Prekariatskinder die niederen Arbeiten erledigen, damit auch sie ihren Beitrag zur Gesellschaft leisten....
/ IRONIEOFF
raptor-xl (27.05.2009, 14:24 Uhr)
erziehung? wo denn...
jedes dritte kind gilt als verhaltensauffällig. tabletten, arztbesuche und dergleichen gelten als normal. vorbei die zeit der schönen kindheit. heute haben zu funktionieren. irgendwo zwischen mamas selbstverwirklungsegotrip, papas überstunden und den beschäftigungsunwilligen erziehern.
und weil sich keiner wirklich um den nachwuchs sorgen will, sollen das andere machen und die sollen geld dafür bekommen... so kennen wir es, so sind wir es gewohnt. ob fensterputzen, autowaschanlage oder fast food. einer soll dastehen und uns versorgen. wenn das nicht klappt, dann ist der staat schuld, aber die die eltern/erzieher...
aber kinder sind keine hot dogs!
die familien sind zerstört, denn die jagd nach dem geld wichtiger. für ein kind verzichten? wer will das denn schon???
in erster linie sind die eltern dafür verantwortlich, was aus den kindern wird. nicht die erzieher. die sind maximal der ausgleich für die familien, die zu wenig zeit haben für ihre kinder. aber deshalb kann für kein geld der welt die verantwortung den eltern genommen werden. unser system krankt nicht, weil zu wenig erzieher da sind. es krankt, weil die eltern sich viel zu wenig kümmern. vor allem in ganz bestimmten schichten...
artbond (27.05.2009, 14:12 Uhr)
@aeternitas
genau funktionieren müssen die Kinder, dafür sind sie da! Und wenn ich schon das Klavier gekauft habe, muss es auch spielen, fördert ja schließlich den Intellekt....
In unserer so weit von der Natur entfernten Gesellschaft verlieren wir inzwischen den Blick auf das Normale. Meine Frau und ich wurden mit völliger Unverständnis konfrontiert, uns wurde sogar vorgeworfen, dass wir unverantwortlich wären... weil, Achtung: Wir keinerlei Bücher oder Ratgeber, vor, während oder nach der Schwangerschaft gelesen haben oder lesen werden! Aber irgendwie entwickelt sich unser Nachwuchs trotzdem prächtig... Achja, wir sind beide Akademiker...
aeternitas (27.05.2009, 14:02 Uhr)
Die hohen Anforderungen im Kindergarten
das Kind meiner Nachbarn muss neuerdings zum Logopäden. Es lispelt nicht, es stottert nicht, es hat auch sonst keinen Sprachfehler. Aber es ist in seiner "Entwicklung hinterher". Die Eltern - beide Akademiker - sind besorgt, weil es mit 4 nicht druckreif reden kann. Das wurde ihnen von der Erzieherin DRINGEND nahegelegt. Außerdem muss es Konzentrationsübungen machen, weil es laut Erziehung hyperaktiv ist. Dass das Kind stundenlang malen kann, interessiert nicht. Es macht nicht immer das Programm mit, weil es lieber malen will, das ist das entscheidende. Es ist ein Träumer. Aber hauptsache es wird was getan. Die Eltern haben dem Drängen der Erzieherin nachgegeben, weil sie sich ernsthafte Sorgen machen... man liest ja so viel, und wenn das Kind mit 5 nicht funktioniert, dann ist der Zug für alle Zeiten abgefahren.
Manchmal frage ich mich, wie aus uns trotzdem etwas werden konnte...
artbond (27.05.2009, 13:54 Uhr)
@astix
das ist genau der Grund warum ich als Kinder anstanden aufs Dorf gezogen bin. Hier gibt es noch Kleingruppen und die Erzieherinnen machen den Beruf noch aus Begeisterung und beschäftigen sich mit den Kleinen statt Rauchen zu gehen. Dafür nehme ich die tägliche Fahrt mit dem Auto gerne in Kauf.
Der Abschuss war, was mir letztens Freunde aus Frankfurt/Main erzählt haben, in der Kita gibt es eine freie Stunde! Da verziehen sich alle Erzieherinnen für 1 Stunde komplett... laut pädagogischem Konzept sollen die Kinder Eigenständigkeit lernen... mit 3 bis 5 Jahren! Enden tut das jeden Tag im Chaos, wie man sich vorstellen kann.
Bei uns geht es Raus bei jedem Wetter und es gibt noch echte Tiere zu sehen. Mein Kleiner weis das ein Stier keine Euter hat, wie es bei so einer dümmlichen Comicserie im Fernsehn gezeigt wird... ohne Worte.
astix (27.05.2009, 13:35 Uhr)
@artbond
das muss ich dir völlig recht geben.
Unsere Kinder sollen Kinder bleiben und ihre Zeit geniessen in der sie unbeschwert sein könnne. Sind wir doch mal ehrlich, was heute in diversen KiTa´s "gelehrt" wird is Käse. Klar kann man Kinder heutzutage nicht meht alleine mit Basteln, singen und malen beschäftigen. Dafür sind selbst die Kleinsten schon zu wissbegierig. Aber anstatt Projekt zu machen (beispielweise zu Frühlingsbeginn eine Pflanze eintopfen und schauen was passiert) das wird nicht mal in erwegung gezogen (O-ton unserer erzieherinn "Dafür gibt es keine Mittel") Ich habe im Kindergarten noch gelernt wie man mit einer Schere schneidet oder sich die schuhe zubindet. Das gibt es heute alles nicht mehr. Da ich als Mama vollzeit arbeiten gehe und mein Mann daheim ist, hab ich es mir zur Angewohnheit gemacht in meinem Urlaub einen Vormittag in der Gruppe meines Sohnes zu hospitieren. Was ich dabei sehen und hören musste fand ich ein absolutes Unding. Auf Fragen von Kindern wird genervt reagiert (Siehst du nicht das ich beschäftigt bin..mal doch erstmal was ich komme dann) Nach 30 Min malen wusste das Kind nicht mehr was es gefragt hat. Reaktion der Erzieherin, dann war es ja nicht so wichtig!!! Das saß. Im Winter wird lieber in der Gruppe geblieben statt die Kinder raus zulassen. Oder wenn sie draussen sind, stehen manche zittern da. Es wird mit den Kindern draussen wie drinne nicht mehr Kindgerecht gespielt. Ich lege keinen Wert darauf das mein Kind im Kindergarten Englisch lernt oder weiss wie er mit einem Computer umgehen muss. Wichtiger wäre es die natürlichen Bedürfnisse zu fördern.
Aber ich denke das unser Kindergarten auch nicht das Vorzeigebeispiel ist. Ich haben immer den Eindruck das die Erzieherinnen den Spaß an der Arbeit mit Kindern gänzlich verloren hat...
Sicherlich kann ich die Streikenden verstehen, schliesslich haben sie ja auch eine gewaltige Portion Verantwortung. Aber die Beschränkt sich nicht nur auf das Beaufsichtigen der Kinder, sonder auch um ihnen ein gesundes Miteinander vorzuleben...
artbond (27.05.2009, 13:11 Uhr)
Der Skandal...
... ist, dass die Zeit der Sandburgen vorbei ist. Mein Kind soll im alter von 3 Jahren toben und sich dreckig machen, mit den anderen Kindern raufen und sich einen feuchten Kehricht um die Zukunft scheren. Diese Sorgen bekommt er noch früh genug.
Und wenn ich diesen möchtegern Bildungsschwachsinn höre wird mir schlecht. Ich habe auch nicht mit 3 Jahren Englisch gelernt und habe die Sprache trotzdem gelernt....
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