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Rückzieher: Nach ihrer Wahlschlappe verzichtet die SPD auf das Gesetz zur Ausbildungsabgabe und will stattdessen einen unverbindlichen Ausbildungspakt mit der Wirtschaft abschließen.
Zwischen 58.000 und 140.000 Ausbildungsplätze fehlen in Deutschland jährlich. Regierung, Arbeitgeber und Gewerkschaften wollen beim "Lehrstellengipfel" Abhilfe schaffen, doch die geplante Ausbildungsabgabe sorgt für Ärger.
Die acht großen Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft warnen vor der Einführung einer Ausbildungsabgabe: Diese Forderung verunsichere Betriebe und schaffe keine Lehrstellen.
Trotz intensiver Bemühungen von Wirtschaft und Arbeitsämtern sind bisher erst 6.600 der 35.000 Ende September unversorgten Lehrstellenbewerber nachträglich vermittelt worden.
Die Lehrstellenplatzabgabe ist dank rot-grüner Mehrheit im Bundestag beschlossene Sache. Doch die Wirtschaft kündigte an, dass umstrittene Gesetz in letzter Minute stoppen zu wollen.
Trotz anhaltender Vorbehalte hat Wolfgang Clement offenbar seinen Widerstand gegen ein Gesetz zur Ausbildungsplatzabgabe aufgegeben.
35.000 Jugendliche ohne Lehrstelle - die Rufe nach einer Ausbildungsplatzabgabe werden immer lauter. Im verzweifelten Versuch, sich das zu ersparen, will die Wirtschaft nun jedem Jugendlichen ein Angebot machen
Jugendliche sollen sich bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz nicht nur in der Nähe ihres Wohnortes umschauen und sich außerdem nicht auf ein einziges Berufsbild versteifen, fordern Bildungsministerin Bulmahn und andere Politiker.
Der Ausbildungspakt von Regierung und Wirtschaft ist gerade geschlossen, da hagelt es Kritik. Die Grünen finden Formulierungen "zu weich", SPD-Linke sagen, man könne sich auf Versprechen der Wirtschaft nicht verlassen.
Trotz des von der SPD positiv begrüssten Vorschlags von der DIHK für einen freiwilligen "Pakt für Ausbildung" hält die SPD weiterhin an ihrem umstrittenden Gesetz zur Ausbildungsabgabe fest.
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