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"Er hat sich verrannt." Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) bedauert, dass sich sein Parteigenosse Thilo Sarrazin ins Abseits manövriert hat. Der SPD-Kreisverband Charlotten-Wilmersdorf will sein Mitglied nur noch loswerden - und hat den Ausschluss Sarrazins aus der SPD beantragt.
FDP und Grüne rangeln um die Bedeutung als Königsmacher in der deutschen Politik. Fernab in Brüssel testen ein Deutsch-Türke und ein Deutsch-Grieche das gedeihliche Miteinander - in einer gemeinsamen Wohnung. Ein Besuch.
Lange haben sie geschwiegen, ihn sogar unterstützt. Nach dem Wahldebakel in Hessen beginnen sie, über ihn herzufallen: CDU-Politiker rechnen mit dem Parteifreund und hessischen Noch-Ministerpräsidenten Roland Koch ab. Nur eine scheint zu ihm zu stehen.
Die bayerische Sozialministerin Christa Stewens hat sich von Kritik am hessischen Ministerpräsidenten Koch distanziert. In einem offenen Brief hatte sich Stewens mit 16 anderen prominenten CDU-Politiker zum hessischen Wahlkampf geäußert. Die Ministerin hat auch eine Erklärung für das vermeintliche Missverständnis.
Hessens Ministerpräsident Koch diskutiert nach Ansicht der evangelischen Kirche auf einem "fragwürdigen Niveau". Mit seinen Thesen für mehr Anstand in Deutschland könne "erheblicher gesellschaftlicher Schaden angerichtet werden", heißt es vom Diakonischen Werk.
Geht es beim Streit um die Terrorabwehr gar nicht mehr um innere Sicherheit, sondern um das Ende der Großen Koalition? Die Union könnte sich von Neuwahlen im kommenden Jahr entscheidende Vorteile versprechen.
»Leitkultur. Was für ein fürchterlicher Begriff!« Hannelore Eisenhofer schüttelt den Kopf.
Die SPD hat weniger ein Personal- als ein Politikproblem. Drei Monate nach dem Start der Großen Koalition ist sie nur noch Juniorpartner der CDU. Aus stern Nr. 9/2006
Trotz des Drängens der SPD bleiben die Grünen bei ihrem Nein zu weiteren koalitionsübergreifenden Gesprächen über das Zuwanderungsgesetz. Sie plädieren für gesetzliche Lösungen ohne CDU/CSU.
Es soll der letzte Versuch einer überparteilichen Einigung sein: In Sachen Zuwanderungsgesetz nimmt Kanzler Schröder die Gespräche mit der Union nun persönlich in die Hand.
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