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Nach den Erfahrungen in Afghanistan ändert die Bundesregierung nach Informationen des "Spiegel" die Leitlinien ihrer Auslandseinsätze.
Wie sieht die Bundeswehr der Zukunft aus? Verteidigungsminister de Maizière will die Truppe zunehmend auf internationale Einsätze trimmen. 10.000 Soldaten sollen zeitgleich zwei große und mehrere kleine Auslandsmissionen stemmen können.
NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat die Bundesregierung zum Aufbau von Einheiten für militärische Auslandseinsätze aufgefordert.
Kürzlich erst hat die Bundesregierung den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan verlängert. Eine solche Entscheidung soll künftig keine Ausnahme mehr sein: Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg will Auslandseinsätze zur Normalität machen.
Bei seinen Beratungen in Meseberg hat das Bundeskabinett über die Verlängerung von Auslandseinsätzen der Bundeswehr entschieden. Es geht unter anderem um ein weiteres Jahr Engagement der Soldaten in Afghanistan und am Horn von Afrika.
Er hat die Bundeswehrreform durchgebracht. Er hat seinen Parteichef umgedreht. Er ist der beliebteste Politiker Deutschlands. Und er kann sich im Bundestag sogar Großzügigkeit erlauben. Wohin treibt es Karl-Theodor zu Guttenberg?
Dienen Auslandseinsätze der Bundeswehr nicht zuletzt den wirtschaftlichen Interessen Deutschlands? Trifft dies auch auf die Mission in Afghanistan zu? Bundespräsident Horst Köhler hat diesen Eindruck erweckt und bezieht dafür Prügel von der Opposition. Nun rudert er zurück.
Alarmierende Zahlen bei der Bundeswehr: Immer mehr Soldaten kehren mit psychischen Problemen von Kampfeinsätzen zurück. Psychologen, die sich um die Männer kümmern, sind bei der Truppe offenbar Mangelware.
Überfordern die zahlreichen Auslandseinsätze die Bundeswehr? Diese Frage beschäftigt derzeit die große Koalition. Verteidigungsminister Jung plädiert für Zurückhaltung bei neuen Mandaten, sein Vorgänger Struck gar für einen Abzug aus einigen Gebieten.
Der Wehrbeauftragte Reinhold Robbe spricht im Zusammenhang mit der Leistungsfähigkeit der Bundeswehr von besorgniserregenden Engpässen. Dies müsse bei einem Einsatz im Libanon unbedingt berücksichtigt werden.
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