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26. September 2008, 21:44 Uhr

Die CSU rockt nicht mehr

Abschlusskundgebung für die Christsozialen: 8000 Menschen waren auf den Münchner Marienplatz gekommen, die meisten blieben mucksmäuschenstill. Es ist ein deutliches Indiz für den Machtverfall der CSU: Sie reißt nicht mehr mit. Das blieb der "Preußin" Angela Merkel vorbehalten. Von Sebastian Christ

Wahlkampftrio: Erwin Huber, Angela Merkel und Günther Beckstein bei der CSU-Kundgebung in München© Kai Pfaffenbach/Reuters

Der blau-weiße Himmel hat sich eine längere Auszeit genommen. Graue Quellwolken liegen über dem Münchner Marienplatz. Es sieht nicht nach Gewitter aus, aber nach Regen. Schöner Mist. Dabei hatte sich der Moderator noch anfangs über die SPD lustig gemacht, deren Münchner Kundgebung mit Franz Müntefering und seinem Namensvetter Maget am Vortag von einem echten Herbstguss begeleitet wurde.

Jetzt steht Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Bühne, und das schlechte Wetter kündigt sich in kleinen, feinen Tropfen an, die den Spannstoff der CSU-Sonnenschirme aufweichen. Der Münchner Marienplatz ist voll mit Zuhörern, 8000 sind gekommen. Es ist die größte Veranstaltung des bayerischen Wahlkampfs. Schafft die CSU noch die Wende zum Guten?

Größere Tropfen folgen auf die kleinen. Menschen halten sich ihre blau-weißen Sitzkissen über den Kopf, oder einfach eine Zeitung. Einige schauen etwas verbiestert – aber sie hören weiter zu. Angela Merkel ist heiser, sie kiekst oft, als sie die Menschen begrüßt. "Heute ist meine Stimme wieder da", sagt sie. "Und ich hoffe, dass ihre Stimme am Sonntag für die CSU da ist." Die Leute auf dem Marienplatz klatschen. Manche sind ganz entzückt von der Leidensfähigkeit der CDU-Vorsitzenden, die stimmlich bis zum Letzten geht. Erwin Huber und Günther Beckstein stehen neben ihr. Sie klatschen ebenfalls. Und zeigen sich oberflächlich erfreut, dass sich die Zuhörer über Frau Merkel freuen. Aber in ihnen müssten in diesem Moment schon alle Alarmglocken bis zur Schmerzgrenze schrillen: Warum bekommt diese Preußin aus dem gebeutelten Mecklenburg-Vorpommern wohl mehr Applaus als wir?

Der richtige Ton fehlt

Die Abschlusskundgebung der CSU am Freitagabend in München war wohl symptomatisch für den gesamten Wahlkampf der ehemaligen bayerischen Quasi-Staatspartei. Der richtige Ton ist verloren gegangen. Jemand hat den Frequenzknopf verstellt, seit einiger Zeit funken Volk und Regierung nicht mehr auf derselben Wellenlänge.

Deutlich wurde das vor allem bei der Rede Erwin Hubers. Ein fast schon tragischer Auftritt. Jahrzehntelang haben es hochrangige Christsoziale verstanden, Emotionen zu wecken. Oft waren sie positiver Natur, nicht umsonst hatte Edmund Stoiber mit mehr als 60 Prozent im Jahr 2003 eine Zweidrittel-Mehrheit erzielt. Aber wenn man schon nicht für Stoiber, Strauß oder wen auch immer war, dann konnte man wenigstens gegen sie sein. Und zwar mit Inbrunst. Ganz anders war es am Freitag bei Erwin Huber: Abgesehen von einer stetig und gespenstisch jubelnden Reihe von Jungunionisten vor der Bühne war es ruhig im Publikum. Kein Klatschen, kein Murren. Nur Stille. Ein schlimmeres Zeugnis hat das Volk wohl selten einem CSU-Chef ausgestellt.

Bräsige Rhetorik

Der erging sich in bräsiger Spitzenreiter-Rhetorik. Schaut her, wie toll wir sind. Ein ungeschnittener O-Ton: "Bayern ist der besondere Freistaat, Bayern ist außerhalb der Norm der anderen Bundesländer, wir setzen Maßstäbe. Bayern ist mittlerweile der beneidete Klassenprimus." Oder: "Wir sind es, die den früheren kommunistischen Osten nach vorne bringen, mit unserer Wirtschaftskraft." Als Huber vom Podium wegtritt, sehen ihm die Leute apathisch zu. Nur einer ruft von hinten: "Huber, ich will ein Kind von dir!"

Eine Stunde zuvor, nur 500 Meter weiter am Stachus, hatte die Linke ihre Abschlusskundgebung abgehalten. Ein paar hundert Menschen kamen. Gregor Gysi zeigte sich vor einigen hundert Zuhörern in München überzeugt, dass die Linke am Sonntag den Einzug in den bayerischen Landtag schaffen werde. "Wir überschreiten die Fünf-Prozent-Hürde und verändern damit die politische Kultur in Bayern", rief er den Anwesenden zu. Oskar Lafontaine griff unter anderem die aktuelle Finanzkrise auf und kritisierte das System scharf.

Münte will Stoiber gratulieren

Dem bayerischen Spitzenkandidat der Linkspartei, Fritz Schmalzbauer, war es vorbehalten, vor allem die CSU und die Verhältnisse in Bayern zu kritisieren. Es gebe eine soziale Schieflage und ein Demokratieproblem im Freistaat, sagte er und bezeichnete die CSU als "reaktionäre" Bremse.

In Nürnberg trat am Freitag noch einmal Franz Müntefering auf. "Ein Maget ist für Bayern besser als Huber und Beckstein zusammen", sagte er. Deshalb werde der Sieger bei der Wahl am Sonntag Franz Maget heißen. "Sonntagabend wird der Minusbalken der CSU unten aus dem Fernseher herauskommen." Und: "Der Strauß war immerhin noch Bundesliga, aber die beiden können das nicht", sagte Müntefering in Anspielung auf Erwin Huber und Günther Beckstein. Deshalb würde er gerne am Sonntag den früheren Ministerpräsidenten Edmund Stoiber anrufen und ihm gratulieren: "Gut, dass die beiden weg sind." Kleine Eruptionen am Rande. Die anderen kommen näher.

Beckstein trifft den Ton

Ministerpräsident Beckstein tritt ans Mikrofon. Er macht seinen Job deutlich besser als Huber. Wohl auch, weil er momentan vielleicht der einzige Spitzen-CSUler ist, der diesen richtigen Ton treffen kann. Es ist ein Zwischending: Mehr als volkstümlich, aber noch nicht ganz offen populistisch. Zumindest für bayerische Ohren. "In der Mitte der nächsten Legislaturperiode werden wir dafür sorgen, dass überall Vollbeschäftigung herrscht", sagt er. Und wer dann immer noch keine Arbeit hat? Dem sagt Beckstein: "Bürschle, dir werden wir schon helfen."

Einige Minuten später kommt er auf die Bildungspolitik zu sprechen. "Jeder Meister kann bei uns ohne Weiteres studieren. Praktische Bildung ist genauso viel wert wie theoretische Bildung", sagt Beckstein. "Wir werden niemals den Hochmut der Linken haben, zu sagen, dass ein Mensch ohne Abitur nichts wert ist." Das kommt an. "In Bayern ist nicht der Ellebogen das wichtigste Körperteil, sondern das Herz." Er bekommt Applaus. Und immerhin auch ein paar Buhrufe.

"Erst einsperren, dann ausweisen"

Letztere werden sukzessive lauter, als er sich zur Sicherheits- und Einwanderungspolitik äußert. "Jeder weiß, dass Sicherheit und Freiheit zusammengehören. Auch die Krankenschwester kann in München nach dem Nachtdienst mit der U-Bahn nach Hause fahren." Als er auf den jungen Ausländer zu sprechen kommt, der Ende vergangenen Jahres einen Rentner in der Münchner U-Bahn auf die Intensivstation geprügelt hat, sagt Beckstein: "Ich finde es gut, dass er zu zwölf Jahren verurteilt wurde." Seine persönliche Devise in solchen Fällen laute: "Erst einsperren, dann ausweisen und abschieben. So jemand hat bei uns nichts zu suchen." Bei linken Gruppen löst Beckstein seit Jahren mit solchen Äußerungen kollektiven Bluthochdruck aus. Die Trillerpfeifen werden lauter. Doch seine Rede ist schon bald danach zu Ende. Eine kleine Gruppe ruft: "Hau ab, hau ab, hau ab!"

Als endlich Angela Merkel zu ihrer Rede ansetzt, wird sie mit Blasmusik begrüßt. Im Publikum gibt es sogar richtigen Jubel. Die Kanzlerin lobt Franz Josef Strauß: "Er hat Bayern nach vorne gebracht. Und indem Bayern nach vorne gekommen ist, wurde auch Deutschland nach vorne gebracht." Beim Namen "Strauß" geht ein Raunen durch die Menge, begleitet von Klatschen. Merkel lobt die Bildungspolitik Bayerns, die Wirtschaftskraft. Sie sagt sogar, dass die CDU eine starke CSU brauche: Schon deshalb, weil die bayerische Schwesterpartei die Hand am Puls des Volkes habe. Doch gerade das wirkt an diesem Abend wie eine Legende aus alten Tagen.

Wer es nicht glauben wollte, konnte es direkt nach Angela Merkels Rede sehen. Der Regen wird ein klein wenig stärker, und mit dem letzten Wort der Kanzlerin stobt die Menge auseinander. CSU-Generalsekretärin Christine Haderthauer spricht das Schlusswort, und viele hören ihre Stimme nur noch als immer leiser werdenden Störfunk beim Abstieg in den U-Bahnschacht: "Jeder von ihnen kann dazu beitragen, dass Bayern in seiner Einzigartigkeit auch weiterhin an der Spitze der Bundesländer……."

Von Sebastian Christ
 
 
KOMMENTARE (10 von 22)
 
ganzbaf (28.09.2008, 11:03 Uhr)
CSU = SED ;-P

Und Strauss = wutzgewordener Honnecker...;-)
vegefranz (28.09.2008, 10:17 Uhr)
Hier in berlin haben gestern 25 Jugendliche zuerst 4 andere Jugendliche und dann die einschreitenden Polizisten verletzt
Berlin ist arm und bestimmt nicht sexy: Hier in Berlin haben gestern 25 ausländische Jugendliche zuerst 4 andere Jugendliche und dann die einschreitenden Polizisten verletzt. Das konnte sogar das Hausblatt von rotrot, der TAGESSPIEGEL nicht ignorieren. Ich glaube, da ist Bayern mit der CSU bisher ganz gut gefahren
tricky_dude (28.09.2008, 10:06 Uhr)
Gemma. Gemma
...zur Wahl. Muß mich abreagieren und die CSU abwatschen. Ich glaube/hoffe der Beckstein braucht heut mehr als 2 Maß!
wilko0070 (27.09.2008, 23:23 Uhr)
Ein, zwei, drei, vier - Beckstein,
morgen willst du am liebsten versteckt sein.
Aber ich freue mich schon auf deine "Erklärungsversuche" für den Verlust der absoluten Mehrheit in Bayern. Lag es am Wetter, an der roten Kampfpresse oder an der Erkältung von Angela Merkel?
tricky_dude (27.09.2008, 17:41 Uhr)
Pauli?
Naa, wirklich ned! Noch eine/n inkompetente/n Selbstdarsteller/in braucht die Welt nicht. Da hamma genug in Bayern.
blackblondi (27.09.2008, 14:29 Uhr)
ich denke
auch, daß man mit Frau Pauli ganz gut gefahren wäre. Aber die selbstgefälligen alten Herren hätten dann ja über ihren Schatten springen müssen und und hätten neben Frau Pauli farblos ausgesehen. So führen sie sich auf wie stolze Gockel und ausser leerem Gegacker kommt nichts heraus.
UR63 (27.09.2008, 10:49 Uhr)
Wer eine Schlaftablette..
wie FDJ-Merkel zum rocken holt,wird beim Rentnerball landen!
Was will die eigentlich in Bayern??
Die ist doch Mitte-Links!
Nostradamus (27.09.2008, 10:47 Uhr)
25% der Bayern wählen CSU
Die Partei der Nichtwähler hat knapp 50%, Die restlichen 50% teilen sich CSU, SPD, Grüne, FDP, Linke und ein paar kleinere Parteien.
Die 50% Nichtwähler sind eher im rechten bzw. konservativen Lager angesiedelt. Die meisten Nichtwähler, die ich kenne sind Familenväter und Mütter aber auch deren Kinder, so sie denn 18 Jahre alt geworden sind.
Herb enttäuscht von diesem Staat ausgebeutet zu werden.
Ein charismatischer Typ ala LaFontaine, der diese 50% ansprechen würde, der könnte in diesem Land und nicht nur in Bayern gravierende Verwerfungen hervorrufen. Die Zeit dafür ist aber noch nicht reif. Der Leidensdruck der Bürger muß noch deutlich größer werden.
In Bayern hat die CSU abgewirtschaftet. Sie rockt nicht nur nicht mehr. Die Mitglieder sind sprachlos und das bemerkt man auch wenn es um die Leidenschaft der Zustimmung zu ihren Großkopferten geht. Huber und Beckstein sind aufgeblasene Nullen. Huber hat sich als Wirtschaftskatastrophe geoutet und Beckstein der Super Innenminister blahfaselt über Schnüffelstaat und verdeckte Überwachung und Online Durchsuchung und beweisst nur, dass er und seine Mannen von dem Thema genau so viel verstehen, wie der Huber von Wirtschaft (Okay mit Bierwirtschaft kennt er sich aus).
Man kann über Stoiber gelacht haben aber wenn man Beckstein und Huber reden hört, dann kommen einem die Tränen. Einfaltspinsel. Beide.
Statt der beiden Flaschen hätte die CSU eher mit einer Frau Pauli oder einem Seehofer punkten können, die eine deutlich angenehmere Ausstrahlung haben.
Die CSU hat, wie auch die CDU, jede Kompetenz verspielt und die, die sie noch wählen tun dies auf Grund der Verlegenheit, dass sich keine Alternative bietet, die tatsächlich umsetzt wovon diese Damen und Herren Jahrzehnte gesprochen haben.
Wie steht schon in der Bibel bei Jakobus: Was sind Worte ohne Werke?
Die herrschenden Eliten haben weltweit kaum mehr drauf als Worte ohne Werke und Misbrauch der Ihnen von Ihren Völkern verliehenen Macht.
Das ist in Deutschland nicht anders als in China. Allerdings kann man mit Nachrichten aus China bei ARD und ZDF dies überspielen. Die Chinesen sollen ja massive Problem mit Babynahrung haben. Wow. Es hat mich als Chaosmathematiker schon immer sehr interessiert wenn in China ein Sack Reis umgefallen ist. Schließlich kann das die ganze Welt ins Verderben führen und nicht, wenn der Huber 40 Mrd. in den Sand setzt oder die Ulla Schmidt unsere gesamten Zahlungen in das Gesundheitssystem wertlos macht oder der Ex-Superminister Clement die Arbeitslosenversicherung in den Dutt tritt und der Finanzminister Steinbrück, um die exorabitanten Staatskosten, den Unterhalt des Beamtenapparates, zu finanzieren wieder neue Gebühren statt Steuern erfindet oder man beide Begriffe kurzerhand in Abgaben umbenennt.
Des Bürgers Staatskosten setzen sich heute zusammen aus:
Direkten und indirekten Steuern, Abgaben, Gebühren und auch Bußgeldern für z.B. falsch Parken (der Staat weisst einfach jede Fläche als Parkverbotsfläche aus, das gibt richtig Asche!). Hinzu kommen auch Krankenversicherung und Arbeitslosenversicherung (beides war mal in der Hauptsache über Staatsbetriebe geregelt und bei der Agentur für Arbeit, früher Arbeitsamt gehießen, arbeiten noch heute reichlich Beamte als Hartz IV Berater z.B. kenne da selbst welche, die den Job machen). Dann kommen die staatlichen Autombilhersteller wie VW, die Staatsbanken wie KFW, Sparkassen, die staatlichen Energieverorger ( die zum Teil auch scheinprivatisiert wurden) und auch Bahn und Post (heute Post, Postbank und ) dazu.
Die Bürger, die an derlei Staatswirtschaft unbeteiligt sind zahlen die Zeche.
Staatswirtschaft funktioniert eben nicht. Es ist nicht so, wie die Linken sagen, dass in Deutschland der Kapitalismus das Problem sei. Wir haben hier weder Kapitalismus noch Marktwirtschaft sondern staatlich organisierte Planwirtschaft.
Wieviele scheinbar in privater Hand befindliche Betriebe sind in Wirklichkeit "Scheinselbstständige"? Wieviel Hersteller von Kleinteilen in der Autombilindustrie hängen nur an einem Auftraggeber. Fast alle. Wieviel Umsatz machen VW, Mercedes,BMW und Co. mit dem Staat in Form von Fahrzeugen für den Bund?
Wieviel Bäcker könnten die Pforten schließen, wenn der Bundeswehrstandort vor ihrer Tür die Pforten schließt? Alles Scheinselbstständige.
Das Problem ist eine Staatswirtschaft, die auch und gerade von CDU/CSU entgegen aller Lippenbekenntnisse gefördert und befördert wurde und deren Gipfel die Europäische Union ist.
Was auch zum Misfallen beiträgt ist wie wenig Widerstand alle im Bundestag sitzenden Parteien (abgesehen von den Linken, was ein Treppenwitz der Geschichte ist) sich gegen die EU-Verfassung und anschließend, nachdem das Projekt gescheitert war, gegen den EU-Vertrag gestellt haben. Leute: Ihr habt Deutschland und die Deutschen verraten und verkauft. Was wollt ihr? Zustimmung? Nur Masochisten jubeln ihren Peinigern zu und selbst den Sadisten bleibt offenbar bei Wahlveranstaltungen die Spucke weg aber vor allem aus dem Grund, weil sie merken, dass es keine neue Peitsche gibt.
tricky_dude (27.09.2008, 09:54 Uhr)
Morgen Kinder wirds was geben!
Die absolute Mehrheit muß weg!
@ganzbaf:Räterepublik? So mit Geiselerschießungen, etc.? Du scheinst nicht zu wissen was nach 1919 in Bayern los war. Krank!
ganzbaf (27.09.2008, 09:25 Uhr)
Die Bayern...

sollte wieder mal eine löbliche Räterepublik ausrufen und zu einem wirklich unabhängigen Freistaat werden.
Davor hätte ich wirklich den allergrößten Respekt!...;0))
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