. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
18. August 2009, 17:50 Uhr

Koalition einigt sich auf Nachbesserungen

Die Große Koalition hat sich nach wochenlangen Verhandlungen auf ein Begleitgesetz zum EU-Reformvertrag verständigt. Das Gesetz sieht vor, dass die deutschen Parlamente bei europäischen Fragen mehr Mitspracherechte bekommen.

Lissabon-Vertrag, Karlsruhe, EU, Union, Lissabon

Grundsätzlich verfassungskonform: Die Karlsruher Richter haben den Vertrag von Lissabon zwar durchgewunken, doch die Politik musste nachbessern© Uli Deck/DPA

In Trippelschritten zum Vertrag: Die Große Koalition hat sich grundsätzlich auf mehr gesetzliche Mitbestimmung von Parlament und Ländern in EU-Fragen geeinigt. Zu kommunalen Fragen soll die Bundesregierung bei den Verhandlungen in Brüssel Stellungnahmen des Bundestages berücksichtigen, hieß es am Dienstag in Berlin. Zu den Verhandlungen der Welthandelsrunde (WTO) soll es eine Informationspflicht der Bundesregierung gegenüber dem Bundestag geben.

"Es war ein harter Kampf", sagte der Verhandlungsführer der Länder, Baden-Württembergs Europaminister Wolfgang Reinhart (CDU). "Die Interessen der Länder sind ausreichend berücksichtigt."

Verfassungsrichter verlangten Nachbesserungen

Das Bundesverfassungsgericht hatte den EU-Reformvertrag von Lissabon im Juni grundsätzlich gebilligt, aber mehr Mitwirkungsrechte von Bundestag und Bundesrat gefordert. Deshalb muss der Bundestag ein neues Begleitgesetz schaffen. Damit könnte das Gesetz wie geplant zum 1. Oktober in Kraft treten. Im Bundestag soll es am 26. August in erster sowie am 8. September in zweiter und dritter Lesung beschlossen werden. Der Bundesrat hält am 18. September eine Sitzung ab.

DPA/AP
 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Urteil des Verfassungsgerichts Vertrag von Lissabon ist verfassungsgemäß

Das Bundesverfassungsgericht hat im Grundsatz grünes Licht für den EU-Reformvertrag von Lissabon gegeben. Allerdings müssen der Deutsche Bundestag und der Bundesrat größere Kompetenzen erhalten, als bislang im Gesetz vorgesehen. So lange das nicht passiert ist, darf Bundespräsident Horst Köhler den Vertrag nicht ratifizieren. mehr...

Garantien für Irland EU rettet den Lissabon-Vertrag

Der Reformvertrag von Lissabon scheint gerettet. Um das Grundlagenpapier für europäisches Recht zu sichern, das an die Stelle der gescheiterten EU-Verfassung treten soll, hat die EU große Zugeständnisse an Irland gemacht. Die Iren hatten den Vertrag in einer Volksabstimmung abgelehnt. Im Oktober sollen sie erneut abstimmen. mehr...

Vertrag von Lissabon Verfassungsrichter urteilen über Zukunft der EU

Wie mächtig darf die EU sein? In dieser Frage fällt das Bundesverfassungsgericht ein mit Spannung erwartetes Urteil. Es geht um den Reformvertrag von Lissabon, den die meisten EU-Staaten bereits unterzeichnet haben. Den Klägern geht der Vertrag zu weit. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe