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Der inhaftierte RAF-Terrorist Christian Klar könnte demnächst ein Praktikum als Bühnentechniker am Berliner Ensemble antreten. Das Theater erneuerte sein Angebot an Klar.
Der frühere RAF-Terrorist Christian Klar wird nicht vorzeitig aus der Haft entlassen. Bundespräsident Köhler lehnte sein Gnadengesuch ab. Konservative Politiker begrüßten Köhlers Entscheidung, Grünen-Chefin Roth hingegen nennt sie eine "vertane Chance".
Nachdem sich Bundespräsident Köhler mit dem RAF-Terroisten Christian Klar getroffen hat, wird er auch von seinen eigenen Partei-Kollegen scharf kritisiert. In dieser Woche will Köhler seine Entscheidung über eine mögliche Begnadigung bekannt geben.
Er solle vor einer Begnadigung seine Schuld bekennen. In der Diskussion um die Begnadigung des RAF-Terrorsiten Christian Klar wird dies seit Tagen als Bedingung für eine Begnadigung gefordert. Offenbar zeigt Klar aber bereits seit 2003 Reue.
Egal, ob er den Terroristen Klar nun begnadigt oder nicht: Allein durch seine Art, zu einem fairen Urteil zu gelangen, hat Horst Köhler sein Ansehen gemehrt. Wer jedoch in der Debatte definitiv keine Gnade verdient, sind jene CSU-Politiker, die schamlos versuchen, Köhler zu erpressen.
Ex-RAF-Terrorist Klar hat sich mit seiner Kapitalismuskritik wohl selber geschadet. Denn außer dem Gnadengesuch sind nun auch seine Hafterleichterungen in Gefahr. Die Aussagen Klars könne man nicht unter den Tisch kehren, sagt Klars Anstaltsleiter zu stern.de.
Der Mord der RAF an Generalbundesanwalt Siegfried Buback vor 30 Jahren steht vor der Aufklärung. Nicht die inhaftierten Christian Klar und Knut Folkerts sind die Mörder, sondern Stefan Wisniewski - sagen die ehemaligen RAF-Mitglieder Peter-Jürgen Boock und Verena Becker.
Ex-RAF-Terrorist Christian Klar wird nicht begnadigt, doch die Debatte geht weiter: SPD, FDP und Grüne kritisieren die CDU/CSU, vor allem CSU-Generalsekretär Markus Söder, der sich öffentlich gegen eine Begnadigung Klars ausgesprochen hatte. Auch innerhalb der Union geht die Diskussion weiter.
Erstes Weihnachten in Freiheit seit 26 Jahren: Ex-RAF-Terrorist Christian Klar hat die Justizvollzugsanstalt Bruchsal verlassen. Seine Mindesthaftzeit läuft eigentlich erst am 3. Januar ab, doch Klar hatte im Gefängnis gearbeitet und "Urlaub" angespart. Nun sitzt nur noch eine Ex-Terroristin der Roten Armee Fraktion hinter Gittern.
Nach neuen Informationen aus dem Bereich der RAF scheint der verurteilte Ex-Terrorist Christian Klar als Todesschütze des damaligen Generalbundesanwalts Siegfried Buback auszuscheiden: Er könnte nur der Fahrer gewesen sein.
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