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Wer in einer Bergbauregion wohnt, hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld wegen Erderschütterungen. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe wies deshalb am Freitag die Klage einer Saarländerin in letzter Instanz ab, die wegen Schlafstörungen und Angstzuständen 4.000 Euro Schmerzengeld verlangt hatte.
Zehn Jahre ruhten die Erkundungsarbeiten, jetzt werden sie wieder aufgenommen. Bis zum Jahr 2017, so Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), solle geklärt werden, ob Gorleben als Endlager für hochradioaktiven Atommüll taugt. Politiker von SPD und Grünen sowie Umweltschützer kritisierten die Entscheidung heftig.
Der strahlende Müll hinterlässt seine Spuren: Erneut ist radioaktive Salzlösung im Atomlager Asse gefunden worden, wie das Bundesamt für Strahlenschutz mitteilte. Eine Gefahr für die Anwohner soll aber nicht bestanden haben.
Während draußen die Atomgegner protestierten, wurden innen offenbar still und heimlich Tatsachen geschaffen: Einem Zeitungsbericht zufolge ist das umstrittene Atommülllager Gorleben illegal zu einem Endlager ausgebaut worden, das gehe aus einem internen Papier der zuständigen Behörde hervor. Doch das Bundesamt für Strahlenschutz dementiert.
Das umstrittene Atommülllager Asse in Niedersachsen wird nun doch nicht geflutet. Um die Anlage dennoch schließen zu können, werden jetzt andere Möglichkeiten geprüft. Asse hatte durch eine Pannenserie für Aufregung gesorgt.
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