24. Oktober 2012, 12:20 Uhr

Zehn Gründe, weshalb die FDP darbt

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Der antiautoritäre Herr Rösler

Philipp Rösler ist ein lieber Kerl. Mit diesem Satz ist das Kernproblem des FDP-Vorsitzenden schon hinreichend beschrieben. Von einem Parteichef erwartet man alles Mögliche – Führung, Ideen und, ja auch das, eine Portion Drecksäckigkeit. Nur eins nicht: dass er wirkt wie Muttis Liebling.

Rösler kann sich weder in seiner Partei durchsetzen noch gegenüber der Kanzlerin. Er führt nicht, allenfalls die FDP noch weiter an den Rand der Bedeutungslosigkeit. Sollte er Ideen haben, hat er sie bislang für sich behalten. Und als Raufbold taugt er so wenig wie Philipp Lahm. Noch hat er jede etwas kräftigere Äußerung gegenüber der Union kurz darauf wieder nettgeredet. Für einen kurzen Moment dachten die Freidemokraten, Rösler könne ihre Probleme lösen. Mittlerweile ist er ein nicht unerheblicher Teil ihres Problems. Sein einziger Erfolg: Wenn man die Deutschen fragt, mit welchem Politiker sie unzufrieden sind, belegt der FDP-Chef einen einsamen Spitzenrang. Gegen seine 71 Prozent können weder Gabriel noch Gysi oder Westerwelle anstinken.

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