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Der Bundeswehrverband wirft der Regierung Beschönigungen beim Einsatz deutscher Soldaten in Afghanistan vor. So sei der bei Kundus getötete Soldat nicht ums Leben gekommen, sondern "gefallen", sagte Bernhard Gertz, Vorsitzender des Verbandes.
Die Bundeswehr braucht einen Generalstab. Das fordert der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes, Oberst Bernhard Gertz. "Ich glaube, wir sind so ziemlich die einzige Armee auf der Welt, die nicht über den sogenannten großen Generalstab verfügt", sagte Gertz im Interview mit stern.de.
Aus dem Herzen der Hauptstadt kommt Café Einstein, das neue Web-TV-Format auf stern.de. Heute im bekannten Polit-Treffpunkt "Unter den Linden": Bernhard Gertz, Vorsitzender des Deutschen Bundeswehr-Verbandes.
Nach jahrelangen Diskussionen bekommen womöglich viele radargeschädigte Soldaten bald eine Entschädigung.
Die Aufarbeitung des Skandals um ?Geiselnahme-Übungen? bei der Bundeswehr dürfte einige Zeit dauern. Offiziere und Ermittler zeigen sich verwundert, dass die Soldaten die Misshandlungen offenbar widerspruchslos hingenommen haben.
Auch drei Tage nach dem Tod dreier Zivilisten an einer Straßensperre der Bundeswehr in Nordafghanistan sind die Umstände des Vorfalls unklar. Nur die deutschen Soldaten sollen geschossen haben.
Die harsch formulierte "Bitte" von US-Verteidigungsminister Robert Gates, Bundeswehrtruppen nach Südafghanistan zu schicken, gibt Rätsel auf. Offenbar wurde der Brief nicht mit Präsident George W. Bush abgesprochen, möglicherweise ist der Gates nicht einmal der Verfasser.
Sie werden kämpfen und sie werden ihr Leben riskieren: Die Bundeswehr wird im Sommer eine 250 Mann starke Eingreiftruppe nach Afghanistan schicken, die Zustimmung der Regierung ist so gut wie sicher. stern.de erklärt, was die Soldaten erwartet.
Ein Einsatz deutscher Kampftruppen in Afghanistan wird immer wahrscheinlicher. Die Nato hat das Verteidigungsministerium offiziell um die Entsendung von 250 Soldaten gebeten. Verteidigungsminister Franz Josef Jung verteidigte den geplanten Einsatz bei einem Überraschungsbesuch in Afghanistan.
Die Führung der Bundeswehr bei Auslandseinsätzen ist hoch kompliziert und nach Aussagen von Ex-Generälen kaum zu beherrschen. Das Verteidigungsministerium arbeitet deswegen hektisch an einer neuen Führungsstruktur. Oberst Gertz vom Bundeswehrverband fordert im stern.de-Interview eine alte, neue Lösung: Ein Generalstab muss her.
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