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Die neuen Vorwürfe gegen den BND schlagen dies- und jenseits des Atlantiks Wellen. Während Regierungspolitiker versuchen, den "New York Times"-Bericht als "Ente" herunterzuspielen, legt die Zeitung neue Details nach.
Ginge es nach der Bundesregierung, dann bliebe die Akte mit der Aufschrift BND-Affäre zugeklappt. Und auch die Grünen hatten kurzzeitig kein Interesse an einem Untersuchungsausschuss. Das hat sich nun geändert.
Wenn es nach der Koalition geht, dann wird die Akte BND-Affäre nun geschlossen. Zu dem jetzt vorgestellten 300-seitigen Untersuchungsbericht hat die Regierung keine Fragen mehr - die Opposition dagegen schon.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier und sein Vorgänger Joschka Fischer müssen heute im Ausschuss über die BND-Affäre aussagen. Grünen-Politiker Hans-Christian Ströbele erwartet Überraschungen in der weiteren Aufklärung.
Nach exklusiven Informationen des stern haben die Amerikaner im Irak-Krieg großen Druck auf den BND ausgeübt. Auch auf die Identität des geheimnisvollen Agenten "Sam" soll es schon länger Hinweise geben. Derweil streitet die Opposition weiter über den Untersuchungsausschuss.
Die Kosovaren sind sauer, Deutsche stehen am Pranger. Mehr Gewissheiten gibt es nicht angesichts der Vorwürfe der Regierung des Kosovo, BND-Mitarbeiter hätten einen Anschlag verübt. Dabei ist der Leumund dieser Politiker nicht der beste. In Berlin muss nun offenbar der BND-Chef Klartext reden.
Der BND spähte Journalisten aus, dabei half auch der ehemalige Stasi-Agent Uwe Müller. Der stern zeichnet in seiner neuen Ausgabe Müllers "Zweitkarriere" nach - Ex-BND-Chef Hanning ist in Erklärungsnot.
Für die Regierung werden die Zeiten ungemütlicher: Die Fraktionen von FDP, Grünen und Linkspartei haben die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses über Aktivitäten deutscher Geheimdienste während des Irak-Kriegs beschlossen.
Die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zur Klärung der BND-Affäre ist in weite Ferne gerückt. Aufgrund der zögerlichen Haltung der Grünen will die FDP derzeit keinen Antrag auf einen Untersuchungsausschuss stellen.
Nach zähen Verhandlungen hat sich die Opposition auf einen Untersuchungsausschuss zur BND-Affäre geeinigt. Ende März könnte er an den Start gehen. 30 Fragen soll die Bundesregierung vor dem Ausschuss beantworten.
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