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Schock im Mai 2006: Der Schriftsteller Ulrich Ritzel liest, dass sein Name im "Schäfer-Bericht" steht, der schildert, wie der BND Journalisten bespitzelt hat. Es stellt sich heraus, dass Ritzel verwechselt wurde - und zwar mit mir. Die Peinlichkeit war nun Thema im BND-Untersuchungsausschuss.
Der BND bespitzelt Journalisten, Journalisten bespitzeln Journalisten, Abgeordnete schimpfen über andere Abgeordnete, weil die Geheimnisse ausplaudern. Und kein Mensch weiß, ob das schon alles war. In Berlin regiert derzeit das Misstrauen.
Der BND gerät zunehmend in Erklärungsnot: Der Geheimdienst soll Journalisten bespitzelt haben - und zwar in einem bislang unbekannten Ausmaß. Ein ehemaliger Richter nennt die Aktionen "eindeutig rechtswidrig".
Die Affäre um die Bespitzelung von Journalisten zieht immer weitere Kreise: Jetzt hat sich ein ehemaliger Reporter des Nachrichtenmagazins "Focus" als Informant des Bundesnachrichtendienstes zu erkennen gegeben.
Die Affäre um Bespitzelungen und Observationen von Journalisten im Auftrag des Bundesnachrichtendienstes weitet sich aus. Laut "Berliner Zeitung" soll der Geheimdienst mehrere Journalistentelefone abgehört haben.
Frank Walter Steinmeier hat ein Problem: Nach einem Bericht der "Berliner" Zeitung war das Kanzleramt - das er führte - schon 2004 darüber informiert, dass der BND Journalisten bespitzeln ließ. Auch die BND-Chefetage war eingeweiht, heißt es.
Der BND hat jahrelang Journalisten bespitzelt, nun soll der Bericht des Sonderermittlers Schäfer veröffentlicht werden. Die Affäre ist ein weiterer Image-Gau für den BND - was dessen Chef Uhrlau offenkundig auf die Palme bringt.
Die Geheimdienstkontrolleure wollen den Bericht über die BND-Bespitzelungsaffäre veröffentlichen. Während ein ehemaliger Geheimdienstkoordinator die Offenlegung begrüßt, stößt sie in Teilen der CDU auf Widerstand.
In der Affäre um vom BND bespitzelte Journalisten hat der Ex-Geheimdienstkoordinator Bernd Schmidbauer jetzt zugegeben, von BND-"Kontakten" zu Journalisten gewusst zu haben. In der SPD werden nun personelle Konsequenzen gefordert.
Die Stasi hat den WDR-Journalisten Klaus Bednarz jahrelang über eine gute Bekannte ausspionieren lassen. Dies berichtet der stern in seiner neuen Ausgabe.
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