Startseite

Steinbrück will 25.000- Euro-Vergütung spenden

Peer Steinbrücks 25.000-Euro-Honorar soll drei sozialen Einrichtungen in Bochum zugutekommen. Zuvor hatte der SPD-Kanzlerkandidater für den Nebenverdienst viel Kritik einstecken müssen.

  Steinbrück betonte, mit der Spende ein Zeichen für ein "gütliches" Ende der Affäre um ein umstrittenes Honorar setzen zu wollen

Steinbrück betonte, mit der Spende ein Zeichen für ein "gütliches" Ende der Affäre um ein umstrittenes Honorar setzen zu wollen

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück will das umstrittene 25.000-Euro-Honorar für seinen Vortrag bei den Stadtwerken Bochum nun doch für gemeinnützige Einrichtungen spenden. Wie am Donnerstag aus SPD-Parteikreisen bestätigt wurde, bat Steinbrück die Bochumer Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz, ihm drei Adressen von sozialen Einrichtungen zu nennen, an die er das Geld anteilig überweisen könne.

Steinbrück beharrt darauf - anders als zunächst von den Stadtwerken dargestellt - nicht gewusst zu haben, dass das Vortragshonorar gespendet werden sollte. Auch das kommunale Unternehmen hatte später eingeräumt, dass es keine diesbezüglichen Vereinbarungen mit dem Redner gegeben habe.

Steinbrück will Zeichen für ein gütliches Ende setzen

Wie die "Bild"-Zeitung vorab aus ihrer Freitagsausgabe berichtete, begründete Steinbrück seine Entscheidung, das Geld trotzdem zu spenden, damit, dass er anerkennen müsse, dass es in der Auseinandersetzung auch "eine andere Wahrnehmung als bei mir" gegeben habe. Daher wolle er nun ein Zeichen für ein "gütliches" Ende der Angelegenheit setzen, hieß es weiter.

Da Steinbrück das Honorar zunächst voll versteuert hatte, würde er laut "Bild" zunächst sogar rund 13.000 Euro aus eigener Tasche draufzahlen, wenn er die 25.000 Euro jetzt an gemeinnützige Einrichtungen überweist. Allerdings könnte er die Spende später unter Umständen wiederum steuermindernd geltend machen.

lin/AFP/AFP

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

Partner-Tools