Steinbrück will 25.000- Euro-Vergütung spenden

8. November 2012, 15:32 Uhr

Peer Steinbrücks 25.000-Euro-Honorar soll drei sozialen Einrichtungen in Bochum zugutekommen. Zuvor hatte der SPD-Kanzlerkandidater für den Nebenverdienst viel Kritik einstecken müssen.

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Steinbrück betonte, mit der Spende ein Zeichen für ein "gütliches" Ende der Affäre um ein umstrittenes Honorar setzen zu wollen©

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück will das umstrittene 25.000-Euro-Honorar für seinen Vortrag bei den Stadtwerken Bochum nun doch für gemeinnützige Einrichtungen spenden. Wie am Donnerstag aus SPD-Parteikreisen bestätigt wurde, bat Steinbrück die Bochumer Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz, ihm drei Adressen von sozialen Einrichtungen zu nennen, an die er das Geld anteilig überweisen könne.

Steinbrück beharrt darauf - anders als zunächst von den Stadtwerken dargestellt - nicht gewusst zu haben, dass das Vortragshonorar gespendet werden sollte. Auch das kommunale Unternehmen hatte später eingeräumt, dass es keine diesbezüglichen Vereinbarungen mit dem Redner gegeben habe.

Steinbrück will Zeichen für ein gütliches Ende setzen

Wie die "Bild"-Zeitung vorab aus ihrer Freitagsausgabe berichtete, begründete Steinbrück seine Entscheidung, das Geld trotzdem zu spenden, damit, dass er anerkennen müsse, dass es in der Auseinandersetzung auch "eine andere Wahrnehmung als bei mir" gegeben habe. Daher wolle er nun ein Zeichen für ein "gütliches" Ende der Angelegenheit setzen, hieß es weiter.

Da Steinbrück das Honorar zunächst voll versteuert hatte, würde er laut "Bild" zunächst sogar rund 13.000 Euro aus eigener Tasche draufzahlen, wenn er die 25.000 Euro jetzt an gemeinnützige Einrichtungen überweist. Allerdings könnte er die Spende später unter Umständen wiederum steuermindernd geltend machen.

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