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Deutschland steht im Fadenkreuz des IS

Im November wurde ein Fußball-Länderspiel in Hannover wegen Terrorgefahr abgesagt. Droht so etwas künftig häufiger? Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius meint: Wir leben mit einer permanenten Bedrohung.

 Boris Pistorius

Boris Pistorius schließt nicht aus, dass weitere öffentliche
Großveranstaltungen wegen akuter Terrorgefahr abgesagt werden müssen

Die Deutschen müssen nach Ansicht von Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius lernen, dauerhaft mit einer latenten Anschlagsgefahr durch islamistische Terroristen umzugehen. "Wir stehen im Fadenkreuz des sogenannten IS als Unterstützer der Front gegen ihn", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Der Terrorismus sei unberechenbarer geworden. "Sie haben es ganz bewusst auf die allgemeine Bevölkerung abgesehen, um Angst zu schüren und uns zu veranlassen, unsere Werte infrage zu stellen." Davor dürfe die Gesellschaft aber nicht in die Knie gehen, forderte Pistorius.

Der Minister schließt nicht aus, dass weitere öffentliche Großveranstaltungen wie das Fußball-Länderspiel gegen die Niederlande Mitte in November in Hannover wegen akuter Terrorgefahr abgesagt werden. Zwar sei nicht jeder Hinweis Grund für vergleichbare Entscheidungen. Nach jedem Attentat gebe es Trittbrettfahrer. "Was die Polizei im letzten Jahrzehnt aber perfektioniert hat ist, die Belastbarkeit solcher Hinweise sehr genau zu prüfen und sich ein abschließendes und umfassendes Bild davon zu machen, wie ein solcher Hinweis am Ende genommen werden und welche Entscheidung dann getroffen werden muss", sagte Pistorius.

amt/DPA
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