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Bei der Bremer Bürgerschaftswahl zeichnet sich nach ersten Prognosen für ARD und ZDF eine klare Mehrheit für die regierende rot-grüne Koalition ab.
Bei der Bürgerschaftswahl in Bremen hat sich bis Sonntagmittag eine mäßige Wahlbeteiligung abgezeichnet.
In Bremen dürfen erstmals auch 16- und 17-Jährige wählen. Das neue Wahlrecht soll Jugendliche für Politik interessieren. Mit dem mauen Wahlkampf ließ sich aber kaum Leidenschaft entfachen.
Die SPD hat bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg die absolute Mehrheit errungen.
Was lässt sich aus der Bürgerschaftswahl in Bremen lernen? Die CDU will noch schneller den Atomausstieg beschließen, die SPD zur "Kümmerer-Partei" werden, die FDP noch mehr arbeiten und bei den Grünen taucht die "K-Frage" am Horizont auf.
In Bremen durften erstmals Jugendliche unter 18 Jahren an der Wahl teilnehmen. Nutznießer des Experiments waren vor allem die Grünen. Dagegen stehen CDU und SPD vor einem großen Problem.
Die Grünen sind auch nach der Wahl in Bremen auf dem Vormarsch: Erstmals ließen sie auf Landesebene die CDU hinter sich. Die SPD fühlt sich auf der Siegerstraße. Eine "Kette von Wahlsiegen" erwarten die Genossen, man sei auf dem Weg zur Regierungsübernahme in Berlin.
Einst waren sie Politzwerge. Jetzt sind sie groß, schlagen hier die SPD, dort die CDU. Die Grünen sind den Ex-Volksparteien längst ebenbürtig - und profitieren von jeder Form der Wählertäuschung.
Auf die Wahlbeteiligung scheinen die neuen Jungwähler bisher keinen positiven Einfluss zu haben: Die Bürgerschaftswahlen in Bremen, wo erstmals ab 16 gewählt werden darf, sind bis zum Nachmittag eher mäßig angelaufen.
Die SPD hat die Bürgerschaftswahl haushoch gewonnen - laut des vorläufigen Ergebnisses reicht es zur absoluten Mehrheit. Die CDU verliert die Hälfte ihrer Stimmen.
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