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Nach dem Rücktritt von Bundespräsident Horst Köhler werden erste Namen von möglichen Nachfolgern genannt - auch die Kritik an dem Schritt nimmt zu. Reaktionen zu Köhlers Abgang.
Der frühere Bundespräsident Horst Köhler nimmt einem Pressebericht zufolge seinen Ehrensold nicht in Anspruch.
Die Bundesregierung hat sich geeinigt: Netzsperren wird es bei der Bekämpfung von Kinderpornografie im Internet nicht geben. Bundespräsident Horst Köhler hatte das Gesetz allerdings vorher noch unterzeichnet.
Birgit Hogefeld, eine der Leitfiguren der "Rote Armee Fraktion", wird aus der Haft entlassen. Die frühere RAF-Terroristin verbüßte 18 Jahre lang eine Freiheitsstrafe wegen mehrfachen Mordes, ihre Reststrafe wurde nun zur Bewährung ausgesetzt.
Der frühere Bundespräsident Horst Köhler hat ein Jahr nach seinem Rücktritt um Verständnis für seine Entscheidung gebeten. "Ich bin zurückgetreten, um Schaden vom Amt abzuwenden", sagte Köhler in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der "Zeit". "Die Angriffe auf mich im Zusammenhang mit meinen Äußerungen über sicherheitspolitische Interessen Deutschlands waren ungeheuerlich und durch nichts gerechtfertigt", kritisierte Köhler. "Es war die Rede von der Befürwortung von Wirtschaftskriegen und möglichem Verfassungsbruch", sagte er. "Kann man einem Bundespräsidenten angesichts der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts Schlimmeres vorwerfen?
Der frühere Bundespräsident Horst Köhler hat seinen Rücktritt nach eigenen Angaben nie bereut.
Knapp ein Jahr nach seinem Rücktritt zeigt sich der frühere Bundespräsident Horst Köhler einem "Focus"-Bericht zufolge wieder häufiger in der Öffentlichkeit.
Bundespräsident Joachim Gauck hat seinen Besuch in Israel begonnen.
Wenn es nach den Deutschen ginge, wäre die zweite Amtszeit für Bundespräsident Horst Köhler schon beschlossene Sache. Wie kein zweiter Politiker schafft er es, nicht als Politiker wahrgenommen zu werden. Weil er es jedoch bisweilen allen Bürgern recht machen will, läuft er Gefahr, seinen politischen Nachlass zu entwerten.
Da schau' her: In den letzten Wochen seiner Amtszeit läuft Bundespräsident Horst Köhler noch mal zu großer Form auf. Seine Berliner Rede zur Finanzkrise war souverän - und zugleich eine Ohrfeige für FDP-Chef Guido Westerwelle. Der tat in einer Presseerklärung so, als sei nix gewesen.
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