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Mit seinem Hitler-Stalin-Vergleich im Zusammenhang mit der Bundespräsidenten-Wahl hat der Linkspolitiker Diether Dehm Empörung ausgelöst - selbst in der eigenen Partei erntete er Kritik. Nun ist er zu Kreuze gekrochen.
Der Linken-Bundestagsabgeordnete Diether Dehm hat nach heftiger Kritik seinen Hitler-Stalin-Vergleich bedauert, den er im Zusammenhang mit der Bundespräsidenten-Wahl vorgenommen hatte.
Es ist eine ernste Angelegenheit. Aber ein bisschen Society and Glamour darf bei der Präsidentenwahl schon sein. Dafür sorgen die prominenten Wahlleute. Hier sehen Sie, wer diesmal dabei ist.
"Die Wahl ist frei", sagt Richard Weizsäcker und will damit unterstreichen, dass die Wahlmänner und -frauen sich bei der Bundespräsidentenwahl nicht der aufstellenden Partei verpflichtet fühlen sollten. Auch Roman Herzog erinnerte daran, dass die Wahl von Köhlers Nachfolger geheim sei.
Im Fall eines Rücktritts von Bundespräsident Christian Wulff würde einer Umfrage zufolge knapp ein Drittel der Bundesbürger gerne den einstigen DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck als Nachfolger sehen.
Im Fall eines Rücktritts von Bundespräsident Christian Wulff würde einer Umfrage zufolge knapp ein Drittel der Bundesbürger gerne den einstigen DDR-Bürgerrechtler Joachim Gauck als Nachfolger sehen.
Die Frage, ob die SPD Gesine Schwan zur Bundespräsidenten-Wahl nominieren darf, spaltet den Bundestag. Während aus der Union offen mit dem Ende der großen Koalition gedroht wird, verteidigt SPD-Parteichef Kurt Beck seine Partei - und beruft sich dabei auf die Bundeskanzlerin.
Seehofer wertet Wulffs Wackel-Wahl als Warnschuss, Rüttger erinnert an Kohls seelige Zeiten und andere Unionsgrößen rufen laut nach Roland Koch - der parteiintere Druck auf Bundeskanzlerin Merkel wächst.
Es ist vollbracht: Die Bundesversammlung hat Christian Wulff im dritten Anlauf zum Bundespräsidenten gewählt. Der Sieg des Regierungskandidaten war am Ende doch noch deutlich.
Für das Publikum im Deutschen Theater von Berlin ist der Fall klar: Joachim Gauck muss der neue Bundespräsident werden. Mit einer nachdenklichen Grundsatzrede hat der Kandidat von Grünen und SPD die Leute von den Stühlen gerissen. Selbst ein prominentes CDU-Mitglied stimmte in die Standing Ovations ein.
Der Vorsprung schmilzt: Drei FDP-Abgeordnete aus Sachsen verweigern dem schwarz-gelben Kandidaten Christian Wulff ihre Stimme bei der Wahl zum Bundespräsidenten, sie wollen Herausforderer Joachim Gauck wählen.
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