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4. Mai 2009, 13:14 Uhr

Seehofer sucht den Lagerwahlkampf

Steuern rauf oder Steuern runter, staatlicher Dirigismus oder soziale Marktwirtschaft, Linksbündnis oder bürgerliche Regierung - so sieht Horst Seehofer die Alternativen im Wahlkampf. Im stern.de-Interview spricht der CSU-Chef außerdem über Genmais und die Krawalle am 1. Mai.

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Mission nicht abgeschlossen: der CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer© Timm Schamberger /ddp

Zum 1. Mai, der Tag der Arbeit kam es zu Krawallen. War es wirklich so falsch, dass DGB-Chef Sommer vor sozialen Unruhen warnte?

Wenn gewalttätige Chaoten und Randalierer den Tag der Arbeit für schwere Ausschreitungen missbrauchen, hat das überhaupt nichts mit sozialen Ängsten und Sorgen zu tun. Ich kann nur davor warnen, durch verantwortungsloses Gerede das gesellschaftliche Klima in Deutschland zu vergiften. Was wir jetzt brauchen, ist Besonnenheit und eine gemeinsame Kraftanstrengung von Gewerkschaften, Arbeitgebern und Politik, um die wirtschaftliche Situation zu stabilisieren und möglichst viele Arbeitsplätze in Deutschland zu halten. Gemeinsamkeit statt Spaltung ist das Gebot der Stunde. Die Große Koalition hat mit den großen Konsum- und Investitionsprogrammen sowie mit einem Einstieg bei Steuer- und Abgabensenkungen gezeigt, dass sie schnell und richtig auf die Krise reagiert.

Man bescheinigt Ihnen ein Herz für die Sorgen der Arbeitnehmer. Dass sich immer mehr Menschen von den Bankmanagern - pardon, verarscht - fühlen, ist das nicht verständlich?

Richtig ist, dass sich gerade in den Banken viele auf kurzfristige Profitmaximierung zu Lasten realistischer Risikobetrachtungen konzentriert haben und dabei ihre eigentliche Aufgabe die Kredit- und Geldversorgung der Wirtschaft nicht ernst genommen haben. Hier sind Korrekturen notwendig. Die augenblickliche Krise zeigt, dass schrankenlose Profitmaximierung der falsche Kompass für die Soziale Marktwirtschaft ist.

Sie sprechen selbst vom Raubtierkapitalismus. Was tut der Politiker Seehofer, um dem Schlagwort Taten folgen zu lassen?

Mein politischer Kompass war und ist es, die Sorgen und Nöte der kleinen Leute in den Mittelpunkt zu stellen. Ich bin daher ganz zufrieden, dass es uns in den letzten Jahren gelungen ist, das soziale Gesicht Deutschlands wieder zu stärken. In der Politik der Großen Koalition gibt es keine soziale Schieflage auch Dank einer starken CSU. Ich erinnere an die Verlängerung beim Arbeitslosengeld, die Verbesserung der Rentenformel zugunsten der Rentnerinnen und Rentner sowie die Bafög-Steigerung. Und es war vor allem unsere Initiative, die dazu geführt hat, dass das Kindergeld und die Kinderfreibeträge und das Wohngeld erhöht wurden. In den nächsten Wochen und Monaten kommt es jetzt vor allem darauf an, alles zu unternehmen, um möglichst viele Arbeitnehmer in den Unternehmen zu halten.

Ihre Partei drängt auf Steuererleichterungen. Gleichzeitig ertrinkt der Staat wegen der Finanzmarktkrise in Milliardenschulden. Lässt sich mit der Forderung "Mehr Netto vom Brutto" noch glaubwürdig Wahlkampf machen?

Ja, natürlich. Die Menschen brauchen mehr Netto vom Brutto. Hier geht es um eine zentrale Frage der Gerechtigkeit in der Sozialen Marktwirtschaft. Erfolgreiche Politik für die Menschen heißt: gestalten, auch wenn die Rahmenbedingungen schwierig sind. Ein Steuersystem mit kalter Progression und heimlichen Steuererhöhungen kann doch niemand ernstlich für ein Zukunftsmodell halten. Unser Steuerprogramm dagegen ist ein Programm zur Wiederbelebung der Sozialen Marktwirtschaft und ist langfristig angelegt. Die letzte Entlastung der Steuerzahler liegt fast zehn Jahre zurück.

Wie ist das momentane Szenario bei der Bayerischen Landesbank: Privatisierung, Fusion oder Schließung?

Die Bayerische Landesbank ist im Umbau - dazu gehören die Arbeiten der Bank am Geschäftsmodell ebenso wie das neue Landesbankgesetz, das der Bank künftig den rechtlichen Rahmen vorgibt. Ziel ist es, die BayernLB so aufzustellen, dass wir als Treuhänder der Steuerzahler sagen können: Mit dem eingesetzten Geld wird verantwortungsvoll umgegangen. Mit dem neuen Landesbankgesetz ermöglichen wir auch Fusionen, einen Rechtsformwechsel oder die Abspaltung und Ausgliederung von Geschäftsteilen. Damit erleichtern wir einerseits Restrukturierungsmaßnahmen und eröffnen andererseits strategische Zukunftsoptionen. Keine dieser Maßnahmen steht derzeit unmittelbar bevor. Wir müssen uns aber im Sinne größtmöglicher Flexibilität diese Möglichkeiten offen halten.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem Sie nicht das hervorragende Verhältnis zur Bundeskanzlerin betonen. Wie lautet heute Ihr Lob für Angela Merkel?

Angela Merkel ist eine starke Kanzlerin, die unser Land auch nach den Bundestagswahlen im Herbst erfolgreich aus der Krise führen wird.

Wer, wie Sozialministerin Christine Haderthauer sagt, Franz-Josef Strauß sei heute nicht mehr unbedingt ein Vorbild, bekommt von Ihnen die gelbe Karte. Hat sie nicht recht?

Franz-Josef Strauß hat Großartiges für die Menschen in Bayern und in der Bundesrepublik Deutschland geleistet. Das ist erfreulicherweise heute überall Allgemeingut. Auch Christine Haderthauer hat das nie angezweifelt. Im Übrigen entspricht nun wirklich nicht alles, was in den Medien über angebliche Reaktionen auf Interviewäußerungen von Christine Haderthauer zu lesen war, der Wahrheit.

Sie haben das Signal gegeben, dass in der CSU künftig auch kontroverser als früher diskutiert werden darf.

Stimmt. Und das nehme ich sehr ernst. Mir liegt am offenen Dialog und auch an einer kontroversen Diskussion wichtiger Themen. Dialog ersetzt aber nicht Führung. Wenn ausreichend diskutiert ist, muss selbstverständlich auch entschieden werden. Diese Führungsverantwortung nehme ich genau so ernst wie die Dialogbereitschaft.

Herr Seehofer, Sie haben das Bayern-Kabinett verjüngt und setzen vermehrt auf Frauen. Haderthauer gehört dazu, auch die Strauß-Tochter Monika Hohlmeier, Karl-Theodor zu Guttenberg, Alexander Dobrindt und andere. Ist für Sie die Verjüngung jetzt abgeschlossen?

Eine meiner wichtigsten Aufgaben als CSU-Vorsitzender ist es, die notwendige Verjüngung der Partei voran zu bringen. Wir sind da auf einem wirklich sehr guten Weg. Ich denke, dass zwischenzeitlich auch unsere politischen Wettbewerber sehen, dass die CSU in der Führung die jüngste Partei Deutschlands geworden ist. Karl-Theodor zu Guttenberg ist gerade einmal 37 Jahre alt. Mit ihm hat die CSU eine überzeugende politische Persönlichkeit in die erste Reihe der Bundespolitik gestellt, die schon nach den ersten Tagen im Amt national und international hohes Ansehen genießt. Meine Mission ist abgeschlossen, wenn ein ganzes Dutzend junger politischer Talente in politischer Verantwortung ist und mindestens eine Handvoll davon im Wettbewerb um meine Nachfolge steht.

Wir erinnern uns noch, dass Sie im März beim politischen Aschermittwoch Sätze gesagt haben, die nach einem politischen Vermächtnis klangen. So, als wollten Sie in absehbarer Zeit aufhören. War das ein vorübergehendes Tief oder eine ernste Perspektive?

Ich werde Anfang Juli 60 Jahre alt. Da kann sich doch jeder einigermaßen vernünftige Mensch ausmalen, dass ich nicht noch zwei Jahrzehnte in meinen Ämtern sein werde. Solange ich im Amt bin, werde ich mit aller Kraft die wichtigsten politischen Themen angehen. Deutschland steht im Herbst vor einer Richtungsentscheidung: Entweder mit Leistungsbereitschaft und den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft aus der Krise, wie es das bürgerliche Lager will. Oder mit mehr Staat und mehr Steuern in staatlichen Dirigismus, wie es die SPD mit den Linken plant.

Die Grünen sprachen unlängst von Ihnen als "Politischer Wanderdüne". Gemeint war der Umgang mit der grünen Gentechnik. Als Sie Bundeslandwirtschaftsminister waren, hatten Sie dafür viel Sympathie, jetzt sollen Genmais und Genkartoffel auf den Index. Erklären Sie uns die Haltung der CSU?

Die Bundeslandwirtschaftsministerin hat den Anbau von Genmais MON810 verboten, weil ihr neue wissenschaftliche Erkenntnisse vorlagen. Sie hat hier mutig und richtig entschieden. Unsere Haltung zur grünen Gentechnik ist klar und eindeutig: Wir sagen Ja zur Forschung und Nein zum kommerziellen Anbau. Wir wollen, dass über die Frage, ob auf den Äckern gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden, nicht die Bürokraten in Brüssel entscheiden, sondern die Menschen in den Regionen. Wir haben innerhalb der CSU unsere Haltung zum Gentechnikanbau intensiv diskutiert. Wir wollen das nicht und haben für diese Haltung 80 Prozent der Bevölkerung hinter uns."

Interview: Gabriele Rettner-Halder
 
 
KOMMENTARE (10 von 17)
 
Ermatrans (06.05.2009, 11:40 Uhr)
Seehofer reicht das Erzählte, weil
bei ihm die Hemmschwellen gegen Heuchelei, Lüge, Täuschung und Nichteinhaltung von Versprechen total heruntergeschmirgelt sind. Seehofer gibt reihenweise unhaltbare Versprechen ab, weil in ihm der Prahler und Heuchler klar stärker ist, als der Verstand.
Ich halte zwar nicht viel von der SPD, aber um Seehofer die Hosen herabzulassen, reichte es allemal:
www.bayernspd-landtag.de/aktuell/details.cfm?ID=11497
ganzbaf (06.05.2009, 08:34 Uhr)
Den Einganssteuersatz zu senken...

war ja auch 100% richtig.
Nur denSpitzensteuersatz hätte man im Gegenzug natürlich erhöhen müssen, auf ca. 66% ;-)
GrundlRoland (05.05.2009, 07:44 Uhr)
Seehofer
Der Herr agiert zwischen Wackelpudding und Wetterfahne um aus jeder Ecke eventuell noch einige Stimmen zu kratzen - hinterher interessiert ihn sein Geschwätz von gestern herzlich wenig - wie schon immer. Steuererleichterungen - für wen die Leistungsträger wer sind diese, kein Wort zur Finanzierung aber das ist ja für das Stammpersonal nicht notwendig -hinterfragen kommt bei diesen nicht vor. Und nach den Wahlen im Herbst wird die CSU wieder in der Regierung sitzen und ihre Wähler dann wieder für dumm verkaufen.
Der bayerische Rundfunk hat berichtet das noch nie soviel Krawalle am Wochenende nach Festen in Bayern gewesen sind, er sollte sich einmal darum kümmern. Aber dies kann ja jetzt nicht thematisiert werden denn das heile Weltbild in Bayern darf ja nicht durch die Realität beschädigt werden.
AST61 (05.05.2009, 00:03 Uhr)
Huch...
*ich bin daher ganz zufrieden, dass es uns in den letzten Jahren gelungen ist, das soziale Gesicht Deutschlands wieder zu stärken...*
...hab ich was verpasst?
Angel_of_Mercy (04.05.2009, 22:02 Uhr)
@JohannRoth
CSU wählen bei der Europawahl? Etwa die Spitzel-Moni? Das was vom Strauße übrigblieb und in Bayern keiner mehr haben will?
@Aquarius2: Schwarz-Gelb
Aquarius2 (04.05.2009, 21:09 Uhr)
Was ist eine gute Koalition?
Kann eine beliebige in Deutschland denkbare Koalition noch schlechtere finanz- und wirtschaftspolitische Ergebnisse erzeugen, als die derzeitige Regierung?
JohannRoth (04.05.2009, 19:50 Uhr)
CSU wählen
Zur Europawahl werde ich die CSU wählen.
Ich hoffe, die Leser-Kommentatoren tun dies auch.
Angel_of_Mercy (04.05.2009, 18:56 Uhr)
Horst wer?
Seehofer? Wer is'n das? Muss man den kennen?
Wenn es nur so einfach wäre. Leider sitz dieses politische Chamäleon auf einem verantwortungsvollen Posten.
Wer hat denn auf bundesdeutscher Ebene Monsanto die Tür geöffnet.
In seiner Funktion als Informationsverweigerungsminister in Bereichen Gesundheit unter Kohl als auch unter das Änschie in Bereichen Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz hat er sich stetig um die Nöte der einfachen Menschen gekümmert. Immer bemüht "unnötige" Informationen von dem einfachen Menschen fernzuhalten, wie z.B. über HIV verseuchte Blutkonserven und Gammelfleisch. Ach ja, er hat mit Reforminitiativen die gesetzlichen rankenkassen auf Sparkurs getrimmt. Ist an sich was gutes, wäre es nicht zu Lasten des Beitragszahlers gegangen und zu Gunsten der Pharmakonzerne.
"Politischer Kompass" ist übrigens der perfekte Euphemismus für Opportunismus. Je nachdem wie sich die Polarität im politischen Magnetfeld ausrichtet tut es auch die Kompassnadel.
vegefranz (04.05.2009, 16:56 Uhr)
komische Steuerexperten hier
es dürfte klar sein, dass durch das Gesetz zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland vom 2. März 2009 wichtige Änderungen des Einkommensteurgesetzes sowie anderer Reglungen, die teilweise rückwirkend bereits ab dem 1. Januar 2009 in Kraft tretenv orgenomen wurde Hier die für den Steuerpflichtigen wesentlichen Änderungen: So steigt der Grundfreibetrag (Existenzminimum) nach § 32a Abs. 1 Nr. 1 EStG für den Veranlagungszeitraum 2009 um 170 Euro auf 7834 Euro (für Ehepartner sogar: 15 668 Euro). Ab 2010 wird er weiter auf 8004 Euro (Eheleute sogar 16 008 Euro) angehoben. Die Steueerklärungspflichten in § 56 EStDV werden an den erhöhten Grundfreibetrag angepasst. Der Eingangssteuersatz ist 2005 von 16 auf 15 Prozent herabgesetzt worden. Ab Januar 2009 wird er um einen weiteren Punkt auf 14 Prozent reduziert.
Folge des niedrigeren Eingangssteuersatzes wäre (passt gut auf, Ihr seltsamen Experten), dass die steuerliche Belastung schon bei Gehaltszuwächsen kleiner und mittlerer Einkommensbezieher stark wachsen würde. Der Gesetzgeber hat daher die Tarifkurve bei der Einkommensteuer abgeflacht, um dies zu verhindern. Gleichzeitig wird damit auch die kalte Progression abgemildert. Letztlich soll so verhindert werden, dass ein Grossteil etwaiger Lohnerhöhungen durch zu schnell steigende Steuersätze aufgebraucht werden. Um dieses Ziel zu erreichen, werden ab 2009 die übrigen Steuertarifeckwerte um 400 Euro angehoben. Ab 2010 steigen sie um weitere 330 Euro. Damit kommt der Spitzensteuersatz 2009 erst bei einem Einkommen von 52 552 Euro, 2010 von 52 883 Euro zur Anwendung. Von den Steuersenkungen profitieren nicht nur Privatpersonen, sondern auch Einzelunternehmer oder Personengesellschafter, die Einkommensteuer zahlen. Für Anleger hat die Tarifänderung keine Auswirkungen, da die Abschlagsteuer auf private Kapitaleinkünfte unabhängig von der Progression 25 Prozent beträgt. Nur der Anleger, dessen Steuersatz niedriger als 25 Prozent ist, profitiert über die Günstiger-Prüfung vom geminderten Steuersatz.
Der Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung ist durch die Gesundheitsreform zum Jahreswechsel auf 15,5 Prozent angehoben werden. Er setzt sich zusammen aus dem von Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils hälftig finanzierten Beitragssatz von 14,6 Prozent und 0,9 Prozent von den Arbeitnehmern allein zu tragenden Beitragsanteil. Ab 1. Juli 2009 wird der Beitragssatz um 0,6 Prozentpunkte von 15,5 auf 14,9 Prozent gesenkt, wobei der paritätische Beitragssatzanteil 14,0 Prozent beträgt.
Ob das alles wirkt, ist natürlich unklar. Jedenfalls können mir Weicheier wie Seehofer gestohlen bleiben. ich warte auf die ZSP (ZumwinkelsSteuersenkungsPartei)
debu3103 (04.05.2009, 16:36 Uhr)
Glatte Lüge im Interview
"Die letzte Steuerentlastung liegt fast zehn Jahre zurück" sagt Horst Seehofer im Interview.
Richtig ist allerdings: Vor zehn Jahren begann die rot-grüne Koalition nach Jahren der Steigerungen unter schwarz-gelb mit den Senkungen bei der Lohn- und Einkommenssteuer. So lag der Eingangssteuersatz 1998 bei 25,9% - er wurde auf heute 15% gesenkt, geht nächstes Jahr runter auf 14%. Der Spitzensteuersatz 1998 war 53%, er liegt nunmehr bei 42%. Auch der Steuerfreibetrag wurde im selben Zeitraum erhöht, von ca. 6000 Euro auf heute 7664 Euro und nächstes Jahr 8004 Euro. Die letzten Entlastungsschritte gab es übrigens dabei 2005 - also vor gerade einmal vier Jahren.
Seehofer hat nicht nur keine Ahnung, sondern beschädigt mit seinen Aussagen sogar CDU und CSU, die zumindest in der Großen Koalition zwei kleine Schritte mitgemacht haben. Die Hauptentlastung liegen allerdings zwischen 1999 und 2003 unter rot-grün.
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