Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Ein Minister, ein Staatssekretär, ein Generalinspekteur der Bundeswehr - schon drei Männer hat die Affäre um den Luftangriff von Kundus ihr Amt gekostet. Folgt nun Verteidigungsminister Guttenberg?
Die Bombardierung zweier Tanklaster am Kundus-Fluss am 4.
Es ist der Höhepunkt des Kundus-Ausschusses: Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg stand dem Gremium Rede und Antwort. Dabei räumte der CSU-Politiker erneut Fehler ein, rechtfertigte aber seine Entscheidungen.
Der von ihm angeordnete Luftangriff von Kundus ist für Georg Klein längst zum Alptraum geworden. Wenigstens muss sich der Bundeswehroberst nicht mehr strafrechtlich verantworten. Die Bundesanwaltschaft hat das Verfahren gegen ihn eingestellt. Der Verteidigungsminister freut sich.
Haben der Ex-Generalinspekteur und der frühere Staatssekretär ihre Minister ausreichend über den Angriff von Kundus informiert? Wolfgang Schneiderhan und Peter Wichert sagen "eindeutig ja" und greifen die Hardthöhe an. Die Opposition sieht den Verteidigungsminister schwer belastet.
Wegen einer Protestaktion hat Parlamentspräsident Lammert Abgeordnete der Linksfraktion von der Debatte zum Bundeswehr-Mandat in Afghanistan ausgeschlossen. Der Bundestag stimmte dem Einsatz mit großer Mehrheit zu.
Im nordafghanischen Kundus haben Bundeswehrsoldaten einen Zivilisten erschossen und einen anderen verletzt. Nach Angaben der Armee rasten die Männer mit einem Auto auf einen deutschen Kontrollpunkt zu. Bundeswehr-Kommandeur Rohrschneider forderte unterdessen mehr Soldaten für die Krisenregion.
Ihr Streit ist jetzt öffentlich: Karl-Theodor zu Guttenberg und Wolfgang Schneiderhan. Sein einst oberster Soldat bezichtigt den Verteidigungsminister der Lüge, der will davon nichts wissen. In seinem Rücktrittsgesuch räumt Schneiderhan nach stern-Informationen ein, Guttenberg habe nicht alle Berichte erhalten.
Das Verteidigungsministerium hat neue Vorwürfe gegen Ressortchef Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) wegen des verheerenden Luftangriffs in Afghanistan zurückgewiesen. Der Minister habe selbst Anfang November auf einen Report des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (IKRK) mit Zahlen zu zivilen Opfern des Angriffs verwiesen.
Ein Bericht über zurückgehaltene Informationen über den Luftangriff in Afghanistan hat Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan den Job gekostet. Nun knöpft sich die Opposition Ex-Verteidigungsminister Franz Josef Jung vor.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Afghanistan Afghanistan-Debatte Ausschuss Guttenberg Kundus Kundus-Affäre Lammert Linksfraktion Luftangriff Oberst Klein Plenum Reichstag Schneiderhan Taliban Tanklaster Tanklastzüge Untersuchungsausschuss Verteidigungsministerium Wichert
Angela Merkel Claudia Roth Frank-Walter Steinmeier Franz Josef Jung Frithjof Schmidt Georg Klein Gregor Gysi Guido Westerwelle Inge Höger Jan van Aken Jürgen Trittin Karl-Theodor zu Guttenberg Kristina Schröder Norbert Lammert Omid Nouripour Sigmar Gabriel Thomas Oppermann Volker Kauder Wolfgang Gehrcke Wolfgang Schneiderhan
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".
00:59 Rösler: Hemmnisse für Offshore-Windkraft werden bald beseitigt
00:54 Mindestens zehn Tote bei Flugzeugabsturz in Ghana
23:58 38 Polizisten bei Ausschreitungen in Hamburg verletzt
23:55 Riexinger und Kipping neue Doppelspitze der Linken
22:50 Proteste nach Urteilsspruch gegen Mubarak
22:42 French Open: Haas und Görges scheiden in Runde drei aus
22:08 Kipping zur Linken-Parteivorsitzenden gewählt - Wer wird Co-Chef?
21:51 Berliner Arzt nennt Zustand von Timoschenko wechselhaft
21:46 French Open: Görges scheidet bereits in Runde drei aus