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"Pussy des Monats": Carolin Kebekus spielt AfD-Chefin Petry

In ihrer Sendung "Pussy Terror TV" kürt Komikerin Carolin Kebekus die AfD-Chefin Frauke Petry zur "Pussy des Monats". Für die Dankesrede schlüpft Kebekus in die Rolle der Preisträgerin – und gleicht ihr mit der Kurzhaarperücke bis aufs Haar.

Carolin Kebekus als Frauke Petry

Carolin Kebekus als "Alte Naive für Deutschland", Frauke Petry

"Ich muss ein paar Dinge richtigstellen", sagt die neue "Pussy des Monats", Frauke Petry, "Oettinger hat zum Beispiel gesagt: Wenn diese komische Petry meine Frau wäre, dann würde ich mich heute Nacht noch erschießen und das ist 'ne Unverschämtheit. Wieso gibt der Oettinger sich selbst den Schießbefehl? Auf wen hier in Deutschland geschossen wird, entscheide immer noch ich – oder die Beatrix von Storch."

Natürlich ist das nicht wirklich Frauke Petry, die hier den "Pussy des Monats"-Award kommentiert. Komikerin Carolin Kebekus hat sich die AfD-Chefin vorgenommen. Kebekus steht vor dem Plakat der Alternative für Deutschland, sie trägt Kurzhaarperücke, auf den ersten Blick sieht sie tatsächlich aus wie Petry. 

In der inszenierten Dankesrede nimmt Kebekus gleich auf zwei AfD-Skandale Bezug. Zum einen geht sie auf die Aussage Beatrix von Storchs ein, Flüchtlinge sollte man mit Waffengewalt stoppen, zum anderen auf die Aussage von CDU-Politiker Günther Oettinger, er würde sich erschießen, wenn Petry seine Frau wäre.

Kebekus als Petry: "Wir sind das Volk"

Kebekus treibt es noch weiter: "Da behauptet ja die Pinocchio-Presse" (Lachen aus dem Publikum) "hab' ich mir ausgedacht: Pinocchio wegen Lügen – also die behaupten, ich hätte gesagt: Soldaten sollen an der Grenze notfalls auf Flüchtlinge schießen und das ist ne Frechheit. Ich hab nichts dagegen, wenn auf Flüchtlinge geschossen wird. Aber ich habe gesagt, man müsste notfalls von der Schusswaffe Gebrauch machen. Das ist was völlig anderes als schießen. Man kann eine Schusswaffe ja auch werfen oder damit hauen oder jemandem damit ins Auge pieksen." 


Am Ende verhaspelt sich Petry in ihrer Argumentation, sie schließt dann einfach mit dem Schlachtruf "Wir sind das Volk!". Das Publikum stimmt mit ein. Das hätte der echten Petry wahrscheinlich auch gefallen.


js
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