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30. November 2008, 12:07 Uhr

Merkels Zögern provoziert Union

Die CDU ist traditionell ein Kanzlerwahlverein: Was der Chef sagt, gilt, Punkt, Ende, Aus. Doch Merkels zögerliche Wirtschaftspolitik befeuert Kritiker in den eigenen Reihen, sie drängen auf Steuersenkungen und staatliche Hilfen. Kurz vor dem Parteitag gärt es in der Union. Von L. Kinkel, T. Rink, H. P. Schütz

CDU-Parteitag, Stuttgart, Angela Merkel, Josef Schlarmann, Michael Fuchs, Steuerstreit, Steuererleichterungen, Konjunkturpaket, Wirtschaftsliberale, CSU, Horst Seehofer

Beruhigungspillen vor dem Parteitag: CDU-Chefin und Kanzlerin Angela Merkel© Michael Sohn/AP

Im Kanzleramt wurde die Absage mit Erleichterung aufgenommen. Horst Seehofer, CSU-Chef und bayerischer Minsiterpräsident, teilte am Freitag mit, er werde nicht auf den CDU-Parteitag in Stuttgart reden. Zuvor hatte er angekündigt ein paar "unbequeme Wahrheiten" sagen zu wollen. Doch dann taumelte die bayerische Landesbank noch tiefer in die Krise und Seehofer beschloss, sich zunächst darum zu kümmern. Friedrich Merz, Wirtschaftsexperte der CDU, hält dies auch für dringend geboten. "Absolute Priorität muss die weitere Sanierung des Finanzsystems haben", sagt er zu stern.de. "Dazu zählt auch eine bundesweite Lösung des Problems mit den Landesbanken, zu der die Länder offenkundig nicht in der Lage sind. Ohne die Versorgung der Volkswirtschaft mit ausreichenden Bankdienstleistungen wird die Rezession noch härter."

Noch laufen Verhandlungen mit der CDU, ob Seehofer nicht doch einen Termin für eine Rede auf dem Parteitag bekommt, dann eben am Montag und nicht, wie ursprünglich vorgesehen, am Dienstag. Vor allem Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber drängt auf einen Auftritt Seehofers. Sollte es nicht klappen, wird wohl CSU-Generalsekretär Karl-Theodor zu Guttenberg in die Bütt gehen. Aber auch er wird sich nicht in Nettigkeiten ergehen. Sondern die massive Verstimmung der CSU über Angela Merkels Wirtschaftskurs zum Ausdruck bringen. Wann endlich senkt die Regierung die Steuern? Was ist mit der Wiedereinführung der alten Pendlerpauschale? Ist das Konjunkturpaket nicht kleingeistiger Murks? Kann die Kanzlerin die Krise mit ihrer Zögerlichkeit überhaupt meistern?

Beruhigungspille Leitantrag

Fragen, die sich nicht nur Funktionäre der CSU stellen, sondern Politiker des gesamten Wirtschaftsflügels der Union. Merkel hat deshalb versucht, den Streit im Vorfeld des Parteitags zu entschärfen. Ein Mittel war die Umarbeitung des CDU-Leitantrags, der jetzt alles und nichts verspricht. Der Antrag stellt Steuersenkungen in Aussicht, nennt aber keinen konkreten Termin. Der Antrag gibt einen ausgeglichenen Haushalt als Ziel aus, sagt aber nicht, woher das Geld in Zeiten der Wirtschaftskrise kommen soll. Der Antrag predigt das Bild des ehrbaren Kaufmannes, verrät aber nicht, wie mit jenen zu verfahren ist, die sich unehrenhaft verhalten. Und ein kleines Geschenk an "Arbeiterführer" Jürgen Rüttgers aus Nordrhein-Westfalen ist auch noch drin: Menschen, die ihr Leben lang Vollzeit gearbeitet haben, sollen eine Rente über dem Sozialhilfeniveau erhalten. Wann und wie viel - egal. Hauptsache Rüttgers, Chef des größten CDU-Landesverbandes, der diese Forderung vor Monaten erfolglos platzierte, ist ruhiggestellt.

Das Papier lässt Platz für alle. Nur nicht für die Wirtschaftsliberalen in der Union, deren Stimmung auf dem Nullpunkt ist. "Mit dem 1. Entwurf des Leitantrags war ich nicht zufrieden", sagt Josef Schlarmann, Chef der CDU-Mittelstandsvereinigung, zu stern.de. "Der 2. Entwurf war sehr gut und richtig, wurde aber im Laufe der Zeit sehr verwässert." Zum Beispiel entfiel alles, was "freier Markt", "Eigenverantwortung" oder "Risikobereitschaft" heißt. Stattdessen redet die CDU nun von "geordneten Märkten", von "Gerechtigkeit" und "Menschlichkeit". Das ist, bei aller Flexibilität des politischen Instrumentariums, das der Antrag garantiert, ein tiefer Einschnitt. 2005 ist Merkel als Radikalreformerin zu den Wahlen angetreten - und hätte die Wahlen beinahe versemmelt. Um die Macht zu erhalten, hat sich Merkel politisch gehäutet. "Sie ist die oberste Sozialdemokratin geworden, wenn man so will", sagt der Göttinger Politikwissenschaftler Peter Lösche.

Merz meldet sich zu Wort

Ihre Partei jedoch hat sich nicht gehäutet. Die Wirtschaftsliberalen sind noch da, sie wurden nur von Merkel entmachtet. Das prominenteste Opfer ist Friedrich Merz, der sich gewöhnlich bedeckt hält und für den nächsten Bundestag nicht mehr kandidieren will. Als er sich Anfang November überraschend in der Fraktion zu Wort meldete, wurde es sofort derart still, dass man hätte eine Stecknadel fallen hören können. Mit ruhiger Stimme zerpflückte er Merkels Konjunkturpaket. Steuerbefreiung für Neuwagenkäufer? Bessere Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen? Aufstockung des Programms zur Wärmedämmung von Häusern?

Alles viel zu klein gedacht, alles ohne großen Effekt, machte Merz deutlich. Stattdessen sei eine sofortige Steuerreform notwendig, die der sogenannten "kalten Progression" den Garaus macht. Die kalte Progression tritt ein, wenn Arbeitnehmer eine Lohnerhöhung bekommen, dadurch jedoch in eine höhere Steuerklasse rutschen und unterm Strich kaum etwas übrig behalten. Das müsse geändert werden, meinte Merz. Die Fraktion spendete begeistert Beifall, Merkel lächelte nicht. Später hielten ihr auch die Wirtschaftsweisen vor, das Konjunkturpaket sei "putzig", ein Sammelsurium von halbherzigen Maßnahmen. Selbst die EU drängte auf umfangreichere Eingriffe. Doch Merkel gab nicht nach.

Ministerpräsidenten bleiben still

Vorschläge, wie auf die Krise zu reagieren wäre, kursieren in der CDU reichlich. "Wir sollten überlegen, in jedem Ministerium pauschal drei Prozent des Etats einzusparen", sagt Michael Fuchs, Vorsitzender des CDU-Parlamentskreises Mittelstand, zu stern.de. "Das wären in etwa neun Milliarden Euro." Die Idee, den Bürger Steuerschecks in die Hand zu drücken, wie es zum Beispiel der Wirtschaftsweise Peter Bofinger fordert, hat in der Union ebenfalls Anhänger. Der Landesverband in Rheinland-Pfalz will die Grundfreibeträge erhöhen, gleiches fordert Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU).

Aber wer wäre stark genug, seine Vorstellungen auch gegen Merkel durchzusetzen? Günther Oettinger, Ministerpräsident in Baden-Württemberg, hängt sich nicht aus dem Fenster. Roland Koch muss erstmal seine Position in Hessen absichern, Christian Wulff aus Niedersachsen will kein Alphatier sein. Beide haben sich obendrein bereits auf Merkels Kurs verpflichtet: vorerst keine Steuersenkungen, lieber eine Politik der kleinen Schritte. Auch wenn die Rezession in Siebenmeilenstiefeln voranschreitet. Die Wirtschaftsleistung könnte 2009 empfindlich schrumpfen, die Zahl der Arbeitslosen könnte nach OECD-Berechnungen um 700.000 steigen.

Abwasserkanal für die CSU

Der einzige Gegner, der Merkel wirklich gefährlich werden könnte, ist die CSU. Vergangenen Montag speiste die CSU-Landesgruppe im Kanzleramt. Es gab "Steirisches Backhendl", Wirtschaftsminister Michael Glos saß direkt neben der Kanzlerin. Glos beschwerte sich darüber, dass es kein Bier gab, redete aber sonst kaum ein Wort mit Merkel. Auch er fühlt sich von ihr politisch an die Wand gedrückt, das soll sich ändern, deshalb lässt er sich neuerdings von Friedrich Merz beraten. Dafür wurde Landesgruppen-Chef Peter Ramsauer umso lauter. Schimpfte, dass sich Merkel in "apokalyptischen Äußerungen" über die Wirtschaftslage einlasse. Schimpfte, dass die CDU jetzt auch Steuererleichterungen in Aussicht stelle, im bayerischen Wahlkampf diese Forderung der CSU jedoch ins Leere laufen ließ. Insgesamt 16 Wortbeiträge der CSU-Landesgruppe zählten die Teilnehmer. Die meisten waren nicht freundlich.

Doch Merkel wäre nicht Merkel, wenn sie nicht auch für diese Wut bereits einen Abwasserkanal gegraben hätte. Noch in der ersten Januarwoche 2009 will sie die wirtschaftliche Lage wieder begutachten und gegebenenfalls neue Maßnahmen verabreden. Ringt sie sich dann zu Steuersenkungen durch, kann die CSU auf ihrer Frühjahrstagung in Wildbad Kreuth behaupten: Wir haben's ja schon immer gesagt.

Von L. Kinkel, T. Rink, H. P. Schütz
 
 
KOMMENTARE (10 von 12)
 
n8g8 (30.11.2008, 23:24 Uhr)
@nsotradamus
"Die Politik der kleinen Schritte" wird medial als die ultima-ratio gepriesen. *gesteuert*
Bitter für das Land ist, dass aus wahltaktischen Gründen die CDU/CSU/SPD-ReGIERung vor der BT-Wahl keine "Wohltaten" mehr fürs einfache Volk treffen. Die geben doch seit 15 Jahren nichts auf den Binnenmarkt und setzen allein auf den Export. Und von diesem/ihrem kuscheligen Sofa-Kisschen wird man die für die Krise Verantwortlichen nur runter bekommen, wenn man sie kräftig tritt und SO an ihren demokratischen Auftrag erinnert, den sie gegenüber den BÜRGERN zu erfüllen haben.
Nostradamus (30.11.2008, 18:32 Uhr)
@knilch59: Richtig
Merkel hat entschieden nicht zu handeln. Frau Merkel ist zwar in Sachen Wirtschaftspolitik und in vielem ahnungslos aber sie ist im Sinne der Fähigkeit logisch zu denken nicht doof.
Sie nutzt die ihr bekannten Fakten und bastelt sich daraus ein Weltbild, das leider vollkommen falsch ist und letztendlich auf ähnlichen Fehlinformationen basiert an denen schon viele Führer gescheitert sind. Sowas nennt man Patjomkinsche Dörfer und diese werden ihr in Massen von ihren Beratern gebaut. Das gepaart mit dem nicht vorhandenen Sachverstand gibt eine explosive Mischung.
Aus meiner Sicht hatte Merkel an dem Tag verloren als sie öffentlich die Ungerechtigkeit der Prozentrechnung anprangerte. Der Tatsache, dass sie das wirklich glaubt ist die neue Krankenversicherung geschuldet, die unsolidarischer denn je sein wird, da jeder einen festen Betrag einzahlt und eben nicht mehr starke Schultern mehr tragen, was in Deutschland auf Grund der Obergrenzen in Form von Beitragsbemessungsgrenzen ohnehin nie der Fall war.
Witzig fand ich auch, dass Frau Merkel glaubt, dass das Medium zur Übertragung von elektromagnetischen Wellen die Luft sei, das vor IT Spezialisten äußert und keiner in gellendes Lachen ausbrach. Ihr opportunistischen Schleimbeutel.
Merkel kann es nicht aber es ist auch keine Alternative in Sicht. Es sei denn innerhalb der CDU steigt der Phoenix aus der Asche in Form von z.B. Friedrich Merz.
Da die CDU eine Partei ist, die der Stern als "Kanzlerwahlverein" benennt in der die Genossen dem Vorsitzenden des Staatsrates nicht widersprechen wird es dazu wohl erst dann kommen, wenn, wie man auf deutsch sagt, "Die Scheisse bis unters Dach steht".
Letztendlich bestünde ein Teil der Lösung des Problems darin alte Zöpfe abzuschneiden. Dazu müßte Merkel aber das Motto "Dessen Brot ich fress, dessen Lied ich sing" verlassen.
Ich behaupte, dass die Situation eben so verfahren ist, dass dies nur in einer sehr schmerzlichen Veränderung aufgelöst werden kann.
Die etablierten Parteien sind arg lädiert und verschlissen, der Bürger orientierungslos.
Merkel sagte vor ihrem Amtsantritt, dass die Demokratie vor einer Bewährungsprobe stehen würde und sich das Ende dieser Gesellschaft abzeichnet.
Selbst erfüllende Prophezeiung an der sie nach Kräften selbst arbeitet und der "Blödelmichel" sie auch gewähren lässt?
Die Ursachen für das sich anbahnende Desaster sind 30 Jahre alt und extrem komplex. Auf die einfach Formel die Steuern zu senken kann man diese dann bringen, wenn man die Ursachen für den Klimawandel auf die einfache Formel CO2 bringen kann.
Steuern und Abgabenlast sind sicher ein Thema, das aber auch bedingt ist durch Scheinbeschäftigung, Filz und Vetternwirtschaft.
So einfach lösbar sind 30 Jahre falsche Politik in den Bereichen Familien-, Bildungs-, Sozial-, Wirtschafts- und Steuerpolitik nicht.
30 Jahre wurde alles falsch gemacht was falsch gemacht werden konnte und nun kommt die Quittung unaufhaltsam.
Merkels Vorgehen ist aber auch nicht wirklich verkehrt. Man kann allenfalls das Eintreten der Katastrophe hinauszögern aber verhindern kann man sie in einer verfilzten Demokratie nicht.
Was man dafür bräuchte wäre einen Bundeskanzler, der unangefochten und mit ethisch moralisch ehrenwerten Zielen an einer gerechten und zukunftsorientierten Republik arbeiten will. Wo aber findet sich dieser "weiße Ritter"?
Friedrich Merz jedenfalls war allenfalls als "Weißer Ritter" im Karneval brauchbar und Angela Merkel gibt eher den "Ritter von der traurigen Gestalt".
Für Deutschland und die Deutschen ist das was sie macht bzw. was sie nicht macht eine Katastrophe.
johnniedeamonic (30.11.2008, 18:28 Uhr)
um es mal
in der sprache unseres LAndes zu sagen ich finde das "doppelplus gut"
;)
warumdennnicht (30.11.2008, 18:25 Uhr)
Die Parteien ...
und damit meine ich ausnahmslos alle Parteien, hängen wie Junkies an den Finanzspritzen derer, die in Wirklichkeit in Deutschland das Sagen haben. Und darum brauchen alle Parteien Vorsitzende und so genannte Vordenker, die das einfache Parteivolk samt Wahlvolk mit Tricks und Doppelzüngigkeit hinhalten und verar...en.
Früher nannte man solche Menschen Gaukler. Also sind Frau Merkel und ihr Regierungsapparate nur eine Gauklertruppe, die an den Fäden der Parteispenden-Spendenden hängen und das zu tun haben, was ihnen geflüstert wird.
Heute bezeichnet man solche Truppen Außendienst, den Außendienst der Parteispenden-Spender. Frau Merkel ist die Führerin eines penetranten Außendienstes und die Parteien sind ihre Drückerkolonnen.
Welchen Scherbenhaufen solche Drückerkolonnen hinterlassen, dürfte vielen klar sein.
universal1909 (30.11.2008, 17:21 Uhr)
Zur Untermauerung meiner These, dass..
.. Sie (die Kanzlerin) es nicht kann, ist der folgender Link (Financial Times Deutschland) empfehlenswert:
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Angela-Merkel-Kanzlerin-der-kleinen-Schritte/444944.html
universal1909 (30.11.2008, 16:53 Uhr)
Ich bleibe dabei, Sie kann..
... es nicht und wird in der derzeitigen KRISE versagen. Aber Konkurrenz aus den eigenen Reihen hat sie nicht zu befürchten, die angeblichen "Revoluzer" sind doch alles Waschlappen. Kann mir nicht vorstellen, dass Pofalla (haha), Wulf, Koch, Müller-Saarland den Mut haben, sich gegen die Kanzlerin stellen zu wollen.
hellwachabsolut (30.11.2008, 16:39 Uhr)
gute Analyse
zu knilch_59,
Das stimme ich zu, was hier geschrieben worden ist.
Abwählen von Frau Merkel wäre in der Tat keine schlechte Idee. Aber was ist die Alternative zu Frau Merkel? Der Steinmeier?
da muss ich sagen, Orginal ist immer besser als die Kopie und dabei bleibe ich.
SirExekutive (30.11.2008, 16:38 Uhr)
antidemokratisches parteigeplänkel
ist nichts neues in diesem lande.. ganz im gegenteil das ganze hat system un lenkt schön von den tatsächlichen handlungen ab, welche von jenen durchgeführt werden, die hinter den parteien stehen...
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das besonders die cdu nur noch ein instrument der wirtschafstelite ist, und die parteideppen nur den anschein einer volksvertetenen partei vorspielen, ist auch nichts neues...
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das theaterspiel deutsche demokratie wird auch weiterhin genutzt um antidemokratische handlungen irgendwie zu kaschieren...
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das dumme ist, das es immer noch zu wenige begriffen haben, das die parteien keine volksvertreterorgane sind, sondern nur blendwerkzeuge..
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seit jahren wird strukturierte politik betrieben.. alles was dem system dient und die demokratie stück für stück elemeniert, wird beinahe widerstandlos umgesetzt.. nur wenn das gift dann mal in der dosierung doch zu stark ist, regt sich widerstand... so geschehen beim BKA-gesetz
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merkel ist nach wie vor die gallionsfigur des volkshochverrates und man muss kein phrophet sein, um zu wissen das diese herrn welche sich heute noch wie die götter aufführen, schon sehr bald stürzen werden.. noch sind sie aber selber viel zu sehr verblendet um das zu kapieren.. also sind sie auch weiterhin noch willike antidemokratische werkzeuge, welche die interessen für die der elite austauschen..
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fraktionszwang ist diktatur.. durch dem fraktionszwang werden abgeordnete und mandatsträger gleichgeschaltet... und jener fraktionszwang ist es, welcher von den hinterparteilichen kräften kanalisiert wird...
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fraktionszwang ist abgrundtief antidemokratisch und jede partei welche als instrument gedient hat und immer noch dient, wird für ihren verrat am ganzen lande noch die quittungen bekommen..
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noch wird versucht eine heile welt vorzuspielen.. doch diese heile welt zerbricht mit jedentag um ein großes stück mehr..
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das gute für uns ist das dieses zerbrechen die geschwindigkeit der systematischen faschisierung des deustchen staates überholt hat... so das die menschen bereits vor "dringen" benötigten neuen notstandsgesetzen in form von bundeswehr im inneren vor dem bundestag stehen werden.
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von daher appelier ich an die hoffentlich noch restlich verbliebene vernuf in den einzelnen systemorganen wie z.b. dem verfassungsschutz, dem bka, die bundeswehr und auch den bnd sich genau zu überlegen auf welcher seite sie stehen...
Klaus_P (30.11.2008, 16:12 Uhr)
Nich anders zu erwarten
die Liste der unfähigen "Politiker" in dieser Regierung ist lang, Merkel, Schmidt, Glos, Schäuble, ... was soll man denn von solchen Leuten auch erwarten? Deutschland gute Nacht...
knilch_59 (30.11.2008, 15:47 Uhr)
Die Frau ist gut!
gut für sich,
gut für die CDU,
aber nicht gut für Deutschland. Ihr wird Zögern unterstellt – das ist falsch! Sie hat beschlossen, jetzt nicht zu handeln. Und dafür gibt es gute Gründe:
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Die Auswirkungen der Krise werden kommen – sehr heftig. Und sie weiß, dass sich das durch Regierungshandeln zwar abmildern, aber keinesfalls vermeiden lässt. Man würde also jetzt Milliarden ausgeben und sich trotzdem miese Gefühle, statt Aufschwung, Zuversicht und Dankbarkeit kaufen.
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Da ist es doch besser, erst die Misere voll ausbrechen zu lassen und dann zu handeln. Wenn es ganz finster aussieht, wird jedes Lichtlein zum brennenden Busch.
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Das weiß sie, das weiß auch der Stern:
„Noch in der ersten Januarwoche 2009 will sie die wirtschaftliche Lage wieder begutachten und gegebenenfalls neue Maßnahmen verabreden“ – naja, auch noch nicht gleich, aber so bekommt ihr Nichthandeln Methode, Sinn und Ziel:
Gut für Merkel,
gut für die CDU,
aber katastrophal für Deutschland!
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