3. Dezember 2007, 10:51 Uhr

Merkel skizziert die Mitte

Der CDU-Parteitag in Hannover hat mit einem ersten Höhepunkt begonnen: In einer rund 70-minütigen Grundsatzrede hat CDU-Chefin Angela Merkel die "Politik der Mitte" definiert. Im stern.de-Ticker lesen Sie, was Merkel zu Manager-Gehältern, zur SPD und zur Integrationspolitik gesagt hat.

Warnt vor einem Zerbrechen des sozialen Kitts: CDU-Chefin Angela Merkel auf dem Parteitag in Hannover©

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Montag, 12.40 Uhr, Merkel beendet ihre Rede. Der Applaus dauert länger als sieben Minuten.

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Montag, 12.37 Uhr, Merkel fasst noch einmal alles zusammen

Sie rühmt noch einmal den "Kurs der Mitte". Es sei wahrlich nicht egal, wer das Land regiere, sondern nur ein Kurs der Mitte sei verantwortungsvoll. Mit diesem Programm könnten auch die anstehenden Wahlen in Niedersachsen, Hessen und Hamurg gewonnen werden.

"Die Mitte sind wir. Zum Wohle unseres Vaterlandes".

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Montag, 12.27 Uhr, Merkel zur Außenpolitik

"Politik der Mitte in der internationalen Politik bedeutet vor allem eines: Augenmaß."

"Die Trennung von Innen- und Außenpolitik ist überholt und provinziell."

Daraus folgert sie, dass man auch mit innenpolitischen Mitteln internationale Sicherheit schaffen müsse. "Deshalb brauchen wir eine Terrordatei."

Merkel nimmt Innenminister Wolfgang Schäuble indirekt in Schutz, indem sie jene rügt, die von einem Überwachungsstaat reden.

Bündnispolitik bedeute nicht "Wandel durch Anbiederung", sondern "Wandel durch Annäherung."

Und dann watscht Merkel die SPD ab: Willy Brandt, sagt sie, hätte den Kopf geschüttelt, wenn er die Debatte darüber gehört hätte, ob man Menschenrechte offen oder still durchsetzen solle. Damit rügt Merkel, ohne ihn zu nennen, ihren Außenminister Frank-Walter Steinmeier und dessen SPD. Beide hatten sich kritisch dazu geäußert, dass sie trotz Kritik der Chinesen den Dalai Lama empfangen hatte.

Merkel fragt rhetorisch, weshalb die Außenpolitik ihrer Regierung erfolgreicher sei als die Außenpolitik der Vorgängerregierung. "Wir verhalten uns seriös", antwortet sie sich selbst - und nennt die transatlantische Partnerschaft, die Russland-Politik und die EU-Politik als Beispiele.

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Montag, 12.16 Uhr, Merkel zur Integrationspolitik

"Deutschland ist Integrationsland", sagt sie. Aber das dürfe keine Einbahnstraße sein. Zuwanderer müssten sich auch der hiesigen Leitkultur anpassen. "Moscheekuppeln dürfen nicht demonstrativ höher gebaut werden als Kirchtürme", sagt Merkel. Zudem seien ausreichende Deutschkenntnisse die Voraussetzung für Schulbesuche in Deutschland.

"Die Familie steht wie kein Lebensbereich für die Dinge, die immer gültig sind." Politische Bevormundung habe in der Familie nichts zu suchen, sagt Merkel. Deshalb müssten Eltern eine echte Wahl haben zu entscheiden, ob nun jemand bei den Kindern zu Hause bleibe - und wer das sei. Damit verdeutlicht Merkel, ohne das Wort in den Mund zu nehmen, dass das von der CSU geforderte Betreuungsgeld nicht vom Tisch ist.

Die Frage nach der Laufzeit der Atomkraftwerke in Deutschland, so Merkel, bleibe eine aktuelle Frage.

Klimapolitik: Es gehe darum, Anreize für das Energiesparen zu schaffen, ohne jedoch die Menschen zu gängeln. Andererseits, so Merkel, könne es nicht sein, dass Deutschland die Vorreiterrolle in Europa übernehme - ohne dass sich die anderen EU-Staaten um das gleiche Ziel bemühen würden.

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Montag, 12.06 Uhr, Merkel zur SPD und zur Bildungspolitik

Merkel rügt, dass die SPD den Begriff des Sozialismus wieder in ihr Parteiprogramm aufgenommen hat. "Wir wollen nie wieder Sozialismus", sagt sie. "Der Sozialismus endet totalitär." Der Begriff des demokratischen Sozialismus sei ein Widerspruch in sich.

Merkel geht auf Bildungspolitik ein. "Bildung muss wieder zu einem Aufstiegsversprechen werden", sagt sie. Deshalb müssten Förderprogramme flexibler gestaltet werden, in enger Zusammenarbeit von Bund und Ländern. Dieses Projekt dürfe nicht in föderalen Zuständigkeitsstreitereien untergehen.

Merkel macht sich stark für die Freiheit der Forschung - auch in umstrittenen Feldern wie etwa der nuklearen Technik. Nur so könne Innovation gefördert werden. Dennoch: Es gebe Grenzen der Innovation: Die Würde des Menschen. "Nützlichkeitsdenken dürfen wir nie über den Schutz des menschlichen Lebens stellen. Niemals. Deshalb ist Klonen für uns ein Tabu."

Merkel spricht sich für eine Regelung gegen Spätabtreibungen aus.

Merkel spricht sich gegen aktive Sterbehilfe aus. "Das ist mit dem Grundgesetz nicht vereinbar."

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Montag, 11.45 Uhr, Merkel äußert sich zum Mindestlohn

Zur Kreditkrise: Merkel fordert einen internationalen Ordnungsrahmen für Finanzgeschäfte.

Zum Mindestlohn: Merkel lehnt "sittenwidrige Löhne" ab, spricht sich aber auch gegen einen flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn aus. Sie lobt die Einigung der großen Koalition bei der Bezahlung der Briefzusteller, pocht aber darauf, dass das Modell, in bestimmten Branchen einen Mindestlohn einzuführen, eine Alternative zu einem gesetzlichen Mindestlohn sei, kein Schritt dorthin.

Zur Rente: "Die Rente mit 70 ist mit uns nicht zu machen. Die Menschen haben ein Recht auf Verläßlichkeit."

Die Politik verspreche nicht, alle Risiken des Lebens abschaffen zu können, sondern sie verspreche, dass Vorsorge getroffen werde.

Merkel attackiert SPD: "Wer notwendige Erneuerungen zurückdreht, der gewinnt gar nichts, der verliert alles, insbesondere Vertrauen. Das ist mit uns nicht zu machen."

Merkel sagt, die Union halte an dem Ziel einer teilweise kapitalgedeckten Finanzierung von Pflege- und Krankenversicherung fest.

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Montag, 11.29 Uhr

CDU-Chefin Angela Merkel spricht zu den Delegierten.

"Es gibt allen Grund zu Zuversicht in Deutschland." Bei der Beschäftigung gehe es bergauf.

"Deutschland befindet sich im Aufschwung. Und der Aufschwung kommt bei immer mehr Menschen an."

Die Menschen sollen 2009 sagen können, dass es ihnen 2009 besser gehe als 2007.

Merkel konzentriert sich auf das Grundsatzprogramm. "Es wird weit in die Zukunft hineinweisen." Es, das Programm, folge einem Credo: "Wir verändern, was uns belastet, und wir bewahren, was uns stark macht."

Merkel lobt die Vorzüge der Globalisierung, der Veränderung - stellt ihr aber bleibende Werte gegenüber. Die Menschenwürde, Aufstiegschancen, Raum für gelebte Solidarität.

"Politik der Mitte bedeutet, dass man das Ganze sieht."

Zu Managergehältern: "Wer viel für sein Unternehmen und seine Mitarbeiter tut, der soll auch gut bezahlt werden. Was ich aber überhaupt nicht verstehe: Warum wird mit Geld überschüttet, wer auf ganzer Linie versagt hat." Fantasieabfindungen, so Merkel, würden das Vertrauen in das soziale Gleichgewicht des Landes untergraben.

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Montag, 11.20 Uhr

Der Oberbürgermeister Hannovers grüßt die Delegierten.

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Montag, 11.05 Uhr

Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff spricht ein Grußwort. In Niedersachsen wird Anfang 2008 gewählt.

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Montag, 10.00 Uhr

Der 21. Bundesparteitag der CDU hat am Montag in Hannover begonnen. Unter dem Motto "Die Mitte" wollen sich die Christdemokraten bis Dienstag scharf vom Koalitionspartner SPD abgrenzen. Dazu soll ein Leitantrag des Bundesvorstands verabschiedet werden, der Forderungen der Sozialdemokraten zurückweist und sich grundsätzlich gegen Mindestlöhne ausspricht. Darüber hinaus stimmen die 1.001 Delegierten über das neue Grundsatzprogramm der Partei ab. Im Mittelpunkt des ersten Veranstaltungstages steht weiterhin die Verabschiedung des nunmehr dritten Grundsatzprogramms der Partei. Es löst das bisherige, 13 Jahre alte Programm ab und beinhaltet in der Präambel einen Gottesbezug und das Bekenntnis zu den Grundwerten Freiheit, Solidarität und Gerechtigkeit. Außerdem fordert es unter anderem die Wahlfreiheit für Eltern ein, verbunden mit einem massiven Ausbau der Krippenplätze und der Einführung eines Betreuungsgeldes. Eines der Streitthemen dürfte ein Beitritt der Türkei zur Europäischen Union werden. Die CDU will im Grundsatzprogramm eine "privilegierte Partnerschaft" festschreiben. Auch bei der Bildung zeichnet sich eine kontroverse Debatte über die Einführung eines Zentralabiturs ab. Vorläufig vom Tisch scheint hingegen eine Entscheidung zu einer Flugticketabgabe, wie sie die CDU Baden-Württemberg fordert.

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AP/DPA/Reuters
 
 
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KOMMENTARE (10 von 11)
 
RosaRoth (03.12.2007, 15:51 Uhr)
Demontage unsere Demokratie geht weiter
Demonstrationsverbot, Streikverbot, Minijobs, Ein-Euro-Jobs, Ende des Kündigungsschutzes und Kombilöhne in Zusammenarbeit mit Leiharbeiterfirmen sind die CDU-Resultate und massive Eingriffe in die Tarifautonomie.
Dazu kommt der Bundeswehreinsatz im Inneren und Gebäudeschutz- also gegen die eigene Bevölkerung mit noch mehr Überwachungsgesetze gepaar mit einem gelockertem Kündigungsschutz, damit kritische Individuen schnellsten ohne Arbeit dastehen.
Da frage ich: Wer in unserer Parteienlandschaft, wirklich Hand an unsere Demokratie legt und vom Verfassungsschutz unter Beobachtung gestellt werden sollte.
Louyi (03.12.2007, 15:02 Uhr)
Merkels Aufschwung -für wen eigentlich ?
Aha- Merkel/die CDU ist also die Mitte und der Aufschwung ist für alle !? Ja von wo ab tatsächlich gemessen ist die Mitte und wo ist der Aufschwung ?
So ist das leider immer in Deutschland. Der/diejenigen Parteien (zuzüglich Lobbyisten und Wirtschaftsbosse) die gerade entweder politisch (die Mitte definieren) oder wirtschaftlich (auf dem Kapital /Börsenmarkt)das Sagen haben, finden immer eine Bestätigung für ihre positiven, geschönten Aussagen und Auswirkungen. (Fantasy –Aufschwung).
Aufschwung bei Porsche, BMW, dem Maschinenbau, bei div. großen Exportkonzernen. Bei ein paar anderen Börsen notierten, florierenden Großkonzernen und Unternehmen, die sich selbst aus dem Hut des Aufschwungs zaubern können.
Vorher noch zigtausend Personal-Enlassungen, die u.u.sowieso nur vorgeschoben wurden, um noch einen größeren Reibach zu machen. Merkel meint also mit Aufschwung die Supergewinne von Mercedes, von Porsche (das feine Vorzeige -Unternehmen mit den Spitzeningenieuren, den Spritfressenden, dekadenten, 200 –300 PS Autobahnrasenden Protzautos - statt 2-3 Liter Autos, zu erschwinglichen Preisen zu bauen ? Man gönnt sich ja sonst nichts.
Es gibt noch in paar andere - ohne nachhaltige, faire Personalpolitik,die qualifizierten Mitarbeiter vorne hinausgeschmissen, hinten wieder andere zu Dumping-Bedingungen wieder eingestellt. In vielen Branchen werden Hungerlöhne bezahlt und die Politik streitet wegen Mindestlöhne und deren vermeintlichen nachteiligen Auswirkungen auf die Arbeitsplätze in Deutschland. Obwohl alle anderen EU Länder schon damit beste Erfahrungen machen, sind unsere Politiker und Wirtschaftsexperten immer gescheiter –behaupten natürlich das Gegenteil. Wundern sich aber gleichzeitig, dass in Deutschland trotz „geringerer“ Arbeitslosigkeit (immer mehr künstlich herausgerechnet) der angebliche Aufschwung beim Otto Normalverdiener nicht ankommt.
Sogar den Medien fällt dies plötzlich auf, wo sonst immer nur mit angeblichen Neiddebatten
von den wirklichen Problemen der kleinen Leute abgelenkt wird.
Positive Märchen erzählen kann man ja mal probieren –siehe Merkel/CDU/SPD. Wers glaubt.
Woher soll denn der Aufschwung für den kleinen Mann kommen?
Von 1 Euro Jobs, 400 Euro Jobs, Teilzeitarbeit, befristete Arbeitsverträge, Gratis Arbeit ? Seit zig Jahren keinen Euro mehr in der Tasche, doch eher bei den Großunternehmen gelandet. In div. Deinstleistungsbranchen und im Lebensmitteleinzelhandel hat man 2007 nicht einmal einen Tarif-Vertragsabschluss zustande gebracht. Viele Unternehmen (z.B. die großen Disconter über 100000 Beschäftigte), beuten mit Sozial und Lohndumping zu Bedingungen (flexibelst bald rund um die Uhr siehe aktuelle Infos)ihre Mitarbeiter aus, lassen gar Überstunden umsonst arbeiten. In vielen anderen Dienstleistungs-Branchen kann man ebenfalls vom Einkommen (sogar in Vollzeit) gerade maximal überleben aber nicht mehr leben. (jeder 5./6. Haushalt in Deutschland ist am Existenzminimum- leben auf Pump. Kinderarmut nimmt weiter zu.
Und der deutsche Michel scheint nichts mehr zu kapieren. Wundert sich noch über die GDL –Bahn-Lohnforderungen und deren Streik. Und div. Manager jammern –verdienen unverschämt 15- 80 Mill. Euro im Jahr. Regen sich auf wenn Arbeiter ein faires Einkommen mit Streiks einfordern, es mal richtig gespürt wird an der richtigen Schnittstelle. Alle anderen Arbeitnehmer sollten das Gleiche machen. Es wäre höchste Zeit; dann würden die Politiker und Euro -Milliardenzählenden Wirtschafts-Bosse endlich aufwachen,statt den fiktiven Aufschwung weismachen.
Warum sind die Menschen in Deutschland scheinbar nicht( mehr) in der Lage mal richtig gemeinsam auf die Straße zu gehen ? Das „Preakariat“ nimmt immer mehr zu –bis es „überläuft“ –vorerst leider in den vielen einzelnen Familien- da merkts ja Keiner. Armes Deutschland. Nennt man das Aufschwung ??
whismerh2 (03.12.2007, 14:24 Uhr)
Kann mich nur
meinen Vorrednern anschließen.
Der soganannte Aufschwung geht an
dem Mittelstand der Bevölkerung
grußlos vorbei.
Alles wird täglich teurer und jeden
Tag eine neue bekloppte Vorschrift
und Verordnungen erfunden.
Kreiert von Selbstdarstellern und volksfremden Abkasierer.
Die Industrie bekommt weiter Steuer-
geschenke gepaart mit Subventionen
um dann wieder Leute entlassen zu kömnnen ( z.B. Müller Milch )
Ich habe nicht einmal dieses Jahr gehöhrt das der Haushalt besser
darsteht, aufgrund dessen, das man
mal gespart hat oder vernünftig gewirtschaftet hat .Nein Mehreinnahmen die größtensteils das Volk zu zahlen hatte.Nächstes Jahr wird die Abkasiererei weitergehen und
in div Vorständen wird man sich überlegen müssen ob man zum ficken lieber auf die Fidschis oder nach Hawei fliegt.
Toller Aufschwung
Salzsteuer (03.12.2007, 13:43 Uhr)
Einfach nur...
... zum kotzen. Leeres Geschwafel, nichtssagender geht es nicht.
Die Rente mit 70 (ganz neuer Aspekt), ist mit uns nicht zu machen. Sehr schön, aber wer wagt das zu fordern außer vielleicht einigen Hardlinern in der CDU.
Frau Merkel, wie wär`s mit einem Vorschlag wovon die Menschen von ihrem 55. bis zum Renteneintritt leben sollen!
Einen geseztlichen Mindestlohn für alle, wie es unsere Nachbarn seit vielen Jahren erfolgreich praktizieren ist mit dieser Partei nicht zu machen.
Schade das die Ochsen hierzulande ihren Metzger wählen.
bernie-abg (03.12.2007, 12:58 Uhr)
Merkel sagt:" Die Mitte sind wir!",...
...auf dem CDU-Parteitag, demnach ist nach ihrer Definition die "Mitte" im Bereich 100.000€+ mtl. Einkommen angesiedelt, und genauso ist auch ihre Politik.
zeitwissen (03.12.2007, 12:30 Uhr)
Der 'gespürte Aufschwung'
Zweifelt diese Damen etwa an unserer Intelligenz? Seit Kohl treiben und gängeln uns alle Politiker in den Untergang! Es ist zum erbrechen, wie frech sie uns und die kommenden Generationen bestehlen und belügen.
Ich bete zum Universum, daß sie nicht davonkommen. Schade, daß wir nicht in einer Demokratie leben.
erichmonika (03.12.2007, 12:08 Uhr)
Das nützt ihr auch nichts
Das sie plötzlich die Abfindungen kritisiert soll wohl noch eine bischen "soziales" anhaften lassen. Aber ihre "Parteifreunde" haben Wulf und Koch haben sie schon in den Kapitalturm eingemauert. Das sollten alle wissen, die für die CDU stimmen wollen. Nix ist es mit dem Aufschwung für das Volk.
bernie-abg (03.12.2007, 12:06 Uhr)
Merkel macht nahtlos...
...da weiter, wo Kohl aufgehört hat,
nämlich in Wolkenkuckucksheim.
Die Schröderzeit lasse ich mal großzügig außen vor. Der machte zwar auch nichts anderes als der Kohl, war aber realitätsbezogener im Hinblick auf sein eigenes monetäres Fortkommen beim "lupenreinen Demokraten".
Louyi (03.12.2007, 12:03 Uhr)
Merkels gespürter Aufschwung
natürlich - mmer positiv denken.
Diejenigen wie Merkel und Co. in ihrer Position schauen halt nur vorwärts und nie zurück. Nur leider
ist da das Volk. Wahrscheinlich
vor lauter positive Märchenerzähler
der Unternehmer,Wirtschaftslobbyisten
Pofallas und Co. nicht mehr gemerkt, dass dieses nicht mehr hinterherkommt. Quasi 90 % auf der Strecke bleibt, beim Aufschwung für ca.10 % bei denen es schon immer Aufschwung gab.
Malt (03.12.2007, 11:54 Uhr)
Tja...
...was nützt der schönste Wirtschaftsaufschwung, wenn die Sahne (Gewinne) oben abgeschöpft werden und die bittere Molke (Kosten) nach unten durchsickern. Aufschwung schön und gut, aber wenn nur die Konzerne und Politiker davon priofitieren, dann kann mir der auch gestohlen bleiben.
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