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Überraschend schnelles Urteil im Prozess gegen Dieter Althaus: Das Bezirksgericht Irdning hat den thüringischen Ministerpräsidenten wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von 33.000 Euro verurteilt. Althaus und seine Partei reagierten prompt.
Nach dem Rücktritt von Dieter Althaus scheint bei der Regierungsbildung in Thüringen wieder alles möglich zu sein. Nur kein linker Ministerpräsident. Sagt zumindestens der Sprecher der thüringischen SPD-Landesgruppe im Bundestag, Carsten Schneider.
Er kam nicht zur Gerichtsverhandlung , er kam nicht zum Parteitag. Aber er gab der "Bild"-Zeitung ein ausführliches Interview. Das hat Dieter Althaus Sympathien gekostet, auch unter seinen Parteifreunden.
Ein offizielle Stellungnahme gab es bisher zwar nicht, doch im Kabinett ist man sich offenbar einig: Dieter Althaus soll die CDU Thüringen trotz der Anklage gegen ihn in den Landtagswahlkampf führen. Wie groß seine Schuld am Tod der Skifahrerin Beata Christiandl ist, wird weniger diskutiert als die Frage, ob Althaus den Anforderungen der Politik noch gewachsen ist.
Der thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus kann nach Angaben seiner Ärzte in die Politik zurückkehren. Er könne vor der Sommerpause wieder politisch tätig werden, hieß es aus der Reha-Klinik in Allensbach, in der sich der 50-Jährige von seinem schweren Ski-Unfall erholt.
Noch wird nur darüber geflüstert. Aber in Thüringens CDU wachsen die Zweifel, ob sie im August wieder mit Ministerpräsident Dieter Althaus zur Landtagswahl antreten kann. Von seinem schweren Skiunfall erholt er sich nur sehr langsam.
Thüringens zurückgetretener Ministerpräsident will sein Amt vorerst geschäftsführend weiterführen. Seine Stellvertreterin Diezel rief daraufhin Sozialministerin Lieberknecht als Kandidatin für das Regierungsamt aus, falls eine CDU-SPD-Koalition gelingen sollte.
Der Rücktritt von Dieter Althaus als Ministerpräsident von Thüringen kam plötzlich. Noch nicht einmal der engere Führungskreis rund um den CDU-Landeschef war eingeweiht. Wie konnte es dazu kommen? Eine Rekonstruktion.
Der Rücktritt von Ministerpräsident Dieter Althaus ist ein Befreiungsschlag für seine Partei. Für die Thüringer CDU eröffnet sich plötzlich wieder eine Perspektive zum Machterhalt.
Das Schnellverfahren gegen Dieter Althaus ist auf Kritik gestoßen. Ein Sprecher der österreichischen Strafverteidiger sprach von einer "keineswegs üblichen Vorgehensweise". Die Thüringer CDU hält trotz Althaus' Verurteilung an ihrem Spitzenkandidaten für die Landtagswahl fest - obwohl er auch in Deutschland als vorbestraft gilt.
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