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1. März 2010, 21:28 Uhr

Merkel kündigt "digitale Strategie" an

Zum Start der Cebit gelobt die Bundesregierung Besserung in Sachen Hightech-Politik. Kanzlerin Angela Merkel will bis zum Sommer eine digitale Strategie erarbeiten lassen. Einen Internetminister wird es in ihrem Kabinett aber nicht geben.

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Auch sie hat der 3D-Hype erfasst: Kanzlerin Angela Merkel bei der Eröffnung der Cebit mit Spaniens Premier Jose Zapatero© Jochen Lübke/EPA

Die Bundesregierung will ihre IT-Politik künftig besser koordinieren. Bis zum Sommer solle eine digitale Strategie erarbeitet werden, kündigte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag zur Eröffnung der Hightech-Messe Cebit in Hannover an. Dabei setze die Politik auf eine enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, um die notwendigen Rahmenbedingungen zu setzen. Merkel forderte, Hochtechnologie müsse das "Aushängeschild" der deutschen Wirtschaft werden.

Forderungen aus der Wirtschaft nach einem Internetminister in der Bundesregierung lehnte sie jedoch ab. "Ich glaube nicht, dass die Wirksamkeit eines solchen IT-Minsters die Lösung ist", sagte sie. Die Zuständigkeit solle weiterhin bei Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) bleiben. Die Kanzlerin betonte, die Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) sei "einer der ganz wesentlichen Treiber der Globalisierung und auch des Fortschrittes". Sie kündigte an, Forschung künftig besser steuerlich fördern zu wollen, was auch der ITK-Branche deutlich zu Gute kommen werde. "Wir wissen, dass wir damit einen Wettbewerbsfaktor verbessern würden", sagte Merkel. Sie gestand ein, dass es "inzwischen zu einem Standortnachteil" geworden sei, dass Forschung in Deutschland im Gegensatz zu einigen Nachbarländern noch nicht in diesem Maße gefördert werde.

DPA
 
 
KOMMENTARE (2 von 2)
 
ganzbaf (02.03.2010, 08:40 Uhr)
Blind wie ein Maulwurf...

Schönes Bild ;-S
Passend zur Pastorentochter-Politk.
knilch_59 (01.03.2010, 23:43 Uhr)
Der nächste Erguss aus dem Phrasengenerator
Es merkelt wieder: Hohle Phrasen, mit der Mine der Bundes-Bedenkenträgerin vorgetragen.
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Noch ne Kommission, noch ein paar Pöstchen, ...
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Diese Frau ist Wahnsinn, die ultimative Machtmaschine als Symbiose von Kohl und Honecker.
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Und jetzt kommt noch das erfolgreiche Element aus den alten Monarchien dazu, mit den geheimen und besonderen Räten. Nur, dass die jetzt anders heißen!
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