. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
30. September 2007, 10:05 Uhr

Der Exorzismus der Gabriele Pauli

Beckstein wird Ministerpräsident, Huber ist Parteivorsitzender, Seehofer Partei-Vize. Die Männerriege ist versorgt. Frau Gabriele Pauli hingegen wurde brutal abgekanzelt. Das zeigt, dass die CSU ein Problem hat. Von Lutz Kinkel, München

Eine angeschlagene Gabreiele Pauli vorm Rednerpult des CSU-Parteitags© Peter Kneffel

Hastig verließ Gabriele Pauli den Parteitag. Keine Zeit mehr für Interviews, auch keine Lust dazu. Neben ihr ein Begleiter, im Tross zwei, drei Journalisten mit angeschalteten Aufnahmegeräten. Dann schlupfte sie durch die Drehtür - und weg war sie. Eine Frau, die zur Verliererin gemacht wurde. Von Männern, die ein Problem haben.

Die Niederlage, die Pauli auf dem CSU-Parteitag kassiert hatte, hätte größer nicht sein können. Sie verlor die Wahl zum Parteivorsitz, nur 24 Delegierte votierten für sie. Für den Parteivorstand war sie nicht mehr nominiert. Und ihre Anträge zum CSU-Grundsatzprogramm, mit denen sie das Familiensplitting und eine Perspektive für den EU-Beitritt der Türkei durchsetzen wollte, fielen durch. Sie konnte jeweils nur eine Stimme verbuchen - ihre eigene. Setzen, sechs, heißt das.

Männerriege zeigt Pauli die kalte Schulter

Doch die Entmachtung war nur ein Teil ihres Passionsweges. Der Umgang der CSU-Spitze mit ihr der andere. Sowohl der scheidende bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber als auch sein designierter Nachfolger Günther Beckstein, CSU-Generalsekretär Markus Söder und Partei-Vize Horst Seehofer sprachen in ihren Reden immer nur von zwei Kandidaten für den Parteivorsitz: Seehofer und Huber. Dass Pauli auch kandidierte, ignorierten sie. Und gaben der "schönen Landrätin" damit das Signal: Du zählst nicht. Du existierst für uns noch nicht mal.

Ohne Paulis Namen zu erwähnen, hackte die Männerriege dafür unisono auf ihren Vorschlag rum, die Ehe nach sieben Jahren erneut zu bestätigen. "Das ist nicht kinderfreundlich", knarrte Erwin Huber, der nach jeder Pointe merkwürdige, kleine Hüpfer machte. "Ich stehe klar zu Ehe und Familie", posaunte Seehofer, jener Mann also, der sich monatelang nicht entscheiden konnte, ob er lieber mit seiner Geliebten und dem gemeinsam Kind kuscheln oder daheim bei seiner Ehefrau bleiben will. Gleichwohl: Die Delegierten beklatschten auch Seehofers Phrasen. Und kanzelten so gleichzeitig Pauli ab.

Einen üblen Höhepunkt erreichte das Pauli-Bashing, als sie nach Becksteins Rede überraschend das Mikrofon ergriff und den designierten Ministerpräsidenten daran erinnerte, dass nicht nur sie Edmund Stoiber gestürzt habe. Sondern auch die Landtagsfraktion und Beckstein selbst. Nun aber solle nur sie die Verräterin sein - das sei nicht fair. Generalsekretär Söder hatte auf diesen Vorwurf eine klare Antwort: Er ließ Paulis Mikrophon abschalten. "Das ist nicht mehr meine Partei", stöhnte Pauli. Wechseln wolle sie aber auch nicht. "Nein, ich verlasse die CSU nicht. Mein Satz bezieht sich auf die in der ersten Reihe. Und nicht auf die, unter denen ich sitze." Mit der ersten Reihe waren die CSU-Granden gemeint. Mit den Sitznachbarn die Delegierten.

Allenfalls höfliches Klatschen

Aber Paulis Hoffnungen auf die Delegierten trogen. Immer wieder. Kurz nach Söders Stromsperre trat Pauli an, um ihre Bewerbung zum Parteivorsitz vorzutragen - obwohl ihr Gesicht verriet, dass sie schon hart angeschlagen war. "Ich habe den Reden entnommen, dass es zwei Kandidaten gibt und die Dritte im Bunde nicht wichtig ist", sagte sie stockend. Es ginge ihr aber auch gar nicht um ein Amt. Sondern um das freie Wort. Den Austausch mit der Basis. Und eine veränderte Familienpolitik. Mit 150 Euro Betreuungsgeld im Monat allein sei es nicht getan. "Wir müssen überlegen, wo die Probleme der Familien wirklich sind", sagte sie. Dogmen und vorgefertigte Vorstellungen hätten in der Familienpolitik keinen Platz. "Wir sollten das Leben der Menschen begleiten, nicht erschweren."

Pauli war zu diesem Zeitpunkt schon so geschwächt, dass ihr Zustand ihren Vortrag überlagerte. Sie wirkte unstrukturiert, versponnen, ihre Augen blickten ständig nach links oben zum Dach der Messehalle. Als würde sie von dort überirdischen Beistand erwarten. Doch von oben kam nichts. Von unten auch nicht. Allenfalls höfliches Klatschen bei ihrem Abgang. Die Strategie der Parteiführung, Pauli nicht direkt zu attackieren, sondern mit Missachtung zu strafen, war mit brutaler Konsequenz aufgegangen.

Allein Beckstein reichte ihr - nachdem er mit überwältigender Mehrheit zum Ministerpräsidenten nominiert wurde - einen kleinen Finger. Er lud Pauli zu einem persönlichen Gespräch ein. Und sagte, dass er sie mit seinen Äußerungen nicht persönlich herabsetzen wollte. Seine Äußerungen, vor dem Parteitag öffentlich kundgetan, bestanden darin, dass er Pauli empfohlen hatte, einen Psychiater aufzusuchen.

Testfall für CSU

Viele Beobachter meinen, dass Pauli vielleicht tatsächlich therapeutischen Beistand nötig habe. Nachdem sie sich mit ihrer Kritik an Stoiber in die Medien katapultiert hatte, vertänzelte sie sich mit erotischen Foto-Shootings und kuriosen Vorschlägen, wie jenem zur Sieben-Jahres-Ehe. Sie strapazierte ihre Rolle als schöne Rebellin und Freidenkerin so sehr, dass ihre politische Glaubwürdigkeit dramatisch litt. Offenbar gab es in ihrem Umfeld niemanden, der ihr geholfen hätte, ihre Eitelkeit gewinnbringender anzulegen.

Gleichwohl war ihr Auftreten auf diesem Parteitag ein Testfall für die CSU. Im Hinblick auf die Frage, wie sie mit ihren Kritikern an der Basis umgeht. Und im Hinblick auf die Frage, wie modern ihr Familienbild ist. Dass die monogame, lebenslange Ehe keine Selbstverständlichkeit ist, dürfte sich dank Seehofers Kapriolen auch in Bayern herumgesprochen haben. Wie mit den Menschen und den Familien zu verfahren ist, die von dieser Norm abweichen, konnte und wollte auf diesem Parteitag niemand beantworten. Was nicht sein darf, kann auch nicht sein. Das ist die religiös motivierte Fundi-Position der CSU am Anfang des 21. Jahrhunderts.

Neuer Führungsstil angekündigt

Zum innerparteilichen Gedankenaustausch waren immerhin ein paar schöne Worte zu hören. Sowohl Huber als auch Beckstein ließen durchblicken, dass sie den absolutistischen Führungsstil Stoibers nicht fortführen wollen. "Ich weiß, dass ich nicht der Allerhöchste bin, sondern dem Allerhöchsten verpflichtet bin", sagte Beckstein in seiner ureigenen Mischung aus Volkstümlichkeit und Ironie. Er setze auf "Mannschaftsgeist und Mannschaftsleistung". Huber versprach, den Austausch mit der Basis zu stärken, "auch, indem wir mehr Frauen einbeziehen."

Frauen wie Pauli überschreiten die Toleranzschwelle allerdings schon. Sie wurde auf dem Parteitag nicht integriert, sondern einem Exorzismus unterzogen. Auch die Unverheirateten, Alleinerziehenden, Schwulen und Lesben haben von den Christsozialen nichts zu erwarten. Um die vielbeschworene "Geschlossenheit" der Partei zu wahren, dürfen die Anderen nicht zum Ausdruck kommen.

Die CSU, so scheint es, hat ein Problem mit der Realität.

Und mit der Demokratie.

Von Lutz Kinkel, München
 
 
KOMMENTARE (10 von 33)
 
manndernichtdaist (02.10.2007, 12:41 Uhr)
hm...
... da hab ich wohl ein wenig zuviel "Bayern" verwendet... im Kontext mit Bayern. Bayern... übrigens.
-.-
manndernichtdaist (02.10.2007, 12:35 Uhr)
CSU wählen eben nur die Dummen
... und davon gibts bei uns in Bayern eben leider jede Menge. Ein schönes Beispiel: Als ich noch Abitur machte (laange ist es her) da gabs ein Medel in meiner Kollegstufe, die wurde just 18 und war somit wahlberechtigt. Auf die Frage welche Partei sie nun wähle antwortete sie: Die CSU, weil das mein Papa das auch wählt.
Sie ist übrigens jetzt Lehrerin und hat ihr Abitur per Spickzettel geschafft.
Die CSU kann es nur in Bayern geben, weil höchstwahrscheinlich kein Bundesland so ignorant mit der Politik umgeht wie Bayern. Wenn sich Bayern von Deutschland abspalten würde und ein König regieren würde, wäre es 90% auch recht. So ist das leider bei uns in Bayern.
G. Pauli hätte ich aber übrigens auch nicht gewählt....
Dirk_37 (02.10.2007, 11:33 Uhr)
Unsinn
So einen hahnebuechenen Unsinn wie es manche Kommentatoren hier abliefern kann man sich fast nicht antun. Ich bin selber (noch) Mitglied der CSU und auch Stolz auf meine bayerische Heimat,aber was seit dem Beginn des "Koenigmords" an Stoiber mit Fr. Pauli veranstaltet wurde,geht auf keine Kuhhaut.Jetzt will wieder niemand beteiligt gewesen sein. Gabriele Pauli sagte lediglich,was sehr viele Waehler (auch innerhalb der CSU Basis) dachten und die CSU Elite hinter vorgehaltener Hand (oder nach 4 Mass im Bierzelt!!!) getuschelt haben! Nicht erst seit den zu Recht hoechst zweifelhaften aber doch interessanten Ehethesen laestern die Herren Huber (den ich pers. kenne!),Seehofer sowie der aalglatte,doch extrem uninteressante Soeder in einer Manier ueber eben jene Fr. Pauli, dass es einem die Galle hochtreibt! Vom "gemeuchelten" Stoiber ganz zu schweigen. Dieser hatte sich seit der letzten Bundestagswahl selber reichlich disqualifiziert und war nur noch peinlich:leider fuehrt Vergreisung oft zu einem Verlust an Realitaetssinn und Bodenhaftung! Und das nachdem er wirklich ueber Jahre erstklassige Politik fuer Bayern gemacht hatte,naja. Herr Seehofer,selber Opfer ( eine Tatsache,die er selbst sehr laut kritisierte!) einer medialen Kampagne gegen ihn, poppt lustig durch die Lande (was mich nicht stoert,ist ja seine Privatsache) und macht bei diesem schmutzigen Spiel gegen die Fuehrter Landraetin munter mit: da hat man ihm wohl in den Hinterzimmern ein schoenes Poestchen versprochen und schon waren sich die "Fuehrer" wieder einig. Von dem Schmutzfink Soeder hatte man ja nichts anderes erwarten koennen als Fr. Pauli den Ton abzuschalten: zu feige um sich zu stellen und immer schoen an den Hintern seiner Goenner gestellt, seiner internen Karriere wirds nicht geschadtet haben,dem Demokratieverstaendnis innerhalb der CSU allerdings schon. Diesen Kasperl kann man ja nicht ernst nehmen aber das ist ja auch nichts Neues. Beckstein,selber eher im Spaetsommer seines Lebens, steht nicht fuer eine Weiterentwicklung und Anpassung der Verhaeltnisse in Bayern,sondern hoechstens fuer den Erhalt des Status quo. Wenn ueberhaupt. Das F. Pauli starke Medienpraesenz erhalten,manchmal geradezu gesucht hat,stimmt ja. Aber schliesslich hat sie fuer den Vorsitz einer Partei kandidiert und somit ist das wohl politischer Alltag. Mir jedenfalls waere eine engagierte,modern denkende und mutige Frau Pauli lieber gewesen als die Fortsetzung der stoiberischen Politik. Aber das Wahlergebnis ist wie es ist und muss respektiert werden. Auch das gehoert zur Demokratie. Die aber hat noch nicht ganz Einzug in manche Koepfe der CSU Granden gefunden,leider. Ich hoffe das uns Frau Pauli erhalten bleibt,denn wenn keiner aufsteht und jeder alles als gegeben hinnimmt werden Veraenderungen nur langsanm und immer nach den Bedingungen und Interessen der Machterhalter geschehen!!! Ob es allerdings "diese" CSU ist,die ich weiterhin mit Mitgliedsbeitraegen unterstuetze,muss ich mir erst wieder in Ruhe ueberlegen!
Fesche_Lola (01.10.2007, 17:49 Uhr)
Die CSU ist noch nicht so weit, ...
... dass sie sich 1. mit einer Frau und 2. einer Frau wie Frau Pauli arrangieren könnte. Und das liegt sicher NICHT an Frau Pauli. Sie hat neue, ungewöhnliche Ideen zur Diskussion gebracht, nicht mehr und nicht weniger. Nur dass die erzkonservative CSU damit nicht, oder vielleicht noch nicht, umgehen kann.
nixda (01.10.2007, 17:21 Uhr)
Pauli raus!
Oh nein, bitte bitte, lieber Stern, verschone uns mit Deinem Mitleidsgedusel und Lobeshymnen für diese Frau.
Nicht die CSU hat ein Problem, sondern diese Frau.
Du suchst die Schuld an der Misere Paulis bei den Fundis der CSU???
Du würdest doch auch jeden, der die Bude vollko... rauswerfen, oder? Dass Frau Pauli auf dem Parteitag der CSU mit ihren Allüren keine Blumen gewinnen konnte, lag doch auf der Hand! Diese bekommt Sie doch nur bei Claudia Roth....
swex (01.10.2007, 15:56 Uhr)
Verquere Gedanken
Mit Verlaub, Herr Kinkel; was Sie hier schreiben ist hanebüchener Blödsinn. Nicht die CSU hat ein Problem mit Frau Pauli (und ganz bestimmt nciht mit der Demokratie), sondern Frau Pauli hat das Problem mit der CSU. Sie fordert im Prinzip nichts weniger, als eine 180-Grad-Wendung beim Parteiprogramm - doch warum? Es mag viele Linke in Deutschland geben, die das für gut hielten (ebenso wie die 7-Jahres-Ehe - wem nutzt das?). Doch die CSU vertritt in Bayern fast 60 Prozent der Bevölkerung - so what? Wenn es in Deutschland ein erfolgreicheres politisches Programm gäbe, als das der CSU, dann wäre die CSU sicher die erste Partei, die es übernehmen würde. Ich glaube nicht, dass Frau Paulis verquere Gedanken ähnlich mehrheitsfähig wären, wie die klaren Linien der "Männerriege", die das CSU-Programm seit Jahren mitprägt...
Chaotica (01.10.2007, 15:18 Uhr)
Auch der Stern wird immer unseriöser
Ganz klar: die CSU hat auch nicht meine Sympathie! Aber wie hier mit kaum nachvollziehbaren Argumenten gejammert wird, daß die Pauli abgekanzelt wurde, ist kaum auszuhalten. In der BLÖD wäre ein solcher Kommentar ja noch zu erwarten. In letzter Zeit häufen sich aber meiner Meinung auch im Stern die Beispiele für schlechten Journalismus. Denn die Pauli hat sich selbst disqualifiziert und das nicht nur in der CSU. Ihr Vorschlag der befristeten Ehe war einfach so dermaßen daneben, daß sie sich nun nicht wundern darf. Vor allem vor dem Hintergrund, daß die Familie in der BRD den Schutz des Grundgesetzes genießt. Wie bitte ist das mit dem Vorschlag von Pauli zu vereinbaren? Und wie erklärt man das den vielen Kindern, deren Eltern plötzlich nicht mehr verheiratet sind? Da kann man die Ehe auch gleich abschaffen.
MartinDeeg (01.10.2007, 14:42 Uhr)
Fundamentalpolitik
Das Gejammer nützt nichts, solange diese Partei die Poltik in Bayern mehr oder weniger allein definiert.
Man muß diesen Fundamentalisten - denn nichts anderes sind sie - endlich die Flügel stutzen und auch die Nichtwähler mobilisieren. Als OB-Kandidat für Würzburg werde ich hierfür alles Notwendige unternehmen. Es gibt jede Menge "Paulis" und der Umgang mit ihnen ist genauso menschenverachtend wie hier beschrieben. Nur in der Regel erfährt dies kaum einer.....
Wenn eine "Wertegemeinschaft" sich so aufführt und ausgrenzt, hat sie sich selbst überlebt!
John_Harper (01.10.2007, 11:28 Uhr)
Vergleich
Klar haben Seehofer, Stoiber und Beckstein nichts in der Hose, aber bei einem Schwanzvergleich gegen Pauli liegen sie vorne.
zuddi (01.10.2007, 10:46 Uhr)
Seehofer...
war in meinen Augen die größte Lachnummer. Seinen Beitrag zum Thema "Ehe und Familie" hätte er besser weglassen sollen. Wie peinlich ist das denn???????
MEHR ZUM ARTIKEL
Kommentar Erwin Hubers CSU braucht Paulianer

Mit dem neuen Chef Erwin Huber und dem designierten Ministerpräsidenten Günther Beckstein hat in der CSU ein Duo die Führung übernommen, das einen nüchternen Stil prägen wird. Die Krise der CSU kann das nicht überdecken: Zwar steht Gabriele Pauli im Abseits, die Partei aber braucht Paulianer. mehr...

Eklat auf dem CSU-Parteitag Pauli vergiftet Becksteins Start

Für kurze Zeit standen in München alle Uhren still: Gabriele Pauli trat auf dem CSU-Parteitag an das Mikrofon und erinnerte den designierten Ministerpräsidenten Beckstein daran, dass sie etwas "gemeinsam" hätten: den Widerstand gegen Stoiber. Es war ein Eklat. Beckstein reagierte spät - nach seiner Wahl. mehr...

CSU-Parteitag Mit 66 Jahren, was fängt der Stoiber an

Die CSU hat am Freitagabend rührselig Abschied genommen von ihrem Parteichef Edmund Stoiber - an seinem 66. Geburtstag. Es war ein Fest mit einer bemerkenswerten Merkel-Rede, mit warmen, bisweilen spitzen Worten - und einer Karin Stoiber, die klar erkennen ließ, was sie sich nun von ihrer Zukunft mit Edmund erwartet. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe