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14. Oktober 2009, 10:14 Uhr

Wer in Deutschland regiert

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KOMMENTARE (10 von 13)
 
dreicon (14.10.2009, 17:11 Uhr)
@stern007 - (spiess)bürgerlich
ja, ich benutze diesen, wie ich meine, passenden Ausdruck, wollen doch die Rechtskonservativen mit der Besetzung einer "bürgerlichen Mitte", alle anderen an den Rand drängen. Und das treffende Synonym für solche "Bürger" ist für mich nunmal der Spießbürger.

Was an Ihrem Kommentar wirklich erwähnenswert ist: Ihre grenzenlose Selbstgerechtigkeit. Nur ein katholisches Dogma ist ausschließlicher.
jackmuellergmx (14.10.2009, 16:24 Uhr)
grüne nein danke!!
grüne nein danke kann man in zukunft wohl jeder wähler sagen wir können dann gleich zur
CDU
Linke
FDP
oder SPD gehen . Es reichen auch diese vier partien grüne nie wieder
Stern007 (14.10.2009, 16:00 Uhr)
mit der Wahrheit ist das wohl
Es ist schon erstaunlich wie unterschiedlich mal Dinge wahrnehmen kann :)
Ich bezeichne mich tatsächlich als Mitte! Wobei ich eher wenig spiessbürgerlich bin. Es sei denn man bezeichnet jemand als Spiessbürger, der 5 tage die Woche arbeiten geht um dabei auch die zu unterstützen die keine Arbeit haben oder auch nicht arbeiten wollen. Ich kenne im eigenen Umfeld auch genügen Menschen, die nicht arbeiten gehen, weil sie sich selber verwirklichen wollen und aber noch nicht wissen was sie dabei machen wollen und wodrin die Verwirklichung liegt! Aber bis auf die Tatsache, dass ich einer geregelten Arbeit nachkomme, ist mein Lebensstiel eher unkonventionell!
Ich muss auch nicht, wie angemerkt, auf irgendwelche Linken einprügeln, dass mahcen die Linken ja selber, dafür sind sie viel zu Egoman als dass sie andere Meinungen gelten lassen würden!
Aber wie ich schon vorher bemerkt habe, auch dass haben die Linken mit dem Rechten gemeinsam, une schaut man sie die Programme der Linken udn Rechten an, so sind diese nicht so sehr verschieden. Aber auch auf die Rechten kann man sich verlassen, auch diese bekämpfen sich selber und versinken in der Unwichtigkeit.
Wenn nicht die unterschiedlichen Ideologieen den Hass der beiden Gruppen bilden würden, so könnten die Linken durchaus bei Rechten Aufmärschen mit marschieren und umgekeht!
Und was die Gesellschaft angeht, noch nie gab es eine sozialere und gerechtere Gesellschaft als heute in den vermeitlich "reichen" Gesellschaften. Ich selber habe nicht viel Geld und bin bestimmt nicht reich, aber ich habe viel zu viel Stolz als das ich Sozialneid haben könnte! Wenn es reiche oder Superreiche gibt, dann freue ich mich für diese Menschen, die sich einigen Luxus leisten können. Aber ob diese Menschen auch glücklicher sind bezweifel ich.
Und es gibt ja auch reiche Linke, aber ich habe z.B. noch keinen Lafontain gesehen, der sein Vermögen "gerecht!" verteilt hat. Aber so sind dann am Ende doch die meisten Linken, jedenfalls die ich beobachtet habe. Linke populistische Parolen rufen, aber sich in unserer spießbürgerlichen Mitte ein schönes Nest machen.
Aber als echten Demokraten kann man auch diese Zustände gut ertragen und im Vertrauen auf die Demokratie wissen, dass am Ende die Demokratie immer oben bleiben wird, selbst wenn es 40 Jahre dauert
dreicon (14.10.2009, 15:09 Uhr)
@stern007 - mit der Wahrheit ist das wohl
so eine Sache. Und augenfällig ist, daß alle sich einer spiessbürgerlichen Mitte angehörig bezeichnenden Menschen sich immer im Besitze der alleinigen Wahrheit seiend wähnen. Man beobachte doch nur das den christlichen Traditionen folgende Verhalten der republikanischen Klientel in den USA. So unterschiedlich die Motivationen dort auch sind, es eint sie der Dreschflegel für alles, was links bezeichnet werden kann. Seltsam ist schon, wenn in s. g. reichen Gesellschaften immer wieder als wahnwitzig bezeichnet wird, was den eben diese Gesellschaften bildenden normalen Menschen dient, dienen soll. Der wirkliche Wahnwitz, nämlich daß in solchen Gesellschaften mit immer höheren BSP's, immer höheren Gewinnen immer weniger Menschen, die wirklich überwiegende Mehrkeit kaum bis garnicht davon profitieren, wird entweder nicht erwähnt, oder aber als gottgegeben apostrophiert. Dies ist übrigens die gleiche Methode, mit der in (gar nicht so) grauer Vorzeit von Kirche und Adel, selbst Wein trinkend, dieser Mehrheit Wasser gepredigt wurde. Wie sich wirkliche Demokratien sich diesen Predigern entledigten, wurde mit der französischen Revolution trefflich demonstriert.

Geschichte soll sich angeblich nicht wiederholen. Aber auf sich ähnelnden Entwicklungen wurden schon immer ähnliche Reaktionen entwickelt.

Bis dann, hauen Sie nur weiter kräftig auf die Linken.
rukli (14.10.2009, 15:02 Uhr)
die wahren Wortbrecher heißen Mäller und Ulrich
Was hat man nicht alles ürer Frau Ypsilanti geschrieben. Wortbruch? Sie wollte den von ihr versprochenen Politikwechsel umsetzten und die von ihr versprochene inhaltliche Politik durchsetzten.
Und die Saarländer? Müller gibt alle inhaltlichen Politikfelder - Bildung, Kernkraft, Kohle,Studiengebühren - auf und Ulrich von den Grünen den versprochenen Politikwechsel. Sie sind also beide die wahren Wortbrecher. Ob das jemand mal dem Profalla zunäseln könnte?
Inlinen (14.10.2009, 12:57 Uhr)
Trittin
Ist dieser Mann noch ganz dicht? Anderen vorzuwerfen sie würden sich selbst verleugnen um an der Macht zu bleiben, ist ja wohl ein Stück aus dem Tollhaus. Die Grünen haben doch dafür gesorgt das Müller an der Macht bleibt. Und Lafontaine hat natürlich an allen schuld. Das es aber für den grünen Spitzenkandidat schon Wochen vorher feststand mit wem er eine Koalition eingeht hat sich zu Trettin noch nicht rumgesprochen.
Die Spitze der Grünen ist nur noch Machtgeil, und hätten auch mit der CDU im Bund eineKoalition gebilldet, wenn es gereicht hätte.
Die Grünen waren mal eine Partei, die man wählen konnte, doch das ist lange her.
Stern007 (14.10.2009, 12:36 Uhr)
@Dreikorn
Wann werden die Linken lernen, dass linke Politik sich zwar super anhört und wunderbar theoretisch funktioniert, aber halt nur popolistisch ist!!!
Es ist der wie Du schreibst "spiessbürgerlichen Mitte" die die Politik für alle Bürger macht. Die beinahe wahnwitzigen Forderungen der Linken sind deckungsgleich mit denen der Rechten! Und spätestens seit dem Auftritt des Herrn Sarazin outet sich die Like auch noch als Ausländerfeidlich!!! Mal schauen, wann Lafontain ähnliche Forderungen stellt. Die Linke und Rechte kann, objektiv betrachtet wirklich gut miteinender!!!
dreicon (14.10.2009, 12:17 Uhr)
Kurzes Gedächtnis
Trittin wäre wohl ohne Oskar nie Bundesminister geworden. Daß bei der 180Gradwende der SPD(Spitze) durch Schröder ein wirklich Prinzipientreuer nicht mitmachen konnte, sollte nachvollziehbar sein. Daß es für seine SPD, für die er damals wesentlich die BTW mitgewonnen hatte schonender sein würde, das Nichteinverständniss mit einem Rücktritt, statt mit unendliche Grabenkämpfen und öffentlichen Schlammschlachten klar zu machen, ehrt Oskar in meinen Augen. Einem Politiker der spiessbürgerlichen Mitte hätte man hohen Respekt gezollt. Wenn nun ein ehemaliger Nutzniesser Oskar's diesen heute als unzuverlässig hinstellt, beweist nur, daß er das Spiel um den egomanischen Machterhalt inzwischen mitspielt. Haben die Grünen eigentlich noch Wurzeln, sprich FUNDIS in ihren Reihen? Jetzt warscheinlich nicht mehr.
dreicon (14.10.2009, 12:06 Uhr)
Wahlbetrug - Wortbruch
wo ist hier wirklich ein Unterschied? Meines Wissens nach schloß Frau Ypsilanti eine Koalition mit der Linken vor der Wahl aus, und wollte sich lediglich - ohne Koalition - von den Linken mitwählen lassen. Ob das funktioniert hätte? Es wäre eben ein Experiment gewesen. Und Experimente sind doch in, oder?
Stern007 (14.10.2009, 11:58 Uhr)
Querköpfe
Also für eine Partei, die einmal als fortschrittlich galt sind sie inzwischen zu einem Trauerspiel geworden! Die ganze Führungsriege und besonders Trittin und sein Parteifreund Ötzdemir sind mit in den fordersten Reihen wenn es um BLAH BLAH geht!
Die Grünen hatten zu Regierungszeiten gemerkt, dass man nur Realpolitik umsetzen kann, dann sollen sie nun auch dazu stehen. Wenn die Grünen nicht so ideologisch Verbledet wären, würden sie erkennen, dass die CDU ein guter Partner für sie ist.
Die Regierungen (Länder und Bund) sollten endlich den Regierungsauftrag der übriggebliebenen Wähler erfüllen und nicht parteipolitisch und ideologische Grabenkämpfe führen, die auch noch extrem peinlich sind. Aber da muss ich sagen, ist Herr Trittin ein Meister, dass kann er von allen am Besten. Wenigstens eine Sache die er kann!