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Nazis wollten Inder lynchen. Zu gut passte diese Nachricht in die lange Reihe rechtsextremer Überfälle, als dass die Öffentlichkeit genauer hinsah. Doch was in der sächsischen Kleinstadt geschah, war kein organisierter Neonazi-Angriff, sondern schlimmer.
In dem sächsischen Ort Mügeln wurden acht Inder gehetzt und verprügelt. Jetzt spricht der Bürgermeister des Ortes ausgerechnet mit der rechtsgerichteten Zeitung "Junge Freiheit" und sieht sich nun massiver Kritik ausgesetzt.
Die Hetzjagd auf Inder in seiner Stadt hat weltweit für große Empörung gesorgt. Doch der Bürgermeister von Mügeln meint, in seiner Stadt gebe es keinen Rechtsextremismus. Zudem hat er die rassistischen Sprechchöre relativiert. "Solche Parolen können jedem mal über die Lippen kommen", sagte Deuse.
Offenbar wusste die Polizei, dass ein rechtsradikaler Mob das Stadtfest im sächsischen Mügeln aufmischen wollte. Das behauptet zumindest der Bürgermeister des Ortes. Die Neonazis hatten acht Inder verprügelt - die Polizei hatte zu dem Vorfall erstaunlich lang geschwiegen.
Ist der Osten für Ausländer gefährlich? Zumindest Teile der Bevölkerung hätten eine rassistische Grundeinstellung und seien gewaltbereit gegenüber Ausländern, sagen Experten und Politiker nach der Hetzjagd auf Inder im sächsischen Mügeln.
Nach dem brutalen Angriff auf acht Inder bei einem Volksfest in Mügeln sind zwei Männer festgenommen worden. Die 21 und 23 Jahre alten Deutschen wurden kurz darauf aber wieder freigelassen. Die Politik reagiert entsetzt auf die Ereignisse in Sachsen.
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